Wenn am kommenden Mittwoch, 16. März 2011, um 20.15
Uhr der Startschuss für das erste rheinland-pfälzische TV-Duell
fällt, dann werden die beiden Spitzenkandidaten, Ministerpräsident
Kurt Beck (SPD) und seine Herausforderin Julia Klöckner (CDU), mit
SWR-Moderator Fritz Frey nach vereinbarten Regeln miteinander
diskutieren.
Eine wichtige Regel betrifft die Redezeit. Hier werden beide
Kandidaten gleichberechtigt zu Wort kommen. In der Regie laufen dafür
Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) sieht sich auf den Spuren von Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Wolfgang Böhmer (CDU) als überparteilicher Vermittler. "Ich habe doch in den vergangenen Jahren immer mal wieder versucht, die Dinge aufeinander zu zu bewegen, ohne dabei immer nur die Parteibrille zu benutzen. Die Leute kennen mich, ich kenne die Leute und ich glaube, ich genieße auch eine gewisse interne Verlässlichkeit", so de
Bayerns Umweltminister Markus Söder (CSU) verlangt als Konsequenz aus den Störfällen in der japanischen Atomanlage Fukushima einen rascheren Umstieg auf erneuerbare Energien. Im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" (Ausgabe vom Montag) sagte er: "Japan verändert alles." Zwar sagte Söder, energiepolitisch gebe es noch keine "seriöse Alternative" um jetzt schon in Deutschland auf Atomstrom zu verzichten. Allerdings müsse der
Der renommierte Reaktor-Experte Lothar Hahn fordert von der Bundesregierung, die Laufzeitverlängerung für die deutschen Atomkraftwerke rückgängig zu machen. "Es war ein Fehler, den Atomkonsens aufzukündigen", sagte Hahn, der bis 2010 Geschäftsführer der Kölner Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) war, der "Frankfurter Rundschau" (Montagsausgabe). Er empfehle der Bundesregierung "dringend" eine Umkehr. Hah
Baden-Württembergs SPD-Spitzenkandidat Nils Schmid hat angekündigt, im Falle eines Regierungswechsels die beiden ältesten Atommeiler im Land bis Jahresende abzuschalten. "Ich werde in Baden-Württemberg alles in Bewegung setzen, die beiden ältesten Meiler in unserem Land bis Jahresende stillzulegen", sagte Schmid der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Montagausgabe). Betroffen davon wären die Reaktoren Neckarwestheim 1 und Philip
Baden-Württembergs SPD-Spitzenkandidat Nils
Schmid hat angekündigt, im Falle eines Regierungswechsels die beiden
ältesten Atommeiler im Land bis Jahresende abzuschalten. "Ich werde
in Baden-Württemberg alles in Bewegung setzen, die beiden ältesten
Meiler in unserem Land bis Jahresende stillzulegen", sagte Schmid der
in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Montagausgabe).
Betroffen davon wären die Reaktoren Neckarwestheim 1 und P
Es ist das erste Mal, dass sich die 70 Bischöfe
der katholischen Kirche in Deutschland zu einem Gedankenaustausch in
Paderborn treffen. Jener Stadt, die nicht zuletzt durch den
Kirchenkritiker Eugen Drewermann national und international bekannt
geworden ist. Mit entsprechend hohen Erwartungen verfolgen
unabhängige katholische Christen das, was unter dem Vorsitz von
Erzbischof Robert Zollitsch beraten und beschlossen wird. Doch die
ersten Anzeichen verheißen nichts Gutes: D
Es hätte eigentlich erst in 999.975 Jahren
wieder passieren dürfen. Die deutsche Gesellschaft für Anlagen- und
Reaktorsicherheit sieht nur einmal in einer Million Jahren ein Risiko
für einen größten anzunehmenden Unfall in einem Atomkraftwerk. Und
der Super-GAU im ukrainischen Tschernobyl ereignete sich 1986 und
liegt mithin erst 25 Jahre zurück. Viel Zeit, um Energie zu gewinnen
also. Oder? Wieso hat sich die Natur nicht daran gehalten? Wieso hat
die Si
Der Bundeszuschuss an die gesetzliche Krankenversicherung wird 2015 noch einmal deutlich aufgestockt. Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) erklärte sich nach langen Verhandlungen dazu bereit, den Etat seines für Gesundheit zuständigen Kabinettskollegen Philipp Rösler (FDP) um 700 Millionen Euro zu erhöhen. Das erfuhr die "Süddeutsche Zeitung" (Montagsausgabe) aus Kreisen der Bundesregierung. An diesem Mittwoch will das Kabinett das Vorhaben und auch
Sechsundsechzig Jahre liegt es zurück, dass Kaiser
Hirohito seine Untertanen bat, "das Unerträgliche zu ertragen und zu
erleiden, was unerleidbar ist". Hirohito (1901-1989) meinte den
"Schmerz der Kapitulation", und er verteidigte seinen furchtbaren
Angriffskrieg noch einmal mit dem Bemühen, "Japans Selbsterhaltung zu
sichern". Wenn der japanische Premierminister Naoto Kan nun seine
Landaleute auffordert, "die schwerste Krise der Nachkriegsg