Welthistorisch war dieser Moment vielleicht so
bedeutsam, wie die Entdeckung der Gravitationswellen: In Havanna
begegneten sich Papst Franziskus und Kyrill, der Patriarch der
russisch-orthodoxen Kirche. Erstmals trafen die Inhaber dieser
Kirchenämter aufeinander – fast 1000 Jahre nachdem sich im Jahr 1054
die Orthodoxie von der katholischen Kirche des Westens abspaltete.
Ähnlich bemerkenswert ist der Inhalt der verabschiedeten Erklärung:
Papst und Patriarch treten ein f&uum
Man erschrickt: Bei der Münchner
Sicherheitskonferenz war plötzlich wieder von Kaltem Krieg die Rede,
sogar von Weltkrieg, und man zeigte sich gegenseitig verbal die
atomare Bewaffnung. Sind sie alle wieder verrückt geworden? Nein,
nicht alle. Russlands Ministerpräsident Dmitri Medwedew hat die
Tonlage angestimmt, kein anderer. Und es war diesmal nicht der
angebliche amerikanische Imperialismus, der diese Situation ausgelöst
hat, es ist der russische. Moskaus Annex
Der Bonner Arbeitsrechtler Gregor Thüsing hat die
kirchliche Ablehnung eines wiederverheirateten Geschiedenen als
Bewerber für das Rektorenamt der Katholischen Hochschule NRW (KatHO)
als "zweifellos legitim" verteidigt. Es gehe hier "um eine
herausgehobene Position im kirchlichen Dienst", schreibt Thüsing in
einem Beitrag für den "Kölner Stadt-Anzeiger" (Montag-Ausgabe). Zur
Eignungs- und Befähigungsprüfung eines Kandidaten d
Wer ein letztes Quentchen Hoffnung hatte, der
zerstrittene europäische Haufen – einst Union genannt – würde sich
noch auf eine gemeinsame Linie in der Flüchtlingsfrage einigen, kann
diese nach dem Wochenende getrost beerdigen: Die EU wird auch auf dem
Gipfeltreffen in Brüssel am Donnerstag und Freitag keine Lösung
finden. Die Achse der beiden größten und entscheidenden Mächte,
Deutschland und Frankreich, scheint endgültig zerbrochen. Es
knirsch
»Europa taumelt dem Abgrund entgegen«, sagte der
Liedermacher Konstantin Wecker auf der Kundgebung gegen die Münchner
Sicherheitskonferenz. »Wir sind abgerutscht in eine Ära des Kalten
Krieges«, sagte der russische Ministerpräsident Dimitri Medwedew auf
der Münchner Sicherheitskonferenz. »Ich habe ihn so verstanden«,
sagte Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier, »dass wir
verhindern müssen, in einen Kalten Krieg
Auch wenn nur ein Bruchteil der eingegangenen
Petitionen im Sinne der Betroffenen entschieden werden können – der
Petitionsausschuss wirkt nicht zuletzt dadurch, dass Verwaltungen
wissen, dass ihnen jemand auf die Finger schaut. Daher sollte der
Zugang ins Parlament viel öfter genutzt werden. Statt nur zu meckern
und sich seinem Schicksal zu ergeben, ist es doch viel sinnvoller,
mit nur drei Klicks auf der Internetseite des Landtages seine Sorgen
und Nöte dort einzureiche
Russlands Präsident geht aber auch ein hohes
Risiko ein. Um die Wirtschaft seines Landes steht es nicht zum Besten
– nicht bloß wegen der Sanktionen. Ja, er rüstet auf. Aber kann er
sich diesen aggressiven Kurs leisten? Er braucht Kooperation.
Ökonomisch. Technologisch. China macht ebenfalls Machtpolitik – aber
erheblich geschickter und lange nicht so aggressiv. Insgesamt scheint
das Land für die Weltmachtansprüche seiner Führung besser gerüstet.
Über Jahre wurde die Elektronikmarkt-Kette Media
Saturn dafür gescholten, das Internetzeitalter verschlafen zu haben.
Inzwischen hat die Metro-Tochter viel Geld in ihre Onlinestrategie
investiert und wieder aufgeholt. Mit Erfolg. Seit sechs Quartalen in
Folge legt Media Saturn beim Umsatz zu.
Jetzt überrascht Geschäftsführer Pieter Haas mit der Botschaft,
dass die Läden wieder auferstehen und er längst nicht so große
Zuwachsraten im Internethand
Die deutschen Finanzbeamten unterstützen den
Vorstoß der Europäischen Zentralbank (EZB) zur Abschaffung des
500-Euro-Scheins. Skeptisch sind sie hingegen, ob eine
Bargeldobergrenze bei Bezahlungen von 5000 Euro die Wirkung hätte,
wie sie sich das Bundesfinanzministerium erhofft.
"Der 500-Euro-Schein erleichtert den Transfer und die Ausfuhr von
Schwarzgeld", erklärte Thomas Eigenthaler, Bundesvorsitzender der
Deutschen Steuergewerkschaft gegenübe