
Zusammen mit dem Forschungsnetzwerk IRIS (Independent Research Institutes Network) hat moweb research die internationale Studie »Health Care Confidence Report« durchgeführt. In 20 Ländern wurden gut 15.000 Personen angesprochen. In Deutschland waren es 1.000 Teilnehmer, die von moweb befragt wurden. Erhoben wurde die Einschätzung zur persönlichen Gesundheit sowie zum Vertrauen in das örtliche Gesundheitssystem bezüglich Qualität und Ressourcenverteilung.
Zentrale Ergebnisse des Health Care Confidence Report:
-Auf die Frage „Wie würden Sie Ihren allgemeinen Gesundheitszustand einschätzen?“ antworten 71% über alle Länder hinweg mit gut, sehr gut oder sogar exzellent. Mit 66% bewegt sich der Wert der deutschen Befragten knapp unter diesem Durchschnitt.
-Mit 55% empfinden vor allem die Babyboomer (61+), dass sie übergewichtig sind – weit vor allen jüngeren Altersklassen (GenX, Millennials, GenZ). Über alle Generationen hinweg entsprechen die Werte der deutschen Befragten dem internationalen Durchschnitt.
-Persönliche Herausforderungen im Kontext zum eigenen Gewicht beschränken sich keinesfalls auf die Übergewichtigen. Als Beispiel geben die Menschen mit Untergewicht eine ähnliche psychische Belastung an wie die stark Übergewichtigen (19% zu 22%).
-63% sehen nicht fehlende finanzielle Mittel, sondern ineffizientes Management als Hauptursache für die Probleme in ihrem Gesundheitswesen. Die deutschen Werte dazu: 56% ineffizientes Management – während 44% zu wenig Gelder vermuten.
-Über alle Länder hinweg bewerten 45% der Teilnehmer ihr Gesundheitssystem als positiv. Mit 47% liegen die Deutschen hier leicht über dem Durchschnitt.
Die Studie basiert auf einem Sample von 14.742 Personen aus 20 Ländern in Westeuropa, Zentral-/Osteuropa, Asien-Pazifik und Nord-/Mittelamerika. Die Feldarbeit fand im 4. Quartal 2025 statt. Pro Land wurden bis zu 1.000 Personen online, face-to-face oder telefonisch befragt.