Rheinische Post: Stadtwerke Duisburg prüfen Ausstieg aus Stromerzeugung

Nach Eon prüft nun erstmals auch ein Stadtwerk
den Ausstieg aus der Stromerzeugung. "Wir werden prüfen müssen, ob
die eigene Erzeugung weiter betrieben werden kann", teilte Marcus
Wittig, Chef der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft
(DVV), den Beschäftigten im DVV-Mitarbeitermagazin mit, das der
"Rheinischen Post" (Dienstag-Ausgabe) vorliegt.

Die Stadtwerke Duisburg gehören zu 80 Prozent der DVV und zu 20
Prozent RWE und verso

Badische Neueste Nachrichten: zu Athen Kommentar von Gerhard Windscheid

Etliche Monate war das Thema Euro-Krise aus den
Schlagzeilen verschwunden. Mit einem Donnerschlag kehrt das Thema
jetzt wieder auf die Tagesordnung zurück. Tsipras verspricht seinen
Wählern, er werde das Rad zurückdrehen und den von EU und
Währungsfonds verordneten Sparkurs aufgeben. Die von der
Wirtschaftskrise gebeutelten Griechen greifen die populistischen
Thesen des charismatischen Chefs der Linksopposition mit Feuereifer
auf. Dabei führt an der Fortsetzung de

Googles.com Internetauftritt für Kinder

Googles.com (nicht an Google
angegliedert) sucht im Zuge der laufenden Umgestaltung seiner
bestehenden Kinderwebsite nach Eigenkapitalpartnern/Contentprovidern,
um den Re-Launch seines Internetauftritts für Kinder
weiterzuentwickeln und/oder zu finanzieren. Die Registrierung des
Domainnamens googles.com war vor der Registrierung von Google.com
erfolgt, und die Möglichkeit zur Entwicklung der Kinderwebsite unter
Nutzung des Domainnamens googles.com ist gemäß einer
Verg

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu»Pegida«

Ist »Pegida« schon am Ende? Gestern hat die
Dresdner Bewegung »Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des
Abendlandes« nicht demonstriert. Die Marschpause zwischen den Jahren
war angekündigt, und womöglich flaut nach der Unterbrechung der
Zuspruch auf den Straßen ab. Es ist nicht zu erwarten, dass sich am
kommenden Montag wieder 15 000 und mehr Menschen in Dresden
versammeln. Doch damit ist der Spuk – die Politik gäbe viel dafür

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Euro

Der Euro lebt nicht nur. Er hat auch seine
tiefste Krise und größte Herausforderung bestanden. Dieses Fazit
werden seine Gegner nicht unterschreiben wollen. Sie betonen mit
Recht die immer noch unvollendete Wirtschaftsunion, deren Defizite
von der Gemeinschaftswährung nur übertüncht werden. Das ist richtig –
gerade im Fall Griechenland. Aber der Blick ins Baltikum zeigt, wie
anders man den Weg aus der Krise hin zu einer stabilen Währung gehen
kann. Alle drei

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Griechenland Wo die Musik spielt Stefan Schelp

So weit ist es schon wieder: Die griechischen
Banken achten peinlichst darauf, dass die Geldautomaten ausreichend
gefüllt sind. Andernfalls wird Panik befürchtet und in der Folge ein
desaströser Ansturm auf die Banken. Die Situation ist prekär, keine
Frage. Kommen bei den Neuwahlen die Linken an die Regierung, sollen
die Märkte nach der Musik Griechenlands tanzen und nicht mehr
umgekehrt, kündigt Alexis Tsipras an, der in den Umfragen derzeit
deutlich vorn li

Börsen-Zeitung: Déjà-vu, Kommentar zu Griechenland von Dieter Kuckelkorn

Kurz vor Jahresende haben die Athener
Parlamentarier den Anlegern einen gehörigen Schrecken eingejagt. Mit
der gescheiterten Wahl des ehemaligen EU-Kommissars Stavros Dimas zum
griechischen Staatspräsidenten stehen nun am 25. Januar
Parlamentswahlen an, aus denen die Linkspartei Syriza als Sieger
hervorgehen dürfte. Syriza lehnt die Übereinkunft mit der Troika ab,
die der Bevölkerung einen harten Sparkurs zugemutet hat. Damit steht
in Athen ein grundlegender Politi

Rheinische Post: Kommentar / Teure Gasversorger = Von Antje Höning

Beim Strom herrscht 15 Jahre nach der
Liberalisierung gesunder Wettbewerb. Mehr als jeder dritte Kunde hat
schon mal den Versorger gewechselt. Die Zeiten, in denen ein Oligopol
den deutschen Markt unter sich aufteilte, sind vorbei. Beim Gas
hingegen lässt der Wettbewerb weiter zu wünschen übrig. Die
(unbegründete) Angst vor einer kalten Wohnung im Winter sitzt
offenbar tief. Nur jeder vierte Verbraucher hat schon mal den
Anbieter gewechselt. So viel Trägheit nutzen

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Steigende Kosten für Eingliederungshilfe Preis der Freiheit HUBERTUS GÄRTNER

Wer über Hilfen für Behinderte spricht, landet
bisweilen beim Geld. Doch das ist der falsche Ansatz. Denn, daran sei
erinnert: Die Tatsache, dass es in Deutschland immer mehr Menschen
gibt, die wegen einer dauerhaften schweren geistigen, körperlichen
oder seelischen Beeinträchtigung Anspruch auf sogenannte
Eingliederungshilfen haben, ist nicht nur dem medizinischen
Fortschritt zu verdanken, sondern auch dem Ende der Naziherrschaft.
Unter Hitlers Terrorregime sind Behind

Rheinische Post: Kommentar / Störfall Griechenland = Von Martin Kessler

Man hat schon lange nichts mehr aus
Griechenland gehört, was fast immer ein gutes Zeichen ist. Denn die
strikte Sparpolitik der Regierung Samaras trug erste Früchte, das
Wachstum zog langsam an, die horrende Arbeitslosigkeit begann, ganz
leicht zu sinken. Anteil daran hatte neben den gewaltigen
Anstrengungen der Griechen selbst mit Lohnkürzungen von 25 Prozent
auch die internationale Gemeinschaft, die Athen mit Notkrediten über
die Krise half. Dies ist alles in Gefahr,