Der außenpolitische Flurschaden, den die
österreichische Diplomatie angerichtet hat, trat erst gestern
wirklich zutage. Bei allem Verständnis für den Druck, dem Wien
aufgrund der Flüchtlinge ausgesetzt ist, fand sich nicht ein
befreundeter Staat, der den Kurs der Alpenrepublik unterstützt hätte.
Schlimmer noch: Die Regierung in Wien hat einen tiefen Riss mit dem
EU-Partner Griechenland riskiert. Das ist deswegen unverständlich,
weil man gleichzeiti
Na denn, prost! Da hat das Münchner
Umweltinstitut den Brauereien jetzt so richtig eingeschenkt.
Glyphosat im Bier verspricht Medienwirbel – fast so wie Plastik im
Schokoriegel und Mineralölrückstände in Mineralwasser. Zumal der
Zeitpunkt gut gewählt ist: Die Europäische Kommission steht vor der
Entscheidung, ob sie die Zulassung von Glyphosat um weitere 15 Jahre
verlängern wird oder nicht. Die Gegner des vom US-Konzern Monsanto
entwickelten Pestizi
Das Reinheitsgebot hat der bayerische Herzog
Wilhelm IV. am Georgitag 1516 in Ingolstadt nicht umsonst erlassen.
Im Originalwortlaut heißt es: "Ganz besonders wollen wir, dass
forthin allenthalben in unseren Städten, Märkten und auf dem Lande zu
keinem Bier mehr Stücke als allein Gersten, Hopfen und Wasser
verwendet und gebraucht werden sollen. Wer diese unsere Anordnung
wissentlich übertritt und nicht einhält, dem soll von seiner
Gerichtsobrigkeit zur S
Es ist klar, dass die Zahl der Flüchtlinge
dramatisch sinken muss. Aber das lässt sich nicht per Faustrecht
durchsetzen, das derzeit in Europa grassiert. Österreich, der
einstige enge deutsche Verbündete in der Flüchtlingskrise, hat
einseitig die Zusammenarbeit aufgekündigt. Schnell angeschlossen
haben sich alle Westbalkanstaaten, so dass die Last der zuströmenden
Flüchtlinge nun allein bei Griechenland liegt. Deutschland
protestiert, profitiert abe
Während andere noch darüber nachdenken, wie
Flüchtlinge am besten abgeschreckt werden, machen die
NRW-Regierungsparteien jetzt einen Schritt nach vorn. Sie haben einen
Fahrplan vorgelegt, wie Flüchtlinge so integriert werden können, dass
sie eine faire Chance auf Teilhabe in der Gesellschaft haben. Auch
wenn einiges davon bekannt klingt und anderes noch mit Leben gefüllt
werden muss – der Ansatz ist richtig. Die Integration der Flüchtlinge
ist eine der wich
Wenn auf der Balkan¬Route ein Staat nach
dem anderen die Grenzen schließt, beißen den Letzten die Hunde. In
diesem Fall ist es Griechenland, ein Staat, der auch ohne
Flüchtlingsproblem am Abgrund taumelt. Dies ist die Logik einer
Gemeinschaft, in der augenblicklich nur jeder an sich selber denkt.
Am Ende streiten sich dann eben nicht nur Regierungschefs und
Minister auf quälend¬unerquicklichen Konferenzen, sondern stehen sich
Nationen feindselig und voller Res
Wenn Vodafone den Hauptstandort in Ratingen
schließt, dann bestätigt dies die Härte des Wettbewerbs: Die
Telefonkonzerne müssen immer bessere Leistungen für immer weniger
Geld bieten, um überleben zu können. Auf der Strecke bleiben
Arbeitsplätze und Standorte. Aber die Kunden profitieren: Schnelle
Internetanschlüsse über das Festnetz und über Mobilfunk werden immer
günstiger, nur mit besseren Tarifen und Angeboten können die
Der Europäische Gerichtshof hat nun
bestätigt, dass in Deutschland Hartz¬IV¬Leistungen erst nach einer
Karenzzeit gezahlt werden müssen. Erst nach drei Monaten sind
EU¬Ausländer zum Bezug von Sozialleistungen berechtigt. Das ist keine
Schikane, sondern richtig so. Denn es darf nicht dazu kommen, dass
Menschen sich ein Land mit hohen Sozialleistungen herauspicken und
sich darauf verlassen, versorgt zu werden. Sie zapfen damit nämlich
ein solidarisches Ne
Klar, es sind nicht nur die USA, die die Zahlen
der Deutschen Telekom im vergangenen Jahr in allen wesentlichen
Kategorien zweistellig nach vorn gebracht haben. Die Stabilisierung
im Heimatmarkt und darüber hinaus auch in den meisten europäischen
Auslandsmärkten hat ebenfalls dazu beigetragen, dass der Dax-Konzern
seine Ziele in Teilen übererfüllt und die Erwartungen des
Kapitalmarktes teils geschlagen hat, wie CEO Timotheus Höttges in
Bonn betonte.
Mark Zuckerberg, gestern und heute in Berlin zu
Besuch, ist eine Symbolfigur. Er steht für die unfassbaren
Möglichkeiten, die Menschen haben. Schon in jungen Jahren baute er
mit Facebook ein Imperium auf, das seinesgleichen sucht. Sein
Unternehmen steht mit Google und einigen weiteren Konzernen für
Innovationen, die die Welt verändern. Träume, die vor wenigen
Jahrzehnten noch keiner zu träumen wagte, werden wahr. Weltweite
Kommunikation, wertvolle Erfindungen