
(Berlin/Würzburg) – Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) kritisiert energisch einen Antrag der AfD im Bundestag. Die Rechtsaußenpartei zeige damit ihr wahres Gesicht, geht Kirsten-Elisabeth Jäkel als Stellvertreterin des ÖDP-Bundesvorsitzenden mit dem politischen Kontrahenten ins Gericht. Sie wollen in Deutschland die UN-Agenda 2030 kippen und propagieren stattdessen „deutsche Entwicklungsziele nach nationalen Prioritäten“. Begründung der AfD: Die UNO formuliere Ziele die „de facto weder politisch und ökonomisch erreichbar“ seien. „Deshalb freilich sind es ja Ziele, die wir gemeinsam erreichen sollten“, verteidigt Jäkel dagegen die Entwicklungspolitik der UNO. Die Agenda stehe genau für all das, wofür sich die ÖDP einsetze. Ihr Parteikollege Helmut Kauer ergänzt als 2. Stellvertretender Bundeschef der Partei: „Die Rechtspopulisten sind wieder einmal nicht fähig zum richtigen Rechnen.“ Er belegt dies mit offiziellen Zahlen. Laut Kreditanstalt für Wiederaufbau fließen nämlich für jeden Euro Entwicklungshilfe 2,50 Euro nach Deutschland zurück. Entwicklungsgelder sind also gut investiertes Geld, bremst Kauer die Rechtspolitiker aus: „Das sichert hierzulande 380.000 Jobs.“ Zahlen, die die AfD in ihrer Polemik lieber vertuscht – und damit ihre vermeintliche Anhängerschaft täuscht.