Aus Schaden wird man klug. Der Satz klingt zynisch,
wenn es um Dutzende Tote und Tausende Erkrankte geht. Aber er stimmt.
Bund und Länder haben aus der Ehec-Epidemie gelernt. Eine "Taskforce"
beim Berliner Verbraucherschutzministerium koordinierte die Fahndung
nach dem bösartigen Erreger. Sie fand ihn schließlich in einem
niedersächsischen Gartenbetrieb. Er saß auf Sprossen, wohl aus
Ägypten.
Das alles ist nur eine halbe Erfolgsgeschichte. Denn d
Als Kanzlerin Merkel und der damalige
Finanzminister Steinbrück angesichts der Lehman-Pleite im Herbst 2008
garantierten, dass die Bankguthaben sicher seien, wirkte diese
Erklärung noch. Doch seit diesem Tag hat man immer mehr das Gefühl,
dass die Politik der Musik, die von anonymen Märkten gespielt wird,
nur noch hinterherläuft. So gibt die Bundesregierung seit Ausbruch
der Griechenland-Krise immer wieder Garantien, die sie dann nicht
halten kann. Zunächst wo
Die Hungerkatastrophe kündigte sich an. Nach dem Ausfall zweier
Regenzeiten warnten Experten schon vor Monaten vor einer neuen
Hungersnot in Ostafrika. Deren Ausmaß hat jetzt jedoch alle
überrascht. Dass alle paar Jahre über eine solche Tragödie berichtet
werden muss, ist nicht nur dem ausbleibenden Regen geschuldet. Die
Krisenregion, vor allem Somalia, leidet an sich selbst. Andere
Staaten an einer zum Teil verfehlten Hilfepolitik. Chronische Ar
Die Staats- und Regierungschefs der EU werden sich vermutlich in der kommenden Woche auf die Grundzüge für eine Gläubigerbeteiligung an der Rettung Griechenlands verständigen. Aller Voraussicht nach würden sich die Politiker in der kommenden Woche, voraussichtlich aber nicht vor Mittwoch, zu einem Krisengipfel treffen, erfuhr die Tageszeitung "Die Welt" (Samstagausgabe). Dort könnten dann auch die Eckpunkte für die Beteiligung von privaten Investoren
Wären Spitzenpolitiker Flugkapitäne, wem würden die Deutschen am ehesten vertrauen? Peer Steinbrück hebt ab, Guido Westerwelle bleibt am Boden und mit Angela Merkel fliegen deutsche Männer nicht so gern.
Jahrelang hat uns Berlin ein Bild von der
Bundeswehr vorgegaukelt, die in Afghanistan Zivilisten versorgt und
Brunnen bohrt. Und jetzt, wo Kampf, Tod und Verletzung nicht mehr
auszublenden sind, erfahren wir in der sicheren Heimat, dass für
unsere eigenen Leute Mangel an Blutkonserven herrscht, dass bei
Operationen der Strom ausfällt und dass im Camp sogar Wasser zum
Duschen knapp ist. Unfassbar.
Die Ausreden aus dem Ministerium machen die Zustände nur noch
skandalö
Im Kampf gegen die Euro-Krise hat das italienische Parlament am Freitag einem Milliardensparpaket zugestimmt. Die Kammer nahm die Sparmaßnahme mit 316 Ja-Stimmen bei 284 Nein-Stimmen und zwei Enthaltungen an. Zuvor hatte bereits der Senat das Paket der Regierung von Ministerpräsident Silvio Berlusconi gebilligt. Das Programm sieht vor, in den nächsten dreieinhalb Jahren insgesamt 79 Milliarden Euro einzusparen. Nach Schätzung von Experten wird das Sparpaket jede italienische
Frankfurt (Oder) In einem Interview mit der
Märkischen Oderzeitung (Frankfurt (Oder)) betonte die Präsidentin der
Welthungerhilfe, Bärbel Dieckmann, die Bedeutung der Besinnung auf
eigene Kräfte in Afrika. Die Lage in Ostafrika schätzt sie als sehr
ernst ein: "Wir müssen schnell handeln, damit nicht noch viele
Menschen sterben, bevor die Hilfe für die Hungernden ankommt." In
Somalia selbst sei die Katastrophe schwer beherrschbar, in Kenia
brauch
Der Vorsitzende des Deutschen Bundeswehrverbandes, Ulrich Kirsch, hat sich der Kritik des Wehrbeauftragten des Bundestages, Hellmut Königshaus (FDP), an Ausrüstungsmängeln bei der Bundeswehr in Afghanistan angeschlossen und dessen Arbeit ausdrücklich gelobt. "Was der Wehrbeauftragte sagt, ist richtig", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Samstag-Ausgabe). "Es ist gut, dass er darauf hinweist. Das sind Dinge, die wir auch imm
Der Vorsitzende des Deutschen Bundeswehrverbandes,
Ulrich Kirsch, hat sich der Kritik des Wehrbeauftragten des
Bundestages, Hellmut Königshaus (FDP), an Ausrüstungsmängeln bei der
Bundeswehr in Afghanistan angeschlossen und dessen Arbeit
ausdrücklich gelobt. "Was der Wehrbeauftragte sagt, ist richtig",
sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung"
(Samstag-Ausgabe). "Es ist gut, dass er darauf hinweist. Das sind
Dinge, die wir a