Im Unternehmergespräch mit Marco Terracciano

Marco Terracciano im Interview
 

Das Unternehmergespräch mit Marco Terracciano in voller Länge.

Marco Terracciano hat es im zarten Alter von 12 Jahren zum ersten Mal geschafft im kleinen Rahmen in aller Munde zu sein. Allerdings nicht als Wunderkind oder frühes Genie, wie es sich für einen heute fleißigen und studierten Unternehmer, Keynote Speaker und Autor gehören würde. Der kleine Marco diente seiner Heimatschule, der Realschule im beschaulichen Memmingen viel mehr als abschreckendes Beispiel. Der Junge war die Hauptfigur einer Geschichte über die zunehmende Ausprägung der rebellischen und eigensinnigen Verhaltensweisen. Es handelt sich um seine Geschichte. Wenn er während des Unterrichts Lust bekam, seiner Leidenschaft, dem Basketballspiel zu frönen, ging er einfach aus den Klassenzimmer und spielte auf dem Schulhof Basketball. Auf die Frage, ob seine Lehrer das duldeten antwortet Marco Terracciano heute: ?Naja sie hatten keine große Wahl. Ich ging einfach ohne zu fragen. Ich ging meiner Leidenschaft nach und verspürte den unbändigen Drang Basketball zu spielen. Nichts und niemand hätte mich damals davon abhalten können. Und das wussten auch die Lehrer. Natürlich durfte ich mehrfach beim Rektor antanzen. Aber das war es mir wert, wenn ich so meiner Leidenschaft nachgehen konnte. Ich war besessen von dem Spiel?, erzählt der Keynote Speaker, inzwischen 36 Jahre alt, wenn er heute über die damalige Zeit in seinen Vorträgen spricht um deutlich zu machen, was aus seiner Sicht erfolgreiche Menschen von unerfolgreichen Menschen unterscheidet. Es ist seine Fähigkeit, das Leben mit Leidenschaft, unbändiger Willensstärke, Durchhaltevermögen und seiner ?Fuck-It and never give up?-Einstellung anzugehen. Als Jugendlicher habe er zwar die Regeln gebrochen und ging intuitiv seiner Leidenschaft nach, aber er habe den Respekt vor den Lehrkräften nie verloren und war stets freundlich und zuvorkommend. Das war sicher auch einer der Gründe, warum man ihn nicht schon viel früher von der Schule warf. ?Es ist heute kein Geheimnis mehr, dass ich nach der neunten Klasse ohne jeglichen Schulabschluss von der Realschule abgegangen bin. Nachdem ich zwei Jahre in Folge sitzen geblieben bin, wurde ich von der Schule verwiesen. In der ersten Zeit war mir das völlig egal, da ich ja nun meiner Leidenschaft, dem Basketball all meine Zeit widmen konnte. Doch der Weg zu meinem Vater, um ihm mitzuteilen, dass ich die Klasse nicht bestand und somit auch von der Schule verwiesen werde, war schwerer als gedacht und entzündete in mir den Drang, ihm und allen Menschen die ich im Herzen trage zu zeigen, dass ich kein Versager bin?, erzählt Marco Terracciano sichtlich nachdenklich.

