Westfalenpost: Lorenz Redicker zur Flüchtlingspolitik

Um Angela Merkel wird es einsam. Die Zahl der
Kritiker ihrer Flüchtlingspolitik wächst täglich. Inzwischen bläst
ihr der Wind aus praktisch allen Richtungen scharf ins Gesicht.
Anfangs waren es nur einige EU-Partner, dann kam die CSU dazu,
inzwischen schwindet die Zustimmung zu ihrem Kurs auch in der eigenen
Partei und beim Koalitionspartner. Und Umfrage belegen: Auch unter
den Bürgern gewinnen die Skeptiker die Mehrheit. Dafür gibt es
natürlich Grün

Westfalenpost: Rolf Hansmann zur Selbstbewaffnung der Bevölkerung

Die Ereignisse von Köln wirken nach. Wer geglaubt
hat, dass die Bundesbürger schnell zur Tagesordnung übergehen, findet
den Gegenbeweis in Waffenläden. Die Deutschen rüsten mit dem Kauf von
Reizgas und Schreckschusspistolen auf. Amerikanische Verhältnisse in
Deutschland? Eine schaurige Vorstellung. Waffen stehen nicht in dem
Ruf, deeskalierend zu wirken. Blinder Aktionismus ist unter dem
Eindruck aufwühlender Ereignisse nie hilfreich. Das Gefühl, mit d

Badische Neueste Nachrichten: zu CDU/Merkel Kommentar von Martin Ferber

Paradox genug: Obwohl es in der Unionsfraktion
seit Monaten gärt und zahlreiche Abgeordnete den Kurs der Kanzlerin
in der Flüchtlingspolitik teils hinter der Hand, teils offen und
lautstark kritisieren, kann sich Merkel darauf verlassen, dass es im
entscheidenden Moment niemand wagt, ihr die Gefolgschaft zu
verweigern. Das war schon vor dem CDU-Parteitag im Dezember in
Karlsruhe so, nun wiederholt es sich in der Fraktion.

Pressekontakt:
Badische Neueste Nachrichten
Klaus Ga&sz

BERLINER MORGENPOST: Eine Regierung, drei Positionen / Leitartikel von Jörg Quoos zur Flüchtlingspolitik

Gute Argumente? Sind in der öffentlichen Debatte
längst Mangelware. Die Besonnenen haben sich längst frustriert aus
der Diskussion zurückgezogen. Die Rechten steuern auf zweistellige
Wahlergebnisse bei den nächsten Landtagswahlen zu. Und – jetzt wird–s
richtig gefährlich – immer mehr Deutsche wollen sich Waffen zur
Selbstverteidigung beschaffen. Weder der Bevölkerung noch den
Flüchtlingen, die es zu uns geschafft haben, ist zu wünschen, dass
di

Rheinische Post: Kommentar / Ja, mit Gottes Hilfe = Von Stefan Weigel

Die Evangelische Kirche im Rheinland hat mit
einer sehr deutlichen Mehrheit eine revolutionäre Reform beschlossen.
Homosexuelle Paare werden ab sofort behandelt wie heterosexuelle: Sie
sind nicht mehr auf die Notlösung einer "gottesdienstlichen
Begleitung" angewiesen, sondern haben den Anspruch auf eine
offizielle Trauung. Es gibt bestimmt Menschen, die das schlecht
finden. Das ist in der Kirche so sicher wie das Amen – selbst in der
evangelischen; und nicht alle, die ei

Rheinische Post: Kommentar / Ausschuss-Inflation = Von Thomas Reisener

Der parlamentarische Untersuchungsausschuss
(PUA) zur Aufklärung der Kölner Chaos-Nacht ist nun schon der vierte
Ausschuss, den das NRW-Parlament sich in der aktuellen Legislatur
leistet. Die anderen drei beschäftigen sich mit den landeseigenen
Geldvernichtern Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) und WestLB sowie
mit der Aufarbeitung des rechten NSU-Terrornetzwerks. Aufklärung ist
wichtig, und ein PUA ist das schärfste Schwert, das die Politik dafür
hat. Aber j

Rheinische Post: Kommentar / Druck auf Merkel immer größer = Von Gregor Mayntz

Bundeskanzlerin Angela Merkel steckt in einer
bizarren Situation. Sie weiß genau, dass es mit dem
Flüchtlingszustrom so nicht weiter gehen kann. Und sie weiß
andererseits, dass sich Deutschland mit dauerhafter Grenzschließung
selbst ein Bein stellen würde. Die deutsche Wirtschaft hängt daran,
auch viele Pendler arbeiten und leben längst in unterschiedlichen
Ländern. Ganz abgesehen davon, dass die Kapazitäten an Polizisten gar
nicht reichen w&

BERLINER MORGENPOST: Anstoß für den Sport / Kommentar von Andreas Abel zur Berliner Sportpolitik

Die Senatssportverwaltung hat ein Strategiepapier
vorgestellt, das die Neuausrichtung der Berliner Sportpolitik nach
dem Scheitern von Olympia einläuten soll. Immerhin soll bei
Großveranstaltungen künftig auf die Stadtrendite geachtet und nicht
immer darauf geschielt werden, die Olympia-Tauglichkeit Berlins unter
Beweis zu stellen. Zweitens enthält das Papier ein Bekenntnis zu
Erhalt und alltagstauglicher Entwicklung einer Infrastruktur für den
Breiten- und Freize

EANS-Adhoc: C-QUADRAT Investment AG / Cubic (London) Limited kündigt antizipiertes Pflichtangebot für alle ausstehenden Aktien der C-QUADRAT Investment AG (ISIN: AT0000613005) an

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Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel einer
europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich.
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Fusion/Übernahme/Beteiligung
15.01.2016

Wien/Frankfurt, 15.01.2016 Die C-QUADRAT Investment AG (ISIN:
AT0000613005) verlautbart heute, dass sie über folgenden Sachverhalt

Mittelbayerische Zeitung: Kommentar von Reinhard Zweigler zur Grünen Woche

Während sich am ersten Wochenende der Grünen
Woche Zehntausende durch die Hallen unter dem Funkturm drängen,
demonstrieren ein paar Kilometer weiter ebenfalls Zehntausende unter
dem Motto "Massentierhaltung – wir haben es satt!". Leider haben sich
in letzter Zeit die Fronten zwischen konventionell produzierenden
Landwirten und Öko-Bauern und deren Abnehmern Unterstützern
verhärtet. Dabei bietet die Grüne Woche ein einzigartiges Forum zum
Diskuti