Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zur Atomdebatte

Warum der japanische Albtraum tatsächlich eine
"neue Lage" entstehen lässt, wie es die Kanzlerin formuliert, ist
zwar noch immer nicht klar. Das Restrisiko, wie es so hässlich
verniedlichend heißt, ist nicht größer und nicht kleiner geworden.
Wenn die Regierung dennoch den Weg in die erneuerbaren Energien
deutlich beschleunigen will, räumt sie immerhin ein, dass sie bei der
grundlosen Verlängerung der Atomlaufzeiten nicht das Mögliche

Westdeutsche Zeitung: KORRIGIERTE FASSUNG!
Die deutsche Atom-Konfusion
Ein Kommentar von Wolfgang Radau

Auch wenn die Folgen hierzulande ungleich
unbedeutender sind als das Elend, das über Japan hereingebrochen ist:
Es ist fatal, dass die Nuklear-Katastrophe deutsche Wahlkämpfe
beeinflusst, Politiker in den Populismus treibt und Entscheidungen
befördert, die mit kühlem Kopf niemals getroffen worden wären. Wie
zum Beispiel das Abschalten von Kernkraftwerken, die vor einer Woche
noch als absolut sicher dargestellt wurden. Den Beschluss, die
Kraftwerke länger in Be

Israel: Premier Netanjahu verwirft Pläne für neues Atomkraftwerk

Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu hat am Donnerstag die Pläne für ein neues Atomkraftwerk endgültig verworfen. Wie der israelische Rundfunk unter Berufung auf einen hohen Regierungsbeamten berichtete, ist die atomare Katastrophe im japanischen Kernkraftwerk Fukushima-I maßgeblich für die Entscheidung. Die Pläne für das Kernkraftwerk waren bisher nicht öffentlich bekannt. Stattdessen prägt nun der Beginn einer Debatte um die Sicherhei

Mindener Tageblatt: Kommentar zu Libyen: /
Im Windschatten Fukushimas

Gebannt blickt die Welt auf das japanische
Atom-Drama. Der buchstäblich todesmutige Kampf gegen den Super-GAU,
die nach wie vor drohende nukleare Katastrophe und die Furcht vor
möglicherweise großflächigen Verstrahlungen lassen schon die bereits
realen, nach Tausenden zählen Opfer der ursächlichen Naturgewalten
Erdbeben und Tsunami in den Hintergrund treten. Dabei sind dort Not,
Leid und Elend in erschütterndem Ausmaß zu beklagen, die dringend
ent

Westdeutsche Zeitung: Die deutsche Atom-Konfusion
Ein Kommentar von Wolfgang Radau

Auch wenn die Folgen hierzulande ungleich
unbedeutender sind als das Elend, das über Japan hereingebrochen ist:
Es ist fatal, dass die Nuklear-Katastrophe deutsche Wahlkämpfe
beeinflusst, Politiker in den Populismus treibt und Entscheidungen
befördert, die mit kühlem Kopf niemals getroffen worden wären. Wie
zum Beispiel das Abschalten von Kernkraftwerken, die vor einer Woche
noch als absolut sicher dargestellt wurden. Den Beschluss, die
Kraftwerke länger in Be

WAZ: Amnesty lehnt Militäraktion gegen Libyen ab

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International
(AI) warnt vor einem militärischen Vorgehen gegen den libyschen
Machthaber Muammar Gaddafi. "Nach den Erfahrungen im Irak und in
Afghanistan überrascht mich, wie viele Stimmen jetzt ein
militärisches Eingreifen fordern", sagte die Leiterin der deutschen
Sektion von AI, Monika Lüke, der Essener WAZ-Mediengruppe
(Freitagausgabe). "Militärische Gewalt darf immer nur das letzte
Mittel sein – mit Sankti

Märkische Oderzeitung: Kommentarauszug zu E10:

Aber dass in Österreich der Sprit viel
billiger ist, hat einen anderen Grund: Die Steuern sind niedriger.
Und dass es gerade besonders teuer ist, liegt auch an der Politik.
Die wollte unbedingt E10 einführen. Ein Benzin, das drei Millionen
Autos nicht vertragen, das aus Lebensmitteln Sprit macht und für
Mehrverbrauch sorgt. Das hat zu Kaufverweigerung geführt, einem
Ansturm auf Super Plus und absurd hohen Preisen. Bevor die
Bundesregierung also auf die – natürlich

Märkische Oderzeitung: Kommentarauszug zu den Konflikten in Bahrain:

Der Konflikt in Bahrain eignet sich
vielmehr als Initialzündung für die gesamte Region. Das bringt schon
jetzt die Supermacht USA in Bedrängnis, deren 5. Flotte von Bahrein
aus Irans Ambitionen eindämmen soll. Washington sah sich genötigt,
das brutale Vorgehen gegen die Opposition in Manama zu verurteilen.
Weit gravierender als der Verlust einer militärischen Basis wäre
jedoch eine durch anhaltende Unruhen langfristig gestörte
Ölversorgung. In

CDU-Politikerin Böhmer: „Gesetz zur Bekämpfung von Zwangsverheiratungen setzt wichtiges Signal“

Die Staatsministerin Maria Böhmer (CDU) hat anlässlich der Verabschiedung des Gesetzespakets zum Aufenthaltsrecht durch den Deutschen Bundestag betont, dass die Bekämpfung von Zwangsverheiratungen ein wichtiges Signal setzen würde. "Mit der Einführung eines eigenen Straftatbestands bringen wir zum Ausdruck, dass unsere Gesellschaft Zwangsehen konsequent ächtet", teilte Böhmer in einer Presseerklärung am Donnerstag mit. "Wenn Frauen gegen ihr

Armenien: 12.000 Demonstranten fordern Neuwahlen

In der armenischen Hauptstadt Eriwan haben sich am Donnerstag mehr als 12.000 Demonstranten versammelt und fordern Neuwahlen. "Wenn die Ägypter sich von ihrem Tyrannen befreien können, dann können wir das auch", sagte ein Demonstrant Medienberichten zufolge. Die Protestierenden haben nach einer Kundgebung einen zentralen Platz der Hauptstadt besetzt, welcher bereits im Jahr 2008 Schauplatz von Protesten gegen den Präsidenten Sersch Sarkissjan war. Die damaligen Prot