In dieser Zeit geschah es, dass Terracciano begann, seine Leidenschaft, seinen Pioniergeist, seine Willensstärke auf seine berufliche Zukunft auszurichten. Das führte dazu, dass er sich bereits mit 18 Jahren nebenberuflich selbständig machte und parallel zu seiner Tätigkeit bei der Bundeswehr Versicherungen und Finanzprodukte verkaufte. Der heutige Keynote Speaker fing an gefallen am Verkauf zu finden und bildete sich in diesem Bereich auch weiter. Binnen weniger Jahre holte er diverse Abschlüsse nach und absolvierte berufsbegleitend einen Bachelor Abschluss in Ökonomie und einen Master Abschluss in Finance und Management. In der Zeit als Verkäufer feilte er an seiner Redekunst und etablierte sich zu einem exzellenten Verkäufer, wie er in der Presse oft betitelt wird. Später gründete er diverse Unternehmen. Immer wenn er Optimierungsbedarf sah, gründete er daraufhin ein neues Unternehmen. In der Spitze waren es sieben Unternehmen, die er gleichzeitig führte. ?Eine schreckliche Zeit war das damals. Ich fühlte mich wie in einem goldenen Hamsterrad?, reflektiert Terracciano. ?Ich setzte mir falsche Ziele, wollte Dinge erreichen, obwohl sie mich nicht wirklich glücklich machten. Ich wollte zum Beispiel Vorstand eines eigenen Unternehmens werden. Das war damals eines meiner Ziele. Doch ich ahnte nicht, was für ein undankbarer und unpassender Job das für mich war. Irgendwann war ich nur noch mit dem lösen von Problemen beschäftigt, rannte von Meeting zu Meeting und saß nur noch über Zahlen und Protokollen. Das war nicht meine Welt. Überhaupt nicht. Ich hielt mehrmals im Jahr Vorträge und hatte hin und wieder noch direkten Kontakt zu unseren Kunden. In diesen Momenten merkte ich immer, das es das war was mich glücklich macht. Mit Menschen zu arbeiten. Mit ihnen zu kommunizieren. Ihnen was mitzugeben. Ich setzte mir falsche Ziele, tat dann Dinge, die mir keine Freude bereiteten und fand auf Anhieb auch nicht gleich Führungspersonal, welches mich unterstützen konnte um mir die lästige Arbeit abzunehmen, die ich mir ja selbst aufgehalst habe?. Manche Menschen haben von ihm das Bild eines Hallodri, erzählt er uns in seinem Büro. Weil die Menschen nur den augenscheinlichen Erfolg sahen und nicht die fast 20 Jahre, die er als Unternehmer rackerte und schuftete um das alles aufzubauen.

Er begann ein großes Rad zu drehen und wurde schlussendlich vom Selben überrollt. Er ging mit 34 Jahren pleite. Er verlor seine Firmen, sein Geld, seinen Namen, ja, sogar seine Freiheit. Er erzählt mir mit ruhiger Stimme und sichtlich in sich gekehrt, was er in der Zelle fühlte, erkannte und lernte. Heute nennt Marco Terracciano seine Zeit in Haft ?seinen Jacobsweg?. ?Ich habe in diesen eineinhalb Jahren mehr über mich selbst gelernt als in den 34 Jahren davor. Ich durchlief eine harte Zeit der Selbsterkenntnis und konnte mich die ersten Monate nicht im Spiegel betrachten. Doch Briefe meiner Freunde und meiner Familie halfen mir dabei, mich wieder aufzurappeln. Und so erkannte ich, wo meine Fehler lagen, lernte daraus und bin immens gewachsen. Heute bin ich ein neuer Mensch. Demütiger, klüger, fitter, verfolge die richtigen Ziele, umgebe mich mit den richtige Menschen und genieße jeden einzelnen Tag in vollen Zügen. Heute bin ich glücklicher und stärker, als ich es vorher je gewesen bin und geworden wäre. Da bin ich mir sicher?, beichtet er mir sichtlich bewegt. Marco Terracciano erzählt mir weiter,?Ich erinnere mich an einen Satz in einem Brief von einer sehr guten Freundin, in dem die Sätze standen: ?Du bist ein Vorbild für mich. Du kannst ein Vorbild für so viele Menschen sein. Also steh auf, schüttle den Dreck ab und erschaffe dich neu. Wenn es jemand schafft, dann du. Du bist der stärkste Mensch den ich kenne!? Diese Sätze gingen mir so nah, dass sie in mir eine Energie freisetzten, die ich nicht in Worte fassen kann. Ich hatte plötzlich das Gefühl, das die Menschen die mich wirklich kennen, mein wahres Wesen kennen und mich dafür lieben wie ich bin. Und das Fehler da sind um daraus zu lernen. Ich habe nie absichtlich Menschen schaden wollen. Zu keinem Zeitpunkt. Ich bin einfach gescheitert. Und meine Familie und Freunde gaben mir die Kraft zu verstehen, dass Scheitern zum Leben gehört und sie immer hinter mir stehen. Ich werde keine Namen nennen, aber wenn sie diesen Artikel lesen, werden sie alle wissen, dass ich sie meine. Ich bin ihnen ewig dankbar.?

