Weser-Kurier: Kommentar von Peter Hanuschke zum Offshore-Terminal in Bremerhaven

Eigentlich hätte der Offshore Terminal Bremerhaven,
kurz OTB, das Zeug für ein richtiges gutes Wahlkampfthema. Doch
dieses Vorhaben wird wohl im Vorfeld der Bürgerschaftswahl keine
Rolle spielen: SPD und Grüne sind für den Bau, und selbst die
CDU-Fraktion in ihrer Oppositionsrolle ist für das Projekt. Und das
ist bedauerlich: Denn ob diese Investition nach wie vor die erhofften
Effekte haben und dafür sorgen wird, dass sich neue Offshore-Firmen
ansiedeln u

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Der Tod des Häftlings Constantin M. Furchtbarer Verdacht Hubertus Gärtner

In der Justizvollzugsanstalt Herford ist ein
junger Mann unter kaum vorstellbaren Qualen gestorben. Die
Staatsanwaltschaft ermittelt gegen eine Anstaltsärztin wegen
fahrlässiger Körperverletzung. Es spricht aber bereits vieles dafür,
dass nicht nur sie allein, sondern vielleicht sogar das gesamte
System versagt hat. Auch viele andere Beteiligte müssen sich nun
fragen, ob sie korrekt gehandelt und alles Notwendige und Mögliche
getan haben, um einen solch erb&a

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Debatte um Sterbehilfe Hilfe ist längst möglich Peter Stuckhard

Jeden Tag arbeiten Ärztinnen, Ärzte und
Pflegepersonal in der Region ambulant und stationär daran, unheilbar
kranken Menschen auf dem letzten Weg bis in den Tod beizustehen.
Gerade in Westfalen-Lippe ist die sogenannte Palliativversorgung, die
medizinische Hilfe, die den Patienten mit einem schützenden Mantel
umhüllt, recht weit fortgeschritten. Andere Teile der Republik haben
da noch Nachholbedarf. Wenn Schmerzen, Atemnot, Angst und
Verzweiflung nicht mehr beherrs

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Merkels Regierungserklärung Verstörendes Schweigen Alexandra Jacobson, Berlin

Bundeskanzlerin Angela Merkel ist wieder einmal
unterwegs, um die Welt zu retten. Heute und morgen
Europa-Asien-Gipfel in Mailand, nächste Woche Eurogipfel in Brüssel.
Es geht um die Ukraine und um Russland, um die Bekämpfung des
IS-Terrorismus, es geht zum soundsovielten Male um die Eurokrise, die
immer noch nicht nachhaltig überwunden ist, wie Merkel zugibt. Und
nun kommt auch noch Ebola hinzu, diese tückische Krankheit, die vor
keiner Grenze haltmacht. Die Welt

Rheinische Post: Kommentar / Neuer Kampf um Rom = Von Lothar Schröder

Was immer die Bischofssynode zu Rom in ihrer
nahen Abschlusserklärung noch präsentieren wird – den Geist des
Aufbruchs wird sie kaum verbreiten können. Denn all die
Positionskämpfe im Vorfeld und während der Synode lassen die
Beratungen wie ein zähes Ringen erscheinen. Dabei wird über die
Glaubensgemäßheit von Lebensentwürfen diskutiert, die längst zum
gesellschaftlichen Alltag gehören. Die Kirche muss dem nicht folgen,
sie muss

Rheinische Post: Kommentar / Wundernüber Gabriel = Von Reinhold Michels

Wundern muss man sich angesichts des
bevorstehenden rot-rot-grünen Regierungspaktes in Thüringen nicht
über die Linkspartei. Ihr, der die Einsicht, dass die DDR ein
Unrechtsstaat war, abgepresst werden musste, winkt trotz solch
erbärmlicher Bockigkeit der erste Ministerpräsidentensessel. Das
macht biegsam. Zu wundern braucht man sich auch nicht über die
Grünen. Sie glauben wirklich ihrem eigenen Märchen, dass in Erfurt
eine "Reformkoalition&quo

Rheinische Post: Kommentar / Das Ebola-Virus hat gefährlichen Vorsprung = Von Eva Quadbeck

Das Ebola-Virus ist schnell, die Reaktionen der
deutschen und anderer europäischer Regierungen sind langsam. Das gibt
dem Virus einen gefährlichen Vorsprung. Diese Seuche grassiert seit
Dezember 2013 in Westafrika. Auch wer die hygienischen Bedingungen
und die medizinische Versorgung dort nicht genau kennt, konnte sich
ausmalen, was eine so gefährliche Krankheit anrichtet. Dass
Deutschland nun Ärzte und Pflegepersonal schickt und Krankenstationen
aufbaut, ist natürli

Mitteldeutsche Zeitung: zu Sterbehilfe

Irgendwann kommt der Tod auf dem Rechtsweg zu
seinem Recht. Man möchte in solchen Fällen kein Richter sein, alles
sträubt sich, einem Menschen einen rechtlich verbrieften Anspruch auf
den vorgezogenen Tod zu attestieren. Noch mehr sind Patienten wie
die sterbenskranke Frau zu bedauern, denen höchstrichterlich
bescheinigt wird, dass ihre Leiden nicht nur von den Apparaten,
sondern von Gerichten künstlich, das heißt zu Unrecht verlängert
worden sind.

Malu Dreyer und Julia Klöckner zum Nürburgring Ministerpräsidentin Rheinland-Pfalz und Oppositionsführerin im Interview der „zur Sache Rheinland-Pfalz!“ am 16.10.2014, 20.15 Uhr im SWR Fernsehen

Gegenüber dem landespolitischen Magazin des SWR
Fernsehens "zur Sache Rheinland Pfalz!" erklärte die CDU-Landeschefin
Julia Klöckner am 16.10.2014 auf die Frage, warum sie den
Capricorn-Chef Robertino Wild als Hochstapler bezeichnet habe: "Also,
dass die Landesregierung mehreren Hochstaplern am Nürburgring
aufgesessen ist, davon zeugt die Insolvenz und das Ganze ist auch
aktenkundig. Bei Herrn Wild ist ja ein Fragezeichen hinten dran, das
hab ich auch gema