Kölner Stadt-Anzeiger: Jürgen Todenhöfer zieht Bilanz seiner Reise durch das von der Terrormiliz „Islamischer Staat“ beherrschte Gebiet: „Ich habe mich für europäische Gefangene eingesetzt.“

Der Publizist Jürgen Todenhöfer setzt sich für die
Freilassung von Gefangenen des Islamischen Staates (IS) ein. "Ich
habe mich für kurdische Gefangene, die ich persönlich traf, und für
gefangene Europäer eingesetzt", sagte Todenhöfer dem "Kölner
Stadt-Anzeiger" (Freitagsausgabe) nach einer Reise in den irakischen
und syrischen Teil des "Islamischen Staates". In Rakka (Syrien) wie
auch Mossul (Irak) habe er IS-Vertre

BDI-Außenwirtschafts-Report: 2014 gutes Jahr für die deutsche Exportindustrie

– Industrie kämpft gegen Protektionismus
– Fortschritte in der WTO wichtige Grundlage für Exporterfolg

Für das laufende Jahr rechnet der Bundesverband der Deutschen
Industrie (BDI) mit einem Exportwachstum von bis zu vier Prozent.
"Die deutsche Exportindustrie hat sich 2014 sehr erfolgreich
behauptet. Trotz der zunehmenden geopolitischen Spannungen
insbesondere durch die Ukraine-Krise haben die Ausfuhren gegenüber
dem Vorjahr deutlich zugelegt." Das

Mittelbayerische Zeitung:Überfällig / Kommentar zum Tauwetter zwischen den USA und Kuba

Es ist ein historischer Schritt, und er war
überfällig: Die Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen zu Kuba
bedeutet die Abkehr von ehernen Regeln der US-Außenpolitik. Mehr als
50 Jahre lang hat Washington versucht, das Castro-Regime durch
Isolation in die Knie zu zwingen – vergeblich. Dass Barack Obama die
Taktik nun ändert, stößt zwar auf Kritik. Bei nüchterner Betrachtung
war die bisherige Praxis aber nicht nur sinnlos, sondern auch
widersprü

Handelsvolumen mit Iran steigt 2014 wieder stark an

-Finanzabwicklung bleibt größte Herausforderung im Irangeschäft-
Die Deutsch-Iranische Handelskammer e.V. in Hamburg meldet einen stürmischen Anstieg des Handels mit Iran im Jahr 2014. Unbeachtlich der bestehenden Sanktionen gegen das Land stiegen die deutschen Exporte nach Iran von Januar bis September 2014 um 36%. Insgesamt exportierten Deutsche Unternehmen in diesem Zeitraum Waren und Dienstleistungen im Gesamtwert von knapp 1,8 Mrd. Euro in den Iran

Märkische Oderzeitung: kommentiert die Entsendung von Soldaten in den Irak:

Die vom IS bedrohten Menschen haben einen
Anspruch darauf, dass man sie dabei unterstützt, weitere Massaker,
weitere Vergewaltigungen, Versklavungen und Enthauptungen zu
verhindern. Nur sollte die Bundesregierung mit offenen Karten
spielen. Mit Ausbildern für die eine Seite stellt man sich im Krieg
klar gegen die andere Seite. Damit ist Deutschland Kriegsteilnehmer.
Wieder einmal. Die Bundesverteidigungsministerin versichert, die
Entsendung der Ausbilder geschehe auch im deutsch

BGA zum Bundesverfassungsgerichtsurteil

Zu dem heutigen Urteil des
Bundesverfassungsgerichts zur Erbschaftssteuer erklärt Anton Börner,
Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel,
Dienstleistungen (BGA):

"Mit dem Urteil hat das Gericht der Bonität der Unternehmen einen
Bärendienst erwiesen, weil sie abnimmt. Banken und andere Kreditgeber
werden nun die im Raum stehende Erbschaftssteuer vom Eigenkapital
abziehen. Die Kapitalstruktur gerade der mittleren und großen
Unt

Vorsitzender des Verteidigungsausschusses, Bartels, sieht geplante Irakmission auf guter Rechtsgrundlage

Der Vorsitzende des
Bundestagsverteidigungsausschusses und künftige Wehrbeauftragte,
Hans-Peter Bartels, hat rechtliche Bedenken bezüglich des geplanten
Ausbildungseinsatzes der Bundeswehr im Nordirak zurückgewiesen.

Bartels sagte am Mittwoch im rbb-Inforadio, Grundlage sei Artikel
24 des Grundgesetzes, der Beiträge zur Erhaltung des Weltfriedens für
die Bundesrepublik Deutschland ermögliche. "Der Antrag für den
Bundestag bezieht sich zudem auf di

Gernot Erler (SPD): Sanktionen nicht wesentliche Ursache für Rubelkrise

Die russische Wirtschafts- und Währungskrise ist
nach den Worten des Russlandkoordinators der Bundesregierung, Gernot
Erler, vor allem auf den Verfall des Ölpreises zurückzuführen.

Der SPD-Politiker sagte am Mittwoch im rbb-Inforadio, die
russische Wirtschaft sei vor allem auf den Export von Öl und Gas
angewiesen; auch der russische Staatshaushalt stütze sich wesentlich
darauf. Die Sanktionen wegen der russischen Ukraine-Politik spielten
dagegen nicht die