Weser-Kurier: Zu den Konjunkturerwartungen

So wie die Euphorie des Jahresanfangs überzogen
war, wie die nach unten korrigierten Zahlen des Statistischen
Bundesamtes zeigen, wäre jetzt auch Alarmismus völlig überzogen.
Bisher geben die Daten aus den meisten Branchen dazu keinen Anlass.
Im Maschinenbau, der immer als Frühindikator für Ausschläge nach oben
oder unten gilt, sind die Auftragsbücher weiter gut gefüllt. Zwar
flachen die zweistelligen Zuwächse der Exportindustrie langsam ab,

Mitteldeutsche Zeitung: zu Bahn-Mitarbeitern

Wer sich erinnert, wie es vor 20 Jahren war, wird
zugeben müssen: Es hat sich sehr viel getan bei der Bahn, allen
kleinen und großen Pannen zum Trotz. Zugfahren ist komfortabler
geworden, vielfach auch schneller, der Service hat sich verbessert.
Doch darüber – und über dem allzu offensichtlichen Schielen auf
kurzfristige Rendite – ist die Belegschaft offenbar auf der Strecke
geblieben.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

Mitteldeutsche Zeitung: zu Gigaliner

Es sind prima "Gigaliner", sagen die Befürworter. Es
sind gefährliche "Monstertrucks" sagen die Gegner. Es geht beidesmal
um dieselben Gefährte: jene übergroßen, 25 Meter langen Lkw, die
Bundesverkehrsminister Ramsauer (CSU) jetzt in einem bundesweiten
Versuch auf die Straßen bringen will. Ramsauer hätte das Projekt ad
acta legen sollen, zumal die Mehrheit der Bundesländer es ablehnt.
Doch nun versucht er, es trickreich über

Mitteldeutsche Zeitung: zu Aufschwung

Die Kursstürze an den internationalen Börsen in der
vergangenen Woche führen nicht in eine neue Wirtschaftskrise. Die
Aktienmärkte waren aber – bei allen einzelnen Übertreibungen – bisher
immer feine Seismographen für kommende wirtschaftliche Entwicklungen.
Die hohen Staatsschulden in den Industrienationen und die schwache
US-Konjunktur belasten die Weltwirtschaft. Stürzt die US-Wirtschaft
in die Rezession – und dies ist nicht mehr auszuschließen – zi

Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Bildungsmonitor

Die Lust auf Bildung zu wecken und
gegebenenfalls Leistung und Disziplin einzufordern ist auch und vor
allem eine Aufgabe der Eltern. Man muss sich aber nur den jüngsten
Bildungsvergleich anschauen, um zu erkennen, dass es Vater Staat
allein nicht richten wird. Berlin zum Beispiel hat seit langem
deutlich mehr Ganztageskindergärten und Ganztagesschulen als
Baden-Württemberg. Trotzdem schneiden die Schüler hierzulande in
Tests sehr viel besser ab. Der Staat kann Bildung

WAZ: Europas Motor läuft – Kommentar von Ulrich Reitz

Was der französische Präsident und die deutsche
Kanzlerin gestern vereinbart haben, löst noch nicht die gigantische
Euro-Krise, weist aber in die richtige Richtung. Erstens: Es gibt,
zumindest vorerst nicht, eine europäische Vergemeinschaftung der
Schulden. Wer schludrig ist wie Griechenland, bekommt keine billigen
Kredite, die sich solidere Länder wie Deutschland mühevoll erarbeitet
haben. Der Druck zu sparen bleibt erhalten. Das ist das richtige
Signal. Zwei

Neue Westfälische (Bielefeld): Neustart der CDU in Schleswig-Holstein Nicht aufgeräumt CARSTEN HEIL

So wird das nicht weit tragen. Kurz nach dem
Rücktritt Christian von Boettichers von allen CDU-Spitzenämtern in
Schleswig-Holstein ringt die Union im Norden um einen Blitzneustart.
Der ausgeguckte Fraktionschef, Arp, sagt aber vorsorglich, er
kandidiere nur, wenn es keinen Gegenkandidaten gebe. Was ist das für
ein Demokratieverständnis? Eine offene Diskussion mit
Abstimmungsalternativen ist in einer gesunden Demokratie viel besser
als den Kandidaten auszukungeln. Ansch

Neue Westfälische (Bielefeld): Wachstumssorgen Entspannung, bitte HANNES KOCH, BERLIN

Die gute Nachricht lautet: Die deutsche
Wirtschaft wächst. Seit Jahresbeginn immerhin um 1,4 Prozent. Diese
Dynamik ist in einem alten Industrieland wie Deutschland
überdurchschnittlich und ein Anlass zu Optimismus. Deshalb: Jetzt
bitte keine Panik. Auch, wenn das Wachstum im zweiten Quartal mit nur
noch 0,1 Prozent weit hinter dem ersten (1,3 Prozent) zurückgeblieben
ist. Diese Verlangsamung ist kein Wunder. Wenn wochenlang über den
Zusammenbruch des Euro oder gleich de

Märkische Oderzeitung: Vorabmeldung über die Mückenplage in Brandenburg

Das feuchte Sommerwetter hat in Brandenburg
zu einer Mückenplage geführt. "Wir können uns kaum noch retten", sagt
Doreen Werner vom Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) in
Müncheberg (Märkisch-Oderland) gegenüber der Märkischen Oderzeitung.
Die Stechmückenpopulation ist vor allem in der Nähe von
Überflutungsgebieten an Oder, Spree, Rhin und im Havelland am
Explodieren. Dadurch wachse die Gefahr von Krankheiten. Nach Aus

RNZ: Auf dem Weg in die Transferunion

Lange Zeit wurde Bundeskanzlerin Merkel
Führungsschwäche und eine zu zögerliche Krisenpolitik vorgeworfen.
Jetzt zeigt sie beim Treffen mit Frankreichs Präsident Sarkozy
Stärke: Eine Euro-Regierung soll her. Das klingt zupackend, energisch
und könnte eine Lösung sein – mit dem kalkulierten Risiko, dass die
17 Euro-Staaten letztlich doch noch die umstrittenen Euro-Bonds
einführen. Das ist nämlich der zweite Teil der Botschaft: Die
Transferunion k