Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Deutschen Bank

Wer gemeint hatte, die Deutsche Bank könne nicht
mehr tiefer fallen, sieht sich eines Besseren belehrt. Aktionäre
erhielten gestern angesichts eines Rekordverlustes von 6,7 Milliarden
Euro die bittere Quittung. Der Kurs der Aktie hat sich seit August
auf 17 Euro nahezu halbiert. So schlecht stand der einstige
deutsche Bankenprimus noch nie da.

Was bei der Bilanz 2015 bitter aufstößt, sind nicht nur die
Rücklagen für teure Rechtsstreitigkeiten, die

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Hilfeersuchen aus Köln

Die abstoßenden Übergriffe auf Frauen in der
Silvesternacht in Köln haben vieles verändert. Jetzt sogar den
rheinischen Karneval. Von wegen leicht und unbeschwert. So groß wie
in diesem Jahr war die Anspannung der für die Sicherheit
Verantwortlichen wohl noch nie. Die Polizei hat eine Urlaubssperre
bis Aschermittwoch verhängt. Und die Stadt, an der Spitze die neue
Oberbürgermeisterin Henriette Reker, hofft jetzt auf personelle
Unterstützu

Stuttgarter Nachrichten: Kassärztlicher Terminservice

Seit Jahr und Tag streiten Politik und
Ärzteschaft darüber, wie lange Kassenpatienten auf einen Termin
beim Facharzt warten. Insofern ist es gut, wenn mit dem Start der
kassenärztlichen Terminservicestelle Licht ins Dunkel kommt.
Selbstverständlich gibt es Patienten, die länger als drei Wochen auf
einen Facharzttermin warten. Und natürlich hat das auch damit zu tun,
dass der Kardiologe oder Orthopäde sich über jeden Privatpatienten
freut, der i

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Situation in Deutschland

Sieben Wochen vor den drei Landtagswahlen in
Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt am 13. März
kann die sogenannte Alternative für Deutschland ihre Wahlplakate
schon wieder einsammeln. Auch Dank der Unterstützung von CSU-Chef
Horst Seehofer, der Großen Koalition insgesamt und nicht zuletzt
auch wegen der peinlichen Posse um den AfD-Ausschluss an
TV-Debatten werden die Rechtskonservativen in alle drei Parlamente
einziehen. Bundesweit k&auml

Börsen-Zeitung: Naiv, Kommentar zur Deutschen Bank von Bernd Wittkowski

Mit ihrem Rekordverlust im abgelaufenen Jahr hat
die Deutsche Bank die Investoren auf dem falschen Fuß erwischt.
Zeitweise lösten sich noch einmal fast 10% der ohnehin schon auf gut
24 Mrd. Euro marginalisierten Marktkapitalisierung in Wohlgefallen
auf. Auch wenn am Ende ein Minus von "nur noch" 3,4% blieb: Das ist
ein unzweideutiges Verdikt der Börse. Analysten begründeten es unter
anderem damit, dass die Erwartungen verfehlt worden seien.

Das mag sein, u

Rheinische Post: Kommentar / Polonium-Putin = Von Matthias Beermann

Hat Russlands Präsident Wladimir Putin den Mord
am Kreml-Gegner Alexander Litwinenko 2006 in Auftrag gegeben oder
wenigstens gebilligt? Die britische Justiz ist nach mehrjährigen
Untersuchungen überzeugt davon, dass der 43-Jährige in London mit
radioaktivem Polonium vergiftet wurde, weil Putin – damals schon
russischer Präsident – seinen Tod wünschte. Gerichtsfeste Beweise für
eine Verwicklung Putins gibt es nicht, aber nach Auffassung der
Ermittler sprich

Rheinische Post: Kommentar / Gesetz verschärfen = Von Christian Schwerdtfeger

Auf den ersten Blick ist es eine ungeheuerliche
Panne der beiden JVA-Beamten, dass sie in Köln einen verurteilten
Sexualstraftäter bei einem Ausgang entkommen lassen konnten – und das
auch noch in einem Brauhaus. Sicherlich ist ihnen auch eine Mitschuld
anzulasten. Doch die Hauptverantwortung liegt nicht bei den
Aufsehern, sondern in der Gesetzgebung. Sie schreibt vor, dass
Straftäter in Sicherungsverwahrung mehrmals im Jahr beaufsichtigten
Freigang haben dürfen – Sicheru

Rheinische Post: Kommentar / Die Völkermühle am Rhein = Von Michael Bröcker

Die Taten von Köln haben eine Stadt und eine
Region getroffen, die ihre Toleranz gegenüber Fremden und die
Multikulturalität zum Markenzeichen gemacht haben. Das Rheinland ist
seit Jahrhunderten ein Einwanderungsland. Und der Rheinländer an
sich, so ist seine im Alltag oft belegte Überzeugung, ist den Fremden
gegenüber aufgeschlossen, in der Integration erfahren und gelassen
optimistisch, ohne naiv zu sein. Wie singen es die Bläck Fööss in
ihrem

Badische Neueste Nachrichten: Putins Welt – Kommentar von Klaus-Helge Donath

Man muss mit Putin reden. Ohne Anbiederung und
mit klarer Ansage. Diese Sprache wird verstanden. Wer mit Putin
redet, muss wissen, wen er da vor sich hat. Und er sollte dies den
Kremlchef auch wissen lassen. Das fördert gegenseitigen Respekt und
verkürzt die Lösungswege. Einseitige Vorleistungen werden nur als
Schwäche ausgelegt.

Pressekontakt:
Badische Neueste Nachrichten
Klaus Gaßner
Telefon: +49 (0721) 789-0
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Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: „Dichte“ Staatsgrenzen gegen die Flüchtlinge Rückfall ins vorige Jahrhundert Lothar Schmalen

Eine längst vergangene Welt: Der Zöllner in der
dunkelgrünen Uniform, der sich freundlich an die heruntergelassene
Fensterscheibe der Fahrertür beugt, und sagt: "Die Ausweise bitte!"
Aber auch lange Autoschlangen an den Grenzübergängen in
Urlaubszeiten, wenn sich der Verkehr an den Zollhäuschen staute.
Damals, in den 60er und 70er Jahren, gab es noch keine offenen
Grenzen, sondern Kontrollen an jedem Übergang. Waren die Grenzen
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