Osnabrück. Angesichts der Debatte um die Reform der Erbschaftssteuer hat die Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag, Heidi Reichinnek, eine grundlegende Überarbeitung des Systems gefordert. "Die Erbschaftssteuer ist in ihrer aktuellen Ausgestaltung massiv ungerecht", sagte Reichinnek gegenüber unserer Redaktion.
Mit Bezug auf Analysen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) kritisierte sie, dass "Überreiche" Privilegien genö
Wenn es noch eines Belegs dafür bedurft hätte, wie dringend Europa sich vom übermächtigen Partner und Schutzgaranten USA emanzipieren muss – der Auftritt des amerikanischen Präsidenten beim Weltwirtschaftsforum in Davos hat ihn geliefert. Darüber sollte nicht hinwegtäuschen, dass Donald Trump dort nicht die nächste Eskalationsstufe im transatlantischen Verhältnis gezündet hat. Seine Aussage, er werde "keine Gewalt anwenden", war im posi
Der pannenträchtige Zugbetreiber "Start" in Sachsen-Anhalt wird aufgelöst. Nach Informationen der Mitteldeutschen Zeitung (Donnerstagausgabe) sind die Beschäftigten am Mittwoch informiert worden, dass das Unternehmen zum 1. August dieses Jahres in der Muttergesellschaft DB Regio aufgeht. Die Bahn bestätigte dem Blatt die Entscheidung am Mittwochabend. Die Mitarbeitenden würden von DB Regio übernommen, die Verkehrsverträge weitergeführt, sagte ein
"Der Widerstand in Europa ist wirklich stark." Brasiliens Präsident Lula meinte im Dezember 2023 bei seinem Staatsbesuch in Berlin den Widerstand gegen das Freihandelsabkommen EU-Mercosur, das mehrfach kurz vor dem endgültigen Durchbruch stand – am 17. Januar 2026 wurde es in Paraguay sogar beidseitig unterzeichnet. Doch der von Lula und der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen stellvertretend für die Freihandelsbefürworter erhoffte Schlussakkord war
Die Europäer sollten sich von dem fast schon moderaten Ton von Donald Trumps selbstgerechter Rede in Davos nicht einlullen lassen. Der US-Präsident besteht weiter auf Grönland, auch wenn er diese Forderung in eine Bitte kleidet. Und er droht auch weiter, dass die Weltmacht USA es nicht vergessen werde, wenn die Europäer ihm "das Stück Eis" nicht geben. So hört sich ein Machtpolitiker an, der Kreide gefressen hat. Ein Bündnispartner hätte angebote
Der Präsident untermauert den angeblichen Anspruch der USA auf das völkerrechtlich zu Dänemark gehörende Territorium mit einer Frage: "Wer würde (nur) gepachtetes Land verteidigen?" Heißt: Die Vereinigten Staaten müssen Grönland real in Besitz nehmen, um es verteidigen zu können. Und zu wollen. Was heißt das aber für andere Nationen, wenn die USA Sicherheit an Landbesitz knüpfen? Können sich Nato-Partner darauf verlasse
Das EU-Parlament scheint die Zeichen der Zeit zu verkennen. Seit Trump an der Macht ist, setzt er Europa unter Druck. Er spricht klar aus, dass ein starkes Europa nicht in seinem Interesse ist, dass die EU ihm hinderlich ist, seine Vorstellungen durchzudrücken – geschweige denn, dass seine Freunde aus der Spitze der großen Tech-Unternehmen durch EU-Regularien ihr Geschäftsmodell eingeschränkt sehen. Auf der anderen Seite setzt China mit seiner Stärke der europäisch