WAZ: Röttgen warnt Putin vor Selbstisolierung

Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses,
Norbert Röttgen (CDU), hat die Beschlüsse des EU-Gipfels als eine
"erste einheitliche Reaktion" auf die Aggressionspolitik von
Russlands Präsident Wladimir Putins begrüßt. "Ich fürchte, wir sind
eher am Anfang einer Krisenentwicklung", sagte Röttgen der
Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ, Freitagausgabe) in Essen.

Putin droht nach Röttgens Worten eine "Selbstisolierung

Thüringische Landeszeitung: Arbeitnehmer zahlen / Kommentar von Florian Girwert zum Streichen der Zuschüsse für Krankenkassen

Eine Steuererhöhung ohne Steuererhöhung. Das muss
man dem Bundesfinanzminister erst einmal nachmachen. Er verringert
den Zuschuss für die Krankenkassen, den diese für Aufgaben bekommen,
die eigentlich gar nicht ihre eigenen sind – zum Beispiel die
Finanzierung von Beiträgen für Kinder, die über ihre Eltern mit
versichert sind. Wolfgang Schäuble nutzt die aktuell gesunden
Finanzen dafür taktisch höchst klug aus – denn derzeit können sic

Ein neuer Roman aus Heidelberg: Nichts wie raus

Heidelberg. In dem neuen Groschenroman von Alexander Nastasi, geht es um ein Thema, das wir alle nur zu gut kennen: Zu viel Arbeit. Nach einem Projekt sind viele Überstunden aufgelaufen und der Chef schickt die junge Mitarbeiterin in einen wohlverdienten Urlaub. Doch was tun mit der plötzlichen Freizeit?

WAZ: Die dunkle Seite der Technik – Kommentar von Dietmar Seher

Die Wunderwelt der global vernetzten
Informationstechnik beschert nicht nur schöne Überraschungen. Dass
die tägliche Attacke auf Kontenbewegungen im Internet den
konventionellen Bankraub ersetzt? Längst Alltag. Dass Hacker gerne
Einwohnerdateien abräumen, um die Daten verkaufen zu können? Die
Kommunen schweigen lieber zu solchen Drohkulissen. Dass Geldautomaten
bald mangels sicherer Betriebssysteme unsicher sind? Man sei sorglos,
sagen die Banken.

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WAZ: Seichte Sanktionen – Kommentar von Gudrun Büscher

Die Lage in der Ukraine ist angespannt, und das hat
sich auch nach dem Sondergipfel der europäischen Staats- und
Regierungschefs nicht geändert. Die Europäer finden – wieder einmal –
keine einheitliche Linie und dürften mit ihrem Drei-Stufen-Plan und
den seichten Sanktionen in Moskau allenfalls ein Schulterzucken
auslösen. Die Zukunft der Ukraine bleibt ungewiss.

Doch es gibt eine Gewissheit, die ebenso gefährlich ist. Die
Ukraine war nach dem Zusammenbruch

Mitteldeutsche Zeitung: zur Kriminalstatistik Sachsen-Anhalts

Der Personalabbau bei der Polizei hat gerade
möglicherweise ernste Folgen. Seit 2008 ist die Zahl der Beamten um
etwa ein Viertel gesunken. Und jetzt ist das zweite Mal in Folge die
Zahl der Straftaten gestiegen. Zugegeben, der Anstieg ist mit 2,5
Prozent nicht dramatisch. Man muss aber befürchten, dass ein Trend
dahinter steht: Weniger Polizisten führen zu weniger Abschreckung und
mehr Kriminalität. Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) nutzt die
Zahlen, um die Notwen

Mitteldeutsche Zeitung: zu EU/Ukraine

Als symbolischer Beistand blieb einzig eine
Finanzhilfe für die Ukraine. Geld und Hoffnung – mehr hat Europa
derzeit nicht zu bieten. Das ist wenig, um der Ukraine zu helfen und
Russlands Staatschef Wladimir Putin zu beeindrucken. Die USA drohen
strikte Sanktionen an, deshalb sollte im heraufziehenden
Europawahlkampf auch die Binnenwirkung der Debatte nicht unterschätzt
werden. Die Europakritiker von Geert Wilders bis Peter Gauweiler
sehen sich in ihrem Papiertiger-Vorurteil bes

Mitteldeutsche Zeitung: zu Gauck in Griechenland

Der Bundespräsident benennt als erster deutscher
Spitzenpolitiker die unfassbaren Gräueltaten, die deutsche Soldaten
während des Zweiten Weltkrieges in Griechenland begangen haben und
bittet dafür um Vergebung. Aber er stößt mit seinem moralischen
Schuldbekenntnis an die Grenzen der rechtlichen Betrachtung. Er muss
dafür geradestehen, dass Deutschland in den Nachkriegsjahren
Griechenland bei der Frage der Entschädigung für die Besatzung hat
li