Auch wenn die Naturgewalten letztlich nicht
beherrschbar bleiben, die unmittelbaren Folgen für die Menschen
lassen sich mildern – mit einem Erdbeben- und Tsunamiwarnsystem, mit
einer Bauweise, die Gebäude und Industrieanlagen auch bei heftigsten
Erschütterungen nicht völlig zusammenfallen lässt, sowie mit
Rettungsplänen. Die Szenerie bleibt fürchterlich, doch wenn die
gesellschaftlichen und staatlichen Strukturen intakt sind, beginnt
das Aufräumen un
Dass der Planet Erde für die ihn bewohnenden Arten
ein lebensgefährliches Pflaster sein kann, verdrängt vor allem der
moderne Zivilisationsmensch gern. Nicht, dass es ihm an Erkenntnissen
oder Informationen darüber mangeln würde: Allein ein Durchblättern
der Zeitungsausgaben der vergangenen Wochen zeigt, wie instabil an
vielen Stellen des Globus die dünne Kruste über kochendem Kern ist,
auf der sich das Leben eingerichtet hat. Das Monsterbeben in Japa
Ein gewaltiges Erdbeben hat sich auf der anderen
Seite der Erde ereignet und auch uns tief erschüttert. Niemand kann
sich der verstörenden Macht der Bilder aus dem von historischen
Unglücken schwer getroffenen Japan entziehen. Eine global vernetzte
Welt hat einen wahren Medien-Tsunami in unsere Wohnzimmer gespült und
verschafft die zweifelhafte Chance, großes Leid und Unglück "live"
beobachten zu können. Ist das eigentlich "fernsehen"
Die Bundesregierung wird ein 40-köpfiges Rettungsteam des Technischen Hilfswerks zur Ortung und Rettung von Tsunami-Opfern nach Japan beordern. Das erfuhr die "Rheinische Post" (Samstagausgabe) aus Regierungskreisen. Demnach wird auf Anforderung des Auswärtigen Amts und des Innenministeriums eine 40 Personen umfassende Gruppe der Schnelleinsatzeinheit-Bergung-Ausland (SEBA), die auf die Ortung und Rettung von Verschütteten spezialisiert sind, nach Japan geschickt. Zuvor
Die Bundesregierung wird ein 40-köpfiges
Rettungsteam des Technischen Hilfswerks zur Ortung und Rettung von
Tsunami-Opfern nach Japan beordern. Das erfuhr die in Düsseldorf
erscheinende "Rheinische Post" (Samstagausgabe) aus
Regierungskreisen. Demnach wird auf Anforderung des Auswärtigen Amts
und des Innenministeriums eine 40 Personen umfassende Gruppe der
Schnelleinsatzeinheit-Bergung-Ausland (SEBA), die auf die Ortung und
Rettung von Verschütteten spezialis