Die Mauern des Vatikan sind hoch, und leider
spielt sich dahinter offenbar längst nicht nur Gottgefälliges ab. Was
es genau mit den 20.000 Euro Bargeld auf sich hat, die jetzt in der
Schreibtischschublade eines leitenden Mitarbeiters der
Glaubenskongregation gefunden wurden, ist bislang noch ungeklärt.
Ebenso wie die Rolle, die der Chef der mächtigen Kirchenbehörde, der
deutsche Kardinal Gerhard Ludwig Müller, in diesem Zusammenhang
gespielt hat. Der Schaden i
Jeder noch so abscheuliche Verbrecher hat
Anspruch auf ein rechtsstaatliches Verfahren. Es spielt keine Rolle,
ob der Täter Reue zeigt oder mit den Gefühlen der Opfer oder ihrer
Angehörigen spielt. Der Anspruch gilt für islamistische Massenmörder
genauso wie für verblendete Nazis. Das Gericht muss deshalb
herausfinden, inwieweit die Hauptangeklagte Beate Zschäpe an den
mörderischen Taten ihrer Komplizen Böhnhardt und Mundlos beteiligt
war. Dazu
Die Erhöhung der Krankenkassenbeiträge ab 2016
fällt moderat aus. Sie ist aber der Beginn einer Entwicklung, bei der
die Versicherten rasch wachsende Anteile ihres Einkommens für die
Gesundheitsversorgung werden ausgeben müssen. So wird 2016 erstmals
spürbar, dass die Arbeitgeber nicht mehr an den steigenden Kosten im
Gesundheitswesen beteiligt werden. Auch künftige Erhöhungen müssen
die Arbeitnehmer alleine schultern. Grundsätzlich war es r
Zwei amerikanische Industrieikonen planen den
Schulterschluss. Die von aktivistischen Investoren getriebenen
Chemiekonzerne Dow Chemical und DuPont, zusammen 330 Jahre alt, geben
offensichtlich den schrittweisen Portfolioumbau auf und wagen den
großen Wurf. Nach einem Merger of Equals im ersten Schritt sollen die
Aktivitäten in drei Bereiche aufgespalten werden mit separaten
Einheiten für Pflanzenschutz, Spezialchemie sowie
Materialien/Kunststoffe. Damit würden die BASF
Dass der Millionste Flüchtling Deutschland
erreicht hat, bestreitet auch Innenminister de Maizière nicht mehr.
Umso wichtiger wird es, die Flüchtlingspolitik in geordnete Bahnen zu
lenken. Dass auch Deutschlands weltweit so hochgelobte Bürokratie an
ihre Grenzen gestoßen ist, hat viele überrascht.
Politische Bemühungen und Hilfe in den Krisenregionen sind das
eine, schnelleres Handeln in Deutschland ist das andere. Es ist
überfällig, dass
Man könnte es sarkastisch formulieren: Nach schwerer
Kindheit räumt brave Hausfrau in brauner WG ordentlich die
herumliegenden Pistolen in die Schränke, ist entsetzt, wenn sie von
Morden hört, geht aber nicht zur Polizei, aus Angst vor Liebesentzug.
Beate Zschäpe will das Image der im Hintergrund die Strippen
ziehenden eiskalten Nazibraut loswerden. Das ist ihr gutes Recht. Es
ist ein prägendes Kennzeichen des demokratischen Staats, dass
Angeklagte nahezu alles
Gemessen an den Erwartungen war der
Auftritt der Beate Zschäpe beziehungsweise ihres
Verteidiger-Sprachrohrs im Münchner NSU¬Prozess nichts weiter als ein
die Opfer verhöhnendes Schmierentheater. Da präsentiert sich ein
kleines, dummes Mädchen, emotional abhängig erst von dem einen, dann
von dem anderen Uwe und sagt: Ich habe nichts gewusst, ich habe
nichts getan und als ich doch von all dem Schrecklichen erfahren
habe, war es sowieso zu spät. Das ist
In Leipzig werden am Sonnabend gewalttätige
Auseinandersetzungen zwischen der rechts- und der linksextremen Szene
befürchtet. Ein Quartiers-Weihnachtsmarkt im Stadtteil Connewitz soll
nach dem Willen der Polizei für einen Tag geschlossen werden. Das
berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung
(Donnerstagausgabe). Am Samstag wollen drei Neonazi-Gruppierungen
durch Connewitz und die benachbarte Südvorstadt marschieren, Proteste
antifaschistischer Gruppen d
Manchmal passiert auch einfach nur das, was alle
erwartet haben. So auch gestern in München. Da steht Beate Zschäpe
aus Jena vor Gericht. Sie ist Mitglied der Terrorgruppe
Nationalsozialistischer Untergrund, sagt die Anklage.
Zschäpe ließ jetzt erstmals aussagen. Sie hat ihren Anwalt
gestehen lassen, was ohnehin offensichtliche Ergebnisse des
Prozessverlaufs sind. Der quält sich nun schon zweieinhalb Jahre hin,
aber man kann allmählich ein Ende spüren
Saarbrücken. Der saarländische Stahl-Manager
und künftige VW-Personalvorstand Karlheinz Blessing sieht sich vor
einer großen Aufgabe. "Das ist eine Riesen-Chance", sagte der
58-Jährige im Gespräch mit der Saarbrücker Zeitung. Er stimmte die
Belegschaft in Folge von "Dieselgate" auf Veränderungen ein. "Die
aufgetretenen Probleme bringen jetzt Möglichkeiten zur Veränderung
und Gestaltung mit sich, gemeinsam mit an