War–s das? Raucht die Große Koalition jetzt die
Friedenspfeife und kehrt zur Sacharbeit zurück? (…) Auch nach dem
Frage-Marathon im Innenausschuss und der Debatte im Bundestag bleiben
viele Fragen. Etwa: Hat Hans-Peter Friedrich tatsächlich nur SPD-Chef
Sigmar Gabriel über die Ermittlungen gegen Sebastian Edathy
informiert? Und seinen Parteichef Horst Seehofer und Kanzlerin Angela
Merkel, damals gerade in Verhandlungen mit der SPD, hat er vergessen,
als er Schaden von
Tote, Verletzte, Scharfschützen auf den Dächern,
Truppen im Anmarsch gegen das eigene Volk – der Konflikt treibt einem
blutigen Höhepunkt zu. Diese Dynamik zu stoppen, ist ab sofort erste
Aufgabe aller Akteure vor Ort. Es ist aber auch dringliches Anliegen
der Staatengemeinschaft. Das Verhältnis mit Russland kann gar nicht
so schlecht sein, dass die Repräsentanten der Europäischen Union und
der USA nicht umgehend versuchen müssten, sich mit Moskau zu
vers
Die Ereignisse in der Ukraine sind schockierend
und berühren viele Menschen. Das ist kein fernes Land, das nun am
Abgrund von Diktatur und Bürgerkrieg steht. Es ist eine große
europäische Kulturnation. Nicht weit weg. Es sind mit dem Auto 869
Kilometer von Berlin bis zur ukrainischen Grenze, exakt so viel wie
von Berlin nach Lörrach an der Grenze zur Schweiz. Eine friedliche
Lösung des Konflikts ist von allergrößter Bedeutung für Deutschland
Die Marketingabteilungen der gekürten Hersteller
trompeten es prompt heraus, wie toll ihre Modelle diesmal
abgeschnitten haben. Deshalb bleibt die Frage: Wofür solche
Statistiken? Autokauf – egal ob neu oder gebraucht – orientiert sich
doch wohl selten an einem nackten Zahlenwerk. Wer sucht denn bitte
schön sein Lieblingsspielzeug nach einem Ranking aus? Autokauf ist
pure Emotion! Gut, dass jetzt zumindest markenmäßig mehr Vielfalt
herrscht auf den Spitzenplä
Die internationale Kritik an den Anforderungen
für ausländische Großbanken in den Vereinigten Staaten ist an der
US-Bankenaufsicht abgeperlt. Amerikanische Interessen gehen gegenüber
internationaler Kooperation im Zweifel vor, stellte Fed-Gouverneur
Daniel Tarullo unmissverständlich klar. Der Aufschrei in Europa über
den offenen Alleingang der Amerikaner mag auf den ersten Blick
erklärlich sein. Doch haben es sich die Europäer aus Sicht der
Amerikan
Die Ukraine brennt und wir sehen fast hilflos
zu. Mit Sanktionen gegen Präsident Viktor Janukowitsch und einige
Oligarchen hinter ihm will die Europäische Union das Massaker vom
Maidan heute beantworten.
26, möglicherweise auch deutlich mehr Menschen sind ums Leben
gekommen. Mehr als 1000 wurden verletzt. Wie viele Opfer sollen es
noch werden, wenn die Staatsmacht weitere Versuche zur gewaltsamen
Räumung des Maidans unternimmt? Seit der Nacht auf Mittwoch ist klar,
Ohne Internet- und mit Abstrichen ohne
Telefonanschluss ist man heutzutage wie abgeschnitten von der Welt.
Viele scheuen einen Anbieterwechsel nach immer wiederkehrenden
Meldungen über abenteuerliche Fälle, in denen die Leitung deshalb
monatelang tot geblieben ist. Eine Wettbewerbsbehinderung, wie sie
größer kaum sein könnte. Die Einrichtung der Beschwerdestelle bei der
Bundesnetzagentur war ein wichtiger erster Schritt. Und es ist ein
vorbildliches Beispiel f&uum
Ein symbolträchtigeres Bild für die große
ukrainische Krise könnte es nicht geben: Der Platz der Unabhängigkeit
– vielen auch als Maidan bekannt – stand Tag und Nacht in Flammen.
Die große Sorge ist nun, dass der Brand von der Hauptstadt Kiew auf
den Rest des größten Flächenstaates Europas übergreift. Nein, ein
Bürgerkrieg in der Ukraine nach dem Vorbild Syriens oder Nordirlands
ist nicht vorstellbar. Doch es ist möglich, dass e
MOBILE WORLD CONGRESS — Openet
[http://www.openet.com/], ein globaler Marktführer für Lösungen und
Serviceleistungen im Bereich Telekommunikation, hat heute
bekanntgegeben, dass Orange Slovakia die Steuerungs- und
Tarifinfrastruktur (Policy and Charging Control / PCC) von Openet
einsetzt, um eine umfassende Markteinführung von erweiterten,
gemeinsam genutzten Datenbündeln zu ermöglichen. Der Einsatz der
Infrastruktur erlaubt Orange Slovakia, auf schnelle Wei
Eigentlich stand das sorgsam vorbereitete
Programm für das deutsch-französische Regierungstreffen in Paris
schon seit Wochen fest. In letzter Minute hat sich nun das Thema
Ukraine auf die Tagesordnung gedrängt. So schockierend die
Nachrichten aus Kiew auch sind, für die Außenwirkung des
deutsch-französischen Führungsduos war dies eher ein Segen: Statt
sich auf maue Absichtserklärungen und vage Ankündigungen zu
beschränken, konnten die Bun