Gleichberechtigung ist für die meisten Frauen in
Deutschland heute eine Selbstverständlichkeit. Brauchen wir da
überhaupt noch einen Internationalen Frauentag? Wie wenig
selbstverständlich Gleichberechtigung jedoch ist, zeigt ein Blick in
die Nachrichten. Während am Sonntag eine Demonstration zum
"Frauenkampftag" friedlich durch Berlin zog, wurde in der Türkei eine
ebensolche Veranstaltung gewaltsam aufgelöst. Aus vielen Ländern
fliehen Fra
Es war wohl nur das Vorbeben für das große
politische Erdbeben am Sonntag. Das Trendergebnis der hessischen
Kommunalwahl bestätigt den Erfolg der rechtspopulistischen AfD. Der
Grund für den zumindest momentanen Rechtsruck im Lande ist
einsichtig. Es ist der Andrang von bislang weit über einer Million
Flüchtlingen seit dem Spätsommer. Es wäre ein fataler Irrtum zu
unterstellen, alle AfD-Wähler wären so rechtsradikal und
fremdenfeindlich, w
Dresden hat ein Imageproblem. Daran ist weniger
der Tatort vom Sonntag schuld. Vielmehr belasten Pegida und die
Schlagzeilen rund um Gewalt und Geschrei gegen Flüchtlinge in Sachsen
das Bild vom schönen Elbflorenz. Dresden ist nicht nur Pegida.
Dennoch bleibt der Makel haften. Übernachtungszahlen der
ortsansässigen Hotels belegen das leider deutlich. Was also tun?
Sachsen und vor allem Dresden versuchen, am eigenen Image zu
arbeiten. Auf der Reisemesse ITB will man in d
Verlassen von Gott und allen guten Geistern kann
man nur den Leuten zurufen, die bei der Hatz auf den katholischen
Priester Olivier Ndjimbi-Tshiende mitgemacht haben. Sie sollten sich
schämen. In Zorneding bei München scheint sich mancher dazu
entschieden zu haben, lieber rechts als christlich zu sein, lieber
auf Hass und Ablehnung als auf Nächstenliebe und Respekt zu setzen.
Konsequenzen für beteiligte CSU-Mitglieder wurden ja schon vor
einigen Wochen seitens der regi
Kommunalwahlen drehen sich gewöhnlich um
Kirchtürme, Kinderspielplätze und Klärwerke, um alles, was vor Ort
für das Leben der Menschen konkret und wichtig ist. Wenn, wie in
Hessen, ein flächendeckendes Phänomen zu beobachten ist und eine neue
Kraft im Schnitt gleich zweistellig in die Gemeinde- und Stadträte
einzieht, dann beweist das, was sich seit Monaten abzeichnet: Die
Flüchtlingskrise ist keine abstrakte Sorge für die Entwicklung von
L
Verglichen mit der Lage von Frauen in vielen
arabischen Ländern haben deutsche Frauen Luxusprobleme. Während dort
Selbstbestimmung, Wahlrecht, Berufs- und Gewaltfreiheit Fremdwörter
sind, ist dies im Westen selbstverständlich – zumindest normativ.
Doch die rückständigen Gesellschaften werden noch einsehen, dass es
mit ihnen weder wirtschaftlich noch politisch vorwärtsgeht, wenn sie
einfach die Hälfte des Potenzials, das in der eigenen Bevölkerun
Lang hat die gute Laune in der Koalition aus Linken,
SPD und Grünen in Thüringen ja nicht gehalten. Schienbeintreten und
Beinstellen sind die aktuellen Übungen bei Rot-Rot-Grün. Gönnst Du
mir mein beitragsfreies Kitajahr nicht, vermiese ich Dir den
Wassercent. Äußert sich Dein Präsident des Verfassungsschutzes klug,
droht mit V-Leuten in der rechten Szene, empfehle ich Dir zu
hinterfragen, ob der Mann überhaupt richtig für den Posten ist.
Gerade einmal 48 Prozent der Hessinen und Hessen
interessieren sich dafür, wer sich im Rathaus die Bürgermeisterkette
umlegt. Es ist beschämend: In einer Zeit, in der landauf, landab
besorgt über den Zustand der Demokratie diskutiert wird; in der
angesichts des Flüchtlingszustroms von Krise und Notstand die Rede
ist, reagiert die Mehrheit der Wähler mit Gleichgültigkeit. Und es
kam, wie es immer kommt bei schwächelnder Wahlbeteiligung: Der
extreme Ra
Landes-Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) legt
Pläne auf Eis, Partner einer halleschen Anwaltskanzlei zu werden. Das
berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung
(Dienstagausgabe). Es handelt sich um die Kanzlei "Silbersack, Mägel
und Kollegen": Andreas Silbersack ist Präsident des
Landes-Sportbundes. Stahlknecht ist in der Regierung auch für
Sportförderung zuständig. Stahlknecht verteidigte gestern zunächst
die Partnerschaft.