So begann für Marco Terracciano ein neuer Abschnitt. Er erkannte, dass man aus Fehlern lernen kann und das das Scheitern einen stärker macht. Er vergleicht das Scheitern im Gespräch oft mit Kintzugi, der japanischen Kunst, Dinge mit Gold zu reparieren um so die einmalige Schönheit des Reparierten hervorzuheben.

Wie so viele idealtypische Parolen der Weltverbesserungsindustrie klingt auch die Offenheit für Fehler auf den ersten Blick überaus sympathisch und selbstverständlich. Begleitet von der Tugend von Toleranz und Vergebung. Doch wenn ich in die Augen von Marco Terracciano blicke verstehe ich, dass es nickt das Scheitern an sich ist, das einen antreibt und wieder aufstehen lässt, sondern das Wiederaufstehen, das Nicht-Aufgeben, die Weiterentwicklung, die Selbstoptimierung. Scheitern ist laut Marco Terracciano vor allem eine Chance, sich neu zu programmieren, um nach ein paar Bugfixes und Leistungsverbesserungen in der neuen Version von sich selbst noch besser zu funktionieren. Kintzugi eben. ?Statt als Rudiment einer esoterischen Chackakultur sollte man das Verständnis fürs Scheitern daher vielleicht besser als Ausdruck kybernetischen Denkens betrachten, als wichtiges Feedback für den ökonomischen Regelkreis?, betont Marco Terracciano.

Ich hatte bereits vor vier Jahren die Möglichkeit, Marco Terracciano im Rahmen einer TV-Aufzeichnung zu interviewen. Im Vergleich zu damals wirkt er heute gefasster, um einiges fitter und fröhlicher, energiegeladener und entspannter. Er lächelt, seine Augen strahlen und man spürt, dass er liebt, was er tut. Er scheint seine Berufung als Keynote Speaker gefunden zu haben.

?Warum sind sie damals so krachend gescheitert??, frage ich. Nach kurzer Überlegung kommt die Antwort präzise und eindeutig: ?Ganz einfach. Ich habe mich maßlos selbst überschätzt, ich habe mir die die falschen Ziele gesetzt und schlussendlich auch verfolgt und wurde dabei unglücklich. Von allen Seiten klopfte man mir auf die Schultern und blies mit Zucker in den Arsch. Alle feierten mich und was ich alles geschaffen habe. Kritik fehlte dabei völlig. Ich wurde mit Auszeichnungen überhäuft und begann zu denken, dass ich unbesiegbar sei. Ich gründete innerhalb von vier Jahren fünf Unternehmen, die ich auch noch alle führte. Ich bewegte innerhalb kürzester Zeit Millionen. Wenn jemand ein Problem hatte, sagte ich ihm er soll es mir geben, ich löse es. Doch auch mein Tag hat nur 24 Stunden. Und so übernahm ich mich, überschätzte mich und nach zwei Burn-Outs schon vor dem 33. Lebensjahr und durchschnittlich 20 Stunden Arbeit am Tag begann ich Fehler zu machen. Dachte nicht nach, war im Optimierungsswahn und hatte mit aller Macht versucht, die Last der Verantwortung und des Leistungsdrucks zu stemmen. Ohne Erfolg, da es unmöglich war. Irgendwann gehst du in die Knie. Ich bin deshalb krachend gescheitert. Ich stelle mich nach wie vor meinen Verpflichtungen und stehe für meine Fehler ein. Auch wenn es sich vielleicht komisch anhört, aber ich bin froh das ich gescheitert bin. Denn ich bin gewachsen und stärker, habe mehr Energie und bin glücklicher als je zuvor.?

Auf die Frage, was er von der Haltung der Berichterstattung zum damaligen Fall in den Medien hält, antwortet Marco Terracciano deutlich: ?Ich habe Schwierigkeiten mit dem Begriff, weil Haltung oft als Feigenblatt für Denkfaulheit dient, das Mittreiben im Mainstream. Marco ist geldgierig, Trump ist blöd, Flüchtlinge schlecht, Ausländer kriminell ? wer in diesem bequemen Korridor deftige Formulierungen findet, darf sich einbilden, eine Haltung zu haben, ohne sich mit der Sache wirklich beschäftigt zu haben. Mich hat niemand gefragt, keine Stellungnahme angefordert. Stattdessen wurden hollywoodreife Lügengeschichten verbreitet, die die Presse aufgriff. Haltung ist subjektiv. Ich hätte mir damals mehr Objektivität gewünscht. Aber mir ist bewusst, dass das eine Illusion ist und bleiben wird.?

