Berliner Zeitung: Kommentar zur Parteien-Debatte um das Asylrecht:

Die CSU hat vor dieser Herausforderung Angst und
attackiert stattdessen lieber die Kanzlerin. Aus der SPD gibt es
jeden Tag ein anderes Signal – vielleicht glaubt man dort, auf diese
Weise alle Meinungen in der Bevölkerung abdecken zu können. Nicht
dass Bundeskanzlerin Angela Merkel am Ende noch einen Antrag auf Asyl
bei den Grünen stellen muss.

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Mitteldeutsche Zeitung: MZ zu Afghanistan

Ein Krankenhaus zu bombardieren, wie es in Kundus
geschah, ist nicht einfach ein Fehler, sondern ein Verstoß gegen das
Völkerrecht – obendrein mit gravierenden politischen Folgen. Denn er
bringt die Menschen in Afghanistan gegen jene Kräfte auf, die ihnen
helfen wollen. Es gibt Spekulationen, die Attacke könne geplant
gewesen sein, weil in der Klinik Taliban vermutet wurden. Selbst
wenn… Dann hätte der Angriff zivile Opfer bewusst in Kauf genommen.
Bisher gibt e

Mitteldeutsche Zeitung: zu gesunder Ernährung/Kitas

Umso erfreulicher ist es, dass Krankenkassen
Ernährungsprojekte an Kitas und Schulen fördern. Wenn es Projekte
sind, die über den Tag hinaus eine langfristige Wirkung entfalten,
dann ist es gut angelegtes Geld. Geld, von dem nicht nur die
unmittelbar Beteiligten profitieren, sondern alle Versicherten. Denn
so werden im besten Falle spätere Ausgaben vermieden – zum
Beispiel für Herzinfarkte. Ganz einfach könnte man sagen, dass das
Gemüsebeet in der

Mitteldeutsche Zeitung: zu gesunder Ernährung/Kitas

Umso erfreulicher ist es, dass Krankenkassen
Ernährungsprojekte an Kitas und Schulen fördern. Wenn es Projekte
sind, die über den Tag hinaus eine langfristige Wirkung entfalten,
dann ist es gut angelegtes Geld. Geld, von dem nicht nur die
unmittelbar Beteiligten profitieren, sondern alle Versicherten. Denn
so werden im besten Falle spätere Ausgaben vermieden – zum
Beispiel für Herzinfarkte. Ganz einfach könnte man sagen, dass das
Gemüsebeet in der

Mitteldeutsche Zeitung: zu Asyldebatte

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat also recht: Jetzt
zu helfen, ist und bleibt eine menschliche Pflicht, die Priorität
genießt. Gemildert werden kann die schwierige Lage aber durch den
Kampf gegen Fluchtursachen und eine faire Verteilung von Flüchtlingen
innerhalb Europas. Darüber hinaus ist es die Aufgabe der Großen
Koalition, den Menschen im Land die beschriebenen Zusammenhänge zu
erklären – und für etwas Geduld zu werben. Die CSU hat vor dieser
H

Frankfurter Rundschau: Frankfurter Rundschau zu Asyl

Die Frankfurter Rundschau schreibt zur
Asyldiskussion:

Die Paarung des Monats: Auf der guten Seite Angela Merkel (total!)
und Joachim Gauck (ein bisschen). Das Traumduo der Politik gewordenen
Willkommenskultur. Auf der bösen Seite: die CSU und an ihrer Seite
neuerdings die SPD. Das sind diejenigen, die das Ende der deutschen
Aufnahmefähigkeit für Flüchtlinge. Aber ganz so ist es nicht: Merkel
wie Gauck haben am Wochenende der Einheitsfeiern wieder eine stärkere
&

Der Tagesspiegel: IG Metall-Chef Wetzel: Ohne Weiterbildung keine Industrie 4.0

Detlef Wetzel, Vorsitzender der IG Metall, macht
sich Sorgen um die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft. "Das ganz
große Defizit in unserer Arbeitsgesellschaft ist Qualifizierung und
Weiterbildung", sagte Wetzel dem Berliner "Tagesspiegel"
(Montagausgabe).

Neben der Weiterbildung sei die Beteiligung der Arbeitnehmer ganz
wichtig für den Erfolg der unter dem Stichwort Industrie 4.0
laufenden Digitalisierung der Wirtschaft.

http://www.tagesspiegel.d

Der Tagesspiegel: Sterbehilfe: Künast fordert Entschuldigung des Ärztepräsidenten

Im Streit um die Sterbehilfe hat die
Grünen-Abgeordnete Renate Künast den Präsidenten der
Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, zu einer Entschuldigung
aufgefordert. Montgomery solle seine Behauptung im Berliner
"Tagesspiegel am Sonntag", dass der Gruppenantrag im Bundestag von
Befürworten ärztlicher Suizidbeihilfe "ganz klar auf Euthanasie
abzielt", öffentlich zurücknehmen, verlangte die Vorsitzende des
Justizausschusses

NRZ: Der falsche neue Tonfall – ein Kommentar von JAN JESSEN

Nachdem es kurz schien, als sei Deutschland zu einem
ganz anderen Land geworden, als habe eine Welle von Solidarität und
Menschenliebe die ganze Kantigkeit, die German Angst und die piefige,
unterschwellige Fremdenfeindlichkeit weich-, ja weggespült, schlägt
das Pendel jetzt wieder zur anderen Seite aus. Politik und Boulevard
übernehmen zunehmend den harten, kalten Sound der "besorgten Bürger",
bis hin zu den absurden Gedankenspielen eines bayerischen
Finan