Gern möchte man hoffen, dass Russlands Diktator
Wladimir Putin – möglicherweise beflügelt vom Marketing-Erfolg des
Formel 1-Rennens in Sotchi – seine aggressive Politik ändern möchte.
Der Rückzug russischer Soldaten von der Grenze zur Ukraine könnte von
mutigen Kreml-Astrologen so gedeutet werden. Dafür spricht, dass die
wirtschaftliche Seite des Konflikts die russische Bevölkerung viel
mehr trifft als Westeuropa. Selbst die Aussicht, dass Russla
Ob der Westen nun 620 Millionen oder 620
Milliarden Euro in den Wiederaufbau des Gazastreifens steckt: Für
Israels Politik spielt es gar keine Rolle, mit wieviel Geld neue
Wohnhäuser und sonstige Gebäude errichtet werden sollen. Wenn die
Regierung in Jerusalem ihre Bevölkerung erneut durch dauerhaften
Raketenbeschuss gefährdet sieht, wird sie nicht zögern, ein weiteres
Mal auf Angriffe der Hamas zu reagieren – und dabei die mit den
Millionen aus Europa und de
Dass sich die Heilkundigen bei den Kranken
anstecken, war früher ein zentrales Motiv der Medizingeschichte. Dass
sie an dieser Infektion auch sterben, schien in moderner Zeit nicht
vorgesehen. Die Ebola-Epidemie dreht diese Sicherheit um. Soeben ist
nach der Krankenschwester aus Madrid eine weitere Pflegekraft aus
Dallas positiv auf das Virus getestet worden. Beide betreuten einen
Ebola-Kranken und waren geschult, wie sie sich zu schützen hatten –
dennoch sind beide erkrankt. Una
Messen sind Treffpunkte – für Unternehmen, Kunden und Lieferanten. Messen sind aber auch Plattformen – für die Unternehmenspräsentation, für Kontakte und Kommunikation.
Die Nachricht hat die Traditionalisten in der
CDU elektrisiert: Friedrich Merz, konservativ und wirtschaftsnah,
kehrt auf die politische Bühne zurück. Viele in der Union, die sich
bei ihrer Parteivorsitzenden Angela Merkel nicht mehr richtig
aufgehoben fühlen, projizieren in den früheren Fraktionschef und
Hoffnungsträger ihre Wünsche nach der "alten" CDU – weg von der Rente
mit 63, Mindestlohn oder Homo-Ehe. Doch Merz macht es seinen
Anhängern n
Die Situation ist schwierig: Viele der
Flüchtlinge, die es ins sichere Deutschland geschafft haben, sind
minderjährig und damit zumindest in NRW schulpflichtig. Allerdings
sind schon jetzt die speziellen Übergangs- oder Integrationsklassen
in vielen Städten überfüllt. Wenn es keine eigenen Klassen gibt, in
denen auf die besonderen Bedürfnisse der jungen Syrer, Iraker oder
Afrikaner eingegangen werden kann, sei die Frage erlaubt, ob es ein
Konzept gibt, w
Unter all den großen Autoren und Denkern, die
bisher den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhalten haben,
wirkt der Internetfreak Jaron Lanier wie ein Exot. Dennoch ist die
Preisvergabe an das Mulitalent richtig und ein starkes Signal. Ein
Signal für eine dringend intensiver zu führende Debatte, über die
Erneuerung des humanistischen Denkens im Zeitalter des Internets, der
globalen Datensammelwut von Facebook, Google und Co. und der
Massenbespitzelung durch Gehe
Viele Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes
fühlen sich in ihren Amtsstuben nicht mehr sicher. Sie beklagen eine
zunehmende Zahl von Angriffen aus dem Kreis ihrer Kunden. Allem
Anschein nach werden diese immer häufiger aggressiv. Der Deutsche
Beamtenbund (DBB) hat darüber nun Klage geführt und sich dabei auf
eine Umfrage bei den Landesverbänden und Partnergewerkschaften
berufen. Exakte Zahlen bleibt der DBB zwar schuldig. Trotzdem sind
die Grundaussagen zieml
Angela Merkels dunkle Ahnung, dass die jetzigen
Pläne der Nato für Afghanistan zu kurz greifen könnten, ist
berechtigt. Der Irak ist das beste Beispiel: Die Amerikaner, die das
alte Machtgefüge dort zerstört, aber kein neues aufgebaut hatten,
zogen viel zu früh ab und hinterließen ein Vakuum. In ihm konnten
Fanatiker wie die der IS gedeihen. Man könnte auch Libyen nennen, wo
der Westen zwar half, Gaddafi wegzubomben, den Boden des Landes aber
erst
Wenn man die Stimmung auf der Gaza-Konferenz in Kairo
auf einen Nenner bringen sollte wäre es dieser: Die internationale
Gemeinschaft hat den Nahostkonflikt satt, total satt, seine immer
wüsteren Auswirkungen, seine humanitäre Megakrise sowie das endlose
Getue und Getrickse der örtlichen Protagonisten. Israels
Blockade-Politik, vor acht Jahren von dem damaligen Premier Ehud
Olmert eher aus dem Stegreif und aus innenpolitischem Kalkül
verhängt, hat sich als ka