?Ein Beispiel?? frage ich. ?Sind wirklich alle Flüchtlinge Kriminelle und wollen nicht arbeiten? Besteht der Diesel-Skandal wirklich nur aus einer Branche, die betrogen hat oder dem CSU-Minister, der das deckt? Ist Marco Terracciano wirklich ein eiskalter Betrüger? Nein! Die Geschichten gehen tiefer. Viel tiefer. Um dahin vorzudringen, muss man allerdings tief graben, was sich manche Journalisten durch Haltung ersparen. Wenn ich auf Marco Terracciano oder Herr Scheuer herumhacke, darf ich mir breiter Zustimmung gewiss sein. Nur wer mit tiefergehender Recherche auch mal gegen den Strom schwimmt, riskiert Widerspruch?, erklärt Marco Terracciano.

Man verspürt keinerlei Hass oder Ärger in seiner Stimme. Er scheint daraus tatsächlich gelernt zu haben. Vielleicht trifft es neben Kintzugi auch das japanische Wort Kaizen, was Marco Terracciano auszeichnet. Die Suche nach ständiger Verbessrung. Heute ist er als Keynote Speaker aktiv und gilt als frisches Energiebündel in der Keynote Speaker Szene. Man nennt ihn den Heldenmacher. In seinen Vorträgen ?Business-Kintzugi ? Der Weg zum Unternehmerhelden?, ?Das FINGU-Prinzip? (FINGU: Fuck It ? Never Give Up), ?fail forward ? Wie dich Fehler besser machen? und ?New Entrepreneurship ? Erfolgreiche Unternehmensführung in Krisenzeiten? teilt er seine Erfahrungen und sein Wissen mit dem Publikum. Vorstände, Führungskräfte und Mitarbeiter lernen gleichermaßen aus der Praxis für die Praxis. Marco Terracciano ist ein Praktiker. Alles worüber er spricht, hat er entweder selbst gemacht oder er macht es gerade.

Es ist die Show, die Marco Terracciano beherrscht. Er weiß, wie er Themen präsentieren muss, auf der Bühne oder in seinen Büchern. Seine Vorträge sind energiegeladene Erlebnisse. Mit viel Humor, Tiefgang und schonungsloser Ehrlichkeit gibt er Unternehmen, Vorständen, Führungskräften und Mitarbeitern hilfreiche Impulse, um eine, wie er sagt, Heldenreise, anzutreten.

?Ich bin erfolgreich gescheitert. Habe auf die Fresse bekommen. Aber ich bin eine Kampfsau. Wenn du mir sagst, das etwas nicht geht, beweise ich dir, dass es möglich ist. Und ich würde auf dem Weg dorthin eher sterben als aufzugeben. Nach dem Fallen liegen zu bleiben ist keine Option. Wenn man von anderen nicht akzeptiert wird oder einem Chancen verwehrt bleiben, dann schaffe dir die Chancen selbst. Ja, wer scheitert, muss Umwege gehen. Wer Entrepreneur sein will, muss Risiken eingehen können. Wer ein außergewöhnliches Leben leben möchte, muss bereit sein, Schläge zu kassieren. Wer aus dem Mittelmaß ausbrechen will, muss sich darauf gefasst machen, dass er gegen den Strom schwimmt und es ein einsamer Weg wird. Ich gründete mein neues Unternehmen ohne Startkapital. Mein Kapital ist meine unbändige Kraft, meine Energie und der außergewöhnliche Drang, meine Heldenreise zu gehen. Ich hätte aufgeben können. Ich hätte mit über einer Millionen Euro Schulden den Kopf in den Sand stecken können. Doch das ist nicht meine Natur. Ich stelle mich meiner Verantwortung. Ich gehe meine Heldenreise.

