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Europäische Schienenfahrzeughersteller unter Kostendruck

Am 20. September eröffnet die 11. InnoTrans ihre
Türen für die Besucher aus aller Welt. In diesem Jahr erwartet die
internationale Fachmesse für Verkehrstechnik einen neuen Rekord an
Besuchern und Ausstellern. Dieser erwartete Rekord ist nicht nur dem
erfolgreichen Konzept der InnoTrans zu verdanken. Seit Jahren erlebt
der Schienenverkehr eine hohe Nachfrage – nicht nur in den
OECD-Staaten. Großer Bedarf an Schienenfahrzeugen besteht weltweit.
Schienenfahrzeughersteller aus Europa geraten jedoch vermehrt unter
Kostendruck.

Diese Nachfrage weiß der weltweit größte
Schienenfahrzeughersteller China Rolling Stock Corporation Limited
(CRRC) zu nutzen. Dieser dringt nicht nur in die Märkte in Asien und
Afrika vor. CRRC ist mit dem kürzlich erworbenen deutsch-schweizer
Unternehmen Cideon endgültig auf dem europäischen Markt angekommen.
Sowohl die Deutsche Bahn als auch andere europäische
Verkehrsunternehmen werden in naher Zukunft die Züge der CRCC
erwerben. Vor diesem Hintergrund müssen viele europäische (und
andere) Anbieter von Schienenfahrzeugen Ihre Wettbewerbsfähigkeit
steigern.

Die Herausforderung für die Hersteller von Schienenfahrzeugen aus
Europa wird unter anderem in der Vermeidung ungeplanter Kosten in
Projekten bestehen. Dabei wird der bestehende Innovationsdruck gleich
bleiben. In der Vergangenheit konnten sich die Hersteller von Zügen
bei Störungen in der Projektabwicklung auf ihre finanziellen Polster
in den Projektmargen verlassen. Auf diese Weise konnten Störungen und
Abweichungen kaufmännisch kompensiert werden. Mit CRRC haben es die
Europäer nun mit einem harten Wettbewerber zu tun. Dieser macht mit
niedrigeren Lohnstückkosten den althergebrachten Herstellern in
Europa, aber auch in Amerika, den Vertrieb ihrer Produkte schwer.

Nach Ansicht des Leiters Beratung der 11:55 PM consultants GmbH,
Jürgen Hahn, müssen die europäischen Hersteller darauf mit einer
präzisen und risikominimierenden Vertrags- und Angebotsgestaltung
reagieren. „Die Hersteller sollten Kompensationen für Störungen im
Projektablauf von ihren Kunden verlangen, wenn diese für die
Störungen verantwortlich sind“, sagt Jürgen Hahn. „Die passenden
Regelungen hierzu sind bereits in der Vertragsgestaltung zu
berücksichtigen“, so Hahn weiter.

Die 11:55 PM consultants GmbH ist eine Beratungsgesellschaft, die
sich auf solche Fälle spezialisiert hat. In der Fachsprache nennt man
dies Contract & Claim Management. Contract & Claim Manager sind
hochspezialisierte Fachleute an der Schnittstelle zwischen den
technischen, kaufmännischen und vertraglichen Fachdisziplinen im
Projektgeschäft.

Pressekontakt:
Frau Raymonde Sawal
11:55 PM consultants GmbH
Karl-Marx-Strasse 59
D-14482 Potsdam

Tel.: +49 (0) 331 86750-157
E-Mail: r.sawal@1155pm.de

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