Viele Schwiegermütter gehen zu Weihnachten leer aus

Wer bekommt nichts geschenkt? Magazin Reader–s
Digest veröffentlicht repräsentative Umfrage

Jeder fünfte Deutsche lehnt es ab, seiner Schwiegermutter zu
Weihnachten etwas zu schenken. Das ergab eine repräsentative Umfrage
des Meinungsforschungsinstituts Emnid für das Magazin Reader–s Digest
(Dezember-Ausgabe). Auch andere Mitglieder der Familie oder des
Haushalts gehen beim so genannten Fest der Liebe leer aus. So gaben
36 Prozent der Befragten an, sie wü

Stuttgarter Nachrichten: zu Koalitionsverhandlungen:

Wer am Abend der Bundestagswahl noch glaubte,
eine Koalition von Union und SPD werde zum Segen für die Republik,
hat allen Grund so langsam wach zu werden. Was sich da zusammenbraut,
ist finstere, sündhaft teure Klientelpolitik. Verdichtet zu einem
Koalitionsvertrag, über den zwar die Mitglieder der SPD abstimmen und
manche Mitglieder der CDU etwas sagen dürfen. Ohne aber am Charakter
dieser Koalition noch etwas zu ändern: eine Zwangsgemeinschaft, deren
Ziele nicht w

Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Iran/Atomgespräche

Es ist in der Geschichte des Atomstreites mit
Teheran schon eine Nachricht, wenn der britische Premier mit dem
iranischen Präsidenten telefoniert. Die Leitung war zuvor schließlich
zehn Jahre tot. Für die Atmosphäre ist das gut, in der Sache ändert
sich nichts. So wie sich bei den Gesprächen in Genf kaum etwas bei
den vier Kernproblemen ändern wird – weder bei der Einstellung der
Urananreicherung auf 20 Prozent noch bei der Reduktion des bisherigen
iranis

Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Krankenhäuser/Finanzlage

Wenn mehr als 50 Prozent der Einