Das gruselige Kölner Bündnis ist aber auch ein Beleg
dafür, dass die Kriege im Nahen Osten und das weltweite Erstarken des
islamistischen Terrors längst ihren Niederschlag bei uns gefunden
haben. Mal entlädt sich die Gewalt spontan im niedersächsischen
Celle, wo kurdische Jesiden und tschetschenische Muslime
aufeinanderprallten. Mal spitzt sie sich zu wie in Köln, wo der
Salafismus im Namen offener Feindschaft bekämpft werden soll. Dass
der nordrh
Die Ukrainer haben eine Annäherung in Richtung
Westen gewählt. Der Westen hat dies in der Vergangenheit immer wieder
gefordert. Brüssel, Berlin, Warschau und all die anderen Akteure dort
sind nun gefordert, die Ukraine auf diesem Weg zu unterstützen. Das
wird noch teuer werden. Doch allein mit warmen Worten als
Hilfestellung wird sich die Regierung in Kiew keine Legislaturperiode
lang halten
Das Ergebnis ist eine Voraussetzung, damit das Land
sich politisch und wirtschaftlich wandelt. Doch reicht das? An einem
vergleichbaren Punkt stand die Ukraine immerhin schon einmal vor zehn
Jahren. Die Revolution in Orange sollte seinerzeit zu einem Aufbruch
führen. Sie ist nach wenigen Jahren gescheitert, weil den Eliten
der Wille fehlte, dem Land zu dienen. Sie ergingen sich lieber in
selbstsüchtiger Bereicherung und selbstzerstörerischen
Streitigkeiten. Nicht wenige au
Es bewegt sich etwas in Deutschland. Und es
bewegt sich in eine kritische Richtung. Allerdings ist noch nicht
ausgemacht, ob die Entwicklung endgültig ins Negative abgleitet.
Sicher ist jedoch, dass die kriegerischen Auseinandersetzungen im
Nahen und Mittleren Osten mitten in der deutschen Gesellschaft
angekommen sind. Auf vielfältige Weise. Das zeigen auch die
Ereignisse von Köln am Sonntagabend. Erste Experten sprechen beim
Auftritt der Hooligans und Rechten schon vom &qu
Das war schwieriger als erwartet: Dilma
Rousseff, amtierende Präsidentin von Brasilien, ist mit überaus
knapper Mehrheit in ihrem Amt bestätigt worden. Was jetzt kommt, wird
für sie noch wesentlich schwieriger. Wenn die linksorientierte
Politikerin Brasilien in die Erfolgsspur zurückbringen will, muss sie
nun leisten, was bislang nicht gerade als ihre Stärke gilt: Sie muss
Arm und Reich, Nord und Süd miteinander versöhnen. Im armen Norden
hat die Pr&a
"Bundeskanzlerin Merkel hat immer recht", hat der
ukrainische Ministerpräsident Arsenij Jazenjuk noch vor wenigen
Wochen in einem Zeitungsinterview gesagt. Was also soll schlecht
daran sein, wenn Jazenjuks Partei bei der Parlamentswahl in der
Ukraine auf 22 Prozent kommt? Aus deutscher Sicht nichts. Zumal neben
Jazenjuks Partei auch der Block von Staatspräsident Petro Poroschenko
22 Prozent erhielt. Beide, Jazenjuk und Poroschenko, gelten als
proeuropäische Krä
Wer im Dunstkreis deutscher Fußballstadien für in der Verfassung
verankerte Werte wie Respekt und Toleranz eintritt, muss aufpassen.
Sonst bezieht er Prügel von rechtslastigen Hooligans. "Nazi-Hools"
wollen in der Fan-Kurve nur eine Ideologie zulassen – ihre eigene.
Dem DFB und den Vereinen sind die Probleme bekannt. Doch das Rezept
der meisten Funktionäre dagegen heißt wegsehen und totschweigen.
Zweitligist München 1860, d
Noch bevor das amtliche Endergebnis der
vorgezogenen Parlamentswahlen feststeht, drückt Präsident Poroschenko
aufs Tempo. Er will so schnell wie möglich eine Koalition bilden. Der
Plan war ein anderer. Poroschenko und Jazenjuk hatten sich bereits in
der vergangenen Woche auf ein Koalitionsbündnis verständigt –
allerdings unter dem Vorzeichen, dass Jazenjuks Partei Juniorpartner
wird. Nun könnte Jazenjuk als Wahlsieger aus der Abstimmung
hervorgehen. Am Montag wa
Man kann sich leicht vorstellen, was in den
Verteilzentren von Amazon im Advent los sein wird, wenn wir unsere
Weihnachtsgeschenke online bestellen oder wieder zurückschicken, wenn
sie nicht gefallen. Logistik ist ein harter Job. Amazon hat sich in
der Vergangenheit nicht damit hervorgetan, den Beschäftigten
angemessene Arbeitsbedingungen zu bieten. Der seit einem Jahr
andauernde Arbeitskampf richtet sich aber nicht nur dagegen. Verdi
will auch erreichen, dass Amazon-Kräfte
Wenn Nuhr darüber spricht, wie der Islam
als geistige Fessel benutzt wird, ist das nicht Blasphemie, sondern
Besorgnis. Vielleicht auch ein bisschen Hochmut. Aber das
rechtfertigt hierzulande noch keine Anzeige.