Niemand hat die Absicht, einen Grenzzaun zu
errichten. Das ist Angela Merkels Position in der Flüchtlingskrise.
Je nach Naturell und Neigung kann man an Walter Ulbricht und die
Mauer erinnern, die allen Schwüren zum Trotz gebaut wurde. Oder
besser: der Kanzlerin glauben. Viele EU-Partner haben erkannt, dass
die Flüchtlingskrise kein Problem der Deutschen ist und einer
gesamteuropäische Lösung bedarf. Merkel hatte recht. Einige
osteuropäische Staaten kommen a
Es ist eine kreative Idee, mit der
Bundesumweltministerin Barbara Hendricks nun in die Offensive geht.
In der deutschen Automobilindustrie dürfte sie jedoch nicht auf allzu
große Gegenliebe stoßen. Ebenso wenig bei vielen Autofahrern. Die
SPD-Politikerin will mit einer Sonderabgabe für Spritfresser eine
mögliche Kaufprämie für Elektroautos finanzieren. Wer also die Umwelt
unnötig stark mit seinem Pkw verschmutzt, soll durch eine
Strafzahlung dazu be
Flugtickets könnten schon bald billiger werden.
Lufthansa-Chef Carsten Spohr begründete dies im Gespräch mit dem in
Bielefeld erscheinenden Westfalen-Blatt (Montags-Ausgabe) mit neuen
Flugzeugen, die aktuell in Betrieb genommen werden. Airbus habe mit
dem jetzt erstmals ausgelieferten A320neo sein weltweit
bestverkauftes Flugzeug noch sparsamer gemacht. »Wir brauchen 17
Prozent weniger Kerosin«, erklärte Spohr. Die größte deutsche Airline
hat die
In einer Zeit, in der die Schlagzeilen nahezu
ausschließlich von der Flüchtlingskrise bestimmt werden, drohen
bahnbrechende Entwicklungen anderswo unterzugehen. Zum Beispiel in
der Kirche. Der Vatikan schreibt in diesen Wochen Geschichte, aber
wahrgenommen wird es kaum. Ende Januar brachte Papst Franziskus die
Ökumene voran. Zum Abschluss der Gebetswoche für die Einheit der
Christen nannte er die Zersplitterung in katholische und evangelische
Christen eine »of
»Jetzt muss ein Wunder her«, ruft der
Fußballreporter, wenn er selbst schon längst nicht mehr an die
Wende zum Guten glaubt. Ein Wunder – kaum weniger ist es, was
Bundeskanzlerin Angela Merkel braucht, wenn sie ihre Idee einer
europäischen Flüchtlingspolitik noch mit Leben erfüllen will. Die
Chancen vor dem EU-Gipfel Mitte dieser Woche standen ohnehin schon
schlecht, nun sind sie dem Nullpunkt nahe. Dass die Osteuropäer sich
bisher keinen Mi
Es ist ein Knochenjob, den die
Justizvollzugsbeamten in den Gefängnissen täglich verrichten. Sie
haben es mit Mördern, Totschlägern, Drogendealern und anderen
verurteilten Schwerverbrechern zu tun. Sie werden von ihnen bedroht,
beleidigt und bespuckt. Gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen
verfeindeten Banden gehören zum Alltag. Die Aufseher geraten oft
zwischen die Fronten. Sie müssen dazwischen gehen, wenn es zu
Schlägereien oder Schlimmerem k
Europas Identität ist gefragt. Beim
Gipfeltreffen entscheidet sich, ob die EU noch eine Union ist. Erst
in der "Brexit"-Debatte, schließlich bei der zentralen Frage der
Flüchtlingspolitik. Dabei geht es um mehr als die Verteilung von
Menschen. Es geht um die Glaubwürdigkeit eines Staatenverbunds, der
sich loyale Zusammenarbeit und eine "immer engere Union der Völker
Europas" geschworen hat. Es geht darum, ob das Bündnis in der Krise
einig
Der evangelische Reformator Martin Luther soll
auf dem Reichstag zu Worms 1521 gesagt haben: "Hier stehe ich und
kann nicht anders!" Die protestantische uckermärkische
Pfarrerstochter Angela Merkel steht in dieser Woche in Brüssel eine
ähnlich harte Auseinandersetzung bevor wie weiland dem
Augustinermönch und Bibelübersetzer aus Wittenberg. Beide müssen für
ihre Überzeugung vieles auf sich nehmen, hart diskutieren, mit Engeln
und Teufeln, j
Der Ost-Welt-Konflikt ist wieder voll da. Dabei
gibt es doch eigentlich einen Feind, der Russland und den Westen
einen müsste, nämlich den internationalen Terrorismus. Es ist
bezeichnend für die ramponierten Ost-West-Beziehungen, dass eine in
München getroffene Vereinbarung über eine "Waffenruhe" schon einen
Tag später von allen Seiten infrage gestellt wurde. Das Vertrauen in
Abmachungen zwischen dem Westen und Russland tendiert gegen null.
Vertraue
Digitalisierung, Industrie 4.0, Digitale
Revolution: Das sind die Schlagworte, die seit Monaten die
Schlagzeilen der Wirtschaftsnachrichten beherrschen. Nur bei wenigen
lösen sie Euphorie und Vorfreude aus, bei der großen Mehrheit eher
Angst und Unsicherheit, andere winken gleich genervt und
desinteressiert ab. Letzteres besonders dann, wenn die Schlagworte
gepaart sind mit Mahnungen, Aufforderungen und Warnungen, jetzt etwas
zu tun und nicht abzuwarten, bis es zu spät ist.