
Am 21. Januar 2026 erinnerte die k3 mapa GmbH an die Auswirkungen von steigenden Zinsen in Japan auf die Weltwirtschaft. Im Januar 2026 zeigte sich auch die amerikanische Zentralbank FED offiziell beunruhigt. Damals lag der Zinssatz für 30-jährige japanische Staatspapiere bei 3,7%. Heute liegt er ca. 10% höher bei ca. 4,1%.
Bei steigenden Zinsen in Japan ebben die carry-trades weiter ab bzw. es könnte zu einer Umkehrung der Geldflüsse kommen – falls die amerikanischen Zinsen nicht auch ansteigen.
Die Zinsen für amerikanische 30-jährige Staatspapiere sind heute auch auf einen neuen Höchststand seit ca. 20 Jahren gestiegen: 5,14%.
„Die massive Ausweitung der Geldmenge in Japan – also des Kredits – ist nur in einem ungedeckten FIAT-Geldsystem möglich. Aufgrund der carry trades hat die gesamte Welt von dem billigen japanischen Geld profitiert. Wenn sich die carry trades nun umkehren sollten oder aufgrund fehlender Nachfrage nach US-Staatspapieren die US-Zinsen weiter ansteigen, dann werden die Auswirkungen global sein.“ – kommentiert Thorsten Schuppenhauer, Geschäftsführer der k3 mapa GmbH. Und er fährt fort: „Wir raten unseren Kunden sich mit der Wahrscheinlichkeit konstant hoher Inflation auseinanderzusetzen. Die aktuelle finanzpolitische Situation erinnert gefährlich an die Zeit in Deutschland nach dem I. Weltkrieg.“