Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Gesellschaft Kinderbetreuung in Frauenhäusern unzureichend

In Sachsen-Anhalt ist die Versorgung für Frauen in
Not ungenügend. So gibt es in nur zwei von insgesamt 20 Frauenhäusern
eine spezielle Betreuung für Kinder von Frauen, die in ihrer
Beziehung Gewalt erlebt haben. Das berichtet die in Halle
erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Dienstagausgabe). "Die Situation
der Kinderbetreuung in den Frauenhäusern in Sachsen-Anhalt ist seit
rund 15 Jahren ungeklärt. Das ist ein unhaltbarer Zustand", sagt Eva
von Ange

Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Politik Schröder fordert Berücksichtigung seiner Sparvorschläge von Ministern

Unmittelbar vor den Haushaltsverhandlungen der
Landesregierung hat Sachsen-Anhalts Finanzminister André Schröder
(CDU) in einem internen Brief die Ministerkollegen eindringlich dazu
aufgerufen, die Sparvorschläge des Finanzministeriums zu
berücksichtigen. Das berichtet die in Halle erscheinende
Mitteldeutsche Zeitung (Dienstagausgabe). Um das bestehende
800-Millionen-Minus zu beseitigen, hat das Finanzministerium eine Art
Giftliste verfasst, in der es den Ressorts an

Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum neuen Zivilschutzkonzept

Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum neuen
Zivilschutzkonzept Dass angesichts einer prinzipiell neuen
Gefährdungslage Hinweise auf terroristische Gefahren durch
sogenannte hybride Konflikte (etwa den Einsatz von Computerviren)
diffuse Panik wachsen ließe, glauben wohl nicht mal diejenigen, die
sich jetzt wichtigtuerisch in Analyse und Vokabular als die
wirklichen Angstmacher entpuppen. Denn es ist einfach nur konsequent,
nach mehr als 20 Jahren ein neues, ganzheitliches Zivi

Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum neuen Zivilschutzkonzept

Dass angesichts einer prinzipiell neuen
Gefährdungslage Hinweise auf terroristische Gefahren durch
sogenannte hybride Konflikte (etwa den Einsatz von Computerviren)
diffuse Panik wachsen ließe, glauben wohl nicht mal diejenigen, die
sich jetzt wichtigtuerisch in Analyse und Vokabular als die
wirklichen Angstmacher entpuppen. Denn es ist einfach nur konsequent,
nach mehr als 20 Jahren ein neues, ganzheitliches Zivilschutzkonzept
vorzulegen. Dass es dafür längst keinen

Stuttgarter Zeitung: zu den Zivilschutzplänen der Bundesregierung

Das Konzept ist nicht zuletzt eine Reaktion auf
die russische Annexion der Krim. Das ist logisch, zugleich aber auch
absurd, denn sollte der Gegner Russland heißen, könnte sich
Deutschland alle Zivilschutzkonzepte sparen. Ein solcher Krieg wäre
Deutschlands letzter. Deshalb sollte nun wirklich jeder begreifen,
dass eine Politik der militärischen Zurückhaltung keine Idee
romantischer Weicheier ist, sondern überlebenswichtig. Das bedeutet
nicht, sich alles bie

Badische Neueste Nachrichten: zu Lohfink Kommentar von Tobias Roth

Auch bei "Nein heißt Nein" zählen am Ende
Beweise. Im Lohfink-Prozess waren übrigens nicht die beiden Männer
angeklagt, die das Model vergewaltigt haben sollen. Das
Ermittlungsverfahren gegen sie war bereits eingestellt worden.
Angeklagt war Lohfink selbst, weil sie einen Strafbefehl wegen
Falschaussage nicht akzeptieren wollte. Die Fakten sind in der
Aufgeregtheit dieses Prozesses etwas untergangen, dabei nehmen sie
dem Fall im Grunde sein exemplarisches Mu

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Pokémon-Go-Verbot an Schulen An Schülern vorbei Marten Siegmann

Ein Spiel mobilisiert die Massen – vor allem die
Jüngeren. In Scharen strömen Pokémon-Jäger auf der Suche nach den
virtuellen Monstern durch die Lande. Doch spätestens vor den
Schultüren soll die Jagd beendet sein, fordert der Philologenverband
NRW. Und nicht nur für die Pokémon soll die Grenze gelten, sondern
für die Smartphone-Nutzung generell. Keine Frage, Pokémon zu jagen
gehört nicht in den Unterricht. Genauso wenig übri

Weser-Kurier:Über Kulturvernichtung schreibt Joerg Helge Wagner:

Grabmale zeigen, was von Menschen nach deren Tod
bleibt, was erinnerungswürdig ist und vielleicht zu Lebzeiten
bewundernswert war. Gräber zu zerstören ist ultimativer
Vernichtungswille: Hier soll nicht bloß Leben ausgelöscht werden,
sondern auch jede Spur davon. Deshalb kippen Nazis jüdische
Grabsteine um, deshalb wüten Fanatiker jeglicher Couleur gegen
Kulturschätze. Werden nicht nur Mausoleen, sondern auch Tempel und
Gotteshäuser zerstö

Weser-Kurier:Über die Bremer Landesbank schreibt Jürgen Hinrichs:

Die Fallhöhe ist beträchtlich: 25 Prozent bleiben
bei Bremen, forderte Finanzsenatorin Karoline Linnert, als sie in die
Verhandlungen über die Bremer Landesbank (BLB) ging. Herausgekommen
sind null Prozent. Auch wird Bremen sich zum Ausgleich nicht an der
NordLB beteiligen dürfen, um wenigstens auf diesem Weg Einfluss auf
die Geschicke der BLB zu nehmen. Nein, es ist aus, Bremen ist raus.
Und Linnert steht ziemlich belämmert da. Am Ergebnis gemessen, hätte
man

Westfalen-Blatt: zum Zuliefererstreit bei VW

Kein Streik, sondern ein Streit ist
verantwortlich für einen der spektakulärsten Produktionsstopps in der
deutschen Wirtschaftsgeschichte. Beobachter können nur mit dem Kopf
schütteln, wie sehr die Lage zwischen Europas größtem Autobauer VW
und seinen zwei Zulieferern der Prevent-Gruppe eskaliert ist. Was
Außenstehende ungläubig zurücklässt, ist aber für fast 30 000
Mitarbeiter der Streithähne ein bedrohliches Szenario. F&uuml