Und wenn ich nach einem Tipp gefragt werde, sage ich oft, NEVER COMPLAIN, also jammere nicht und beschwere dich nicht. Die Welt ist voller Scheisse. Die Wahrscheinlichkeit hineinzutreten ist so hoch, dass dies regelmäßig passiert. Und wer sich davon entmutigen lässt und jammert oder rumheult, verliert Energie und Fokus. Um deine Heldenreise zu gehen, braucht man aber seine volle Energie und einen Laserfokus. Denn eines ist sicher wie das Amen in der Kirche. Wenn du selbst nicht an dich glaubst, dann tun das deine Kunden, deine Familie und Freunde auch nicht. Wir müssen uns alle verkaufen. Egal ob wir das vor dem Spiegel vor uns selbst machen, oder als Friseur, Sportwagenbauer oder Krankenpfleger. Wir verkaufen uns selbst immer. Also sei außerordentlich sexy.

Das trifft auch und besonders dann zu, wenn du gerade Deine schlimmste Niederlage erlebst. Es ist egal, wie viel Geld du verlierst und wie viel Herzblut drin steckt. Es ist egal was dein Nachbar oder irgendein Hater sagen. Was nicht egal ist, ist was du selbst denkst und tust.

Nimm also den verdammten Besen und kehr die Scherben auf. Heulen kannst du nebenher, wenn dir das hilft. Viel wichtiger ist aber die Frage, was du JETZT tun willst. Aufstehen, oder liegenbleiben.?

Die Sachen die er sagt und schreibt sind nicht revolutionär. Vieles nicht mal neu. Andere Speaker und Unternehmerpersönlichkeiten vor ihm sind auch zu ähnlichen Erkenntnissen gekommen. Daraus macht er keinen Hehl. Das besondere an Marco Terracciano ist aber sein lockerer Stil, seine bewegende Geschichte und die daraus entstandenen praxisbezogenen Impulse, die jeder Zuhörer und Leser nutzen kann. Man kann aus seinen Fehlern lernen und Rückschlüsse für sein eigenes Leben ziehen. Das macht ihn und seine Vorträge und Bücher so einzigartig.

Noch in diesem Jahr erscheinen zwei Bücher von Marco Terracciano. Erste Auszüge davon konnte ich bereits lesen. Sie sind 100% Marco Terracciano. Authentisch, ehrlich und schonungslos direkt. Dass Medien weniger auf Haltung und mehr auf tiefgründige Recherche setzen sollten, zeigt auch das folgende Beispiel. Die gesamten Erlöse aus Marco Terraccianos Buchprojekten werden einer Stiftung gespendet um Menschen zu unterstützen, die ebenfalls wie er alles verloren hatten aber nicht aus eigener Kraft aufstehen können. Er hat seine soziale Verantwortung erkannt und nutzt seine Kraft um etwas zurück zu geben.

Auf die abschließende Frage, was einen Marco Terracciano antreibt, antwortet er mit einem funkeln in den Augen: ?Das Leben sollte keine Reise mit dem Ziel sein, jammernd, gelangweilt und bereits innerlich gestorben am Himmelstor anzukommen. Das Leben muss vielmehr eine Heldenreise werden, mit dem Ziel, lachend, stolz, dankbar, geliebt und kraftvoll tanzend und springend durch das Himmelstor zu rutschen. Und während du hindurch rutschst, brennt ein Feuerwerk ab, dein Lieblingssong spielt laut und die Menschen die du im Herzen trägst, jubeln dir zu und bedanken sich für deine Liebe und dafür, Teil deiner Heldenreise gewesen zu sein. Genau so gehen Helden durchs Himmelstor.?

Er ist ein Vorbild für alle, die etwas aus ihrem Leben machen wollen, die privaten und beruflichen Erfolg wollen und dafür, dass man nach einer Niederlage zurück auf die Erfolgsspur kommen kann. Oder wie Marco Terracciano es nennt, seine Heldenreise antreten kann.

?Danke Marco Terracciano, für das offene Interview.?

Das ganze Interview finden Sie auch unter:
www.marcoterracciano.de
www.Instagram.com/marcoterracciano_official

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