7. Okt. 2014. Anlässlich der Netzausbau-Beratungen
am heutigen Dienstag im Berliner Koalitionsausschuss warnen der
Naturschutzbund Deutschland (NABU), die Deutsche Umwelthilfe (DUH),
WWF Deutschland und Germanwatch davor, die notwendige
Stromnetzplanung für eine naturverträgliche Energiewende zu
behindern. Die laufenden Planungen müssten nicht neu aufgerollt,
sondern mit intensiven Bürgerdialogen begleitet und zügig fortsetzt
werden. "Auch wenn noch Unsi
Die endgültige
gerichtliche Entscheidung über die geplante Elbvertiefung verzögert
sich. Das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) in Leipzig verkündete
heute, dass der Planfeststellungsbeschluss an mehreren Fehlern
leidet, die einzeln und in ihrer Gesamtschau zum Erfolg der Klage
führen würden. Das Gericht könne jedoch heute nicht endgültig
entscheiden, sondern müsse auf eine im Frühjahr 2015 erwartete
Entscheidung des Europäischen Geric
Nach der Anhörung des designierten
EU-Umweltkommissars Karmenu Vella hat der NABU große Zweifel, ob
dieser zu einem Kämpfer für wichtige Umweltbelange in der
europäischen Umweltpolitik werden kann.
NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller: "Vellas Auftritt erweckte
den Eindruck von großer Unsicherheit in Sachfragen. Programmatische
Ankündigungen fehlten völlig, sei es aus Unentschlossenheit oder weil
sie ihm von seinem künftige
30. 9. 2014 – In über 125 Städten in 27 Ländern
treten an diesem Samstag (4.10.2014) Zehntausende für den Schutz der
Arktis in die Pedale. An dem globalen Protest "Ice Ride" nehmen auch
ehrenamtliche Greenpeace-Aktivisten in Deutschland teil. In 31
Städten, darunter Hannover, Hamburg, Berlin, Leipzig und Nürnberg,
organisieren die Umweltschützer Fahrraddemos. Die Teilnehmer
dekorieren ihre Räder mit Motiven der arktischen Tierwelt. Zudem g
Drei Azubi-Teams sind die Sieger im Ideenwettbewerb zur
Energieeffizienz "deltaE – innovativ, wirksam, machbar". Der
baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann
zeichnete die jungen Chemie-Mitarbeiter heute im Rahmen des dritten
Ressourceneffizienzkongresses in Karlsruhe aus.
"Dass sich die junge Generation in Betrieben mit Energieeffizienz
intensiv auseinandersetzt, ist der Landesregierung ein bedeutsames
Anliegen", so Ministerpr&aum
Im Vorfeld der Befragung der Kandidaten für
die neue EU-Kommission durch das Europäische Parlament haben die im
Deutschen Naturschutzring (DNR) vertretenen Umweltverbände wie der
NABU und der BUND vor einer Marginalisierung des Klima- und
Umweltschutzes in der EU gewarnt. Die Europäische Union sei in der
Vergangenheit bei der Integration von Umwelt-, Verbraucher- und
Wirtschaftsinteressen ein gutes Stück vorangekommen. Deshalb dürfe
das Parlament der neuen Kom
Der NABU kritisiert das heute vom Kabinett
beschlossene Elektromobilitätsgesetz. NABU-Bundesgeschäftsführer Leif
Miller: "Die Freigabe von Busspuren für Elektroautos und
Plug-In-Hybride zeugt von großer Unkenntnis der realen Mobilitätswelt
in den Städten. Schon heute muss sich eine stark wachsende Anzahl von
Radfahrern den knappen Fahrraum mit Bussen teilen. Zukünftig soll
nach dem Willen der Bundesregierung auch ein Porsche Cayenne mit
elektrisc
Der NABU fordert beim Ausbau der
erneuerbaren Energien die strikte Einhaltung des geltenden
Umweltrechts und appelliert dabei an alle Entscheidungsträger und
Investoren, den Klimaschutz nicht auf Kosten von Arten und
Lebensräumen voranzutreiben. Der NABU befürwortet den Ausbau der
Windkraft sowohl an Land als auch auf dem Meer, weist jedoch auf
gravierende Versäumnisse bei der Standortwahl und Realisierung
einzelner Projekte hin. "Mit Sorge betrachten wir, dass tr
In der Bundesrepublik Deutschland wurde im Jahre 2011 der Wiedereinstieg vom Ausstieg eingeleitet. Doch droht die Energiewende auf lokaler Ebene an rechtlichen Rahmenbedingungen zu scheitern?
In einem gemeinsamen Brief haben der NABU
sowie BUND, DNR und WWF die deutschen EU-Parlamentarier am heutigen
Dienstag dazu aufgerufen, der künftigen EU-Kommission unter
Jean-Claude Juncker ihre Zustimmung zu verweigern, wenn es nicht zu
deutlichen Nachbesserungen für den Umweltschutz kommt. Dabei
verweisen sie auf vier konkrete Forderungen, die in Brüssel von den
Green 10, den führenden Umweltverbänden auf EU-Ebene, veröffentlicht
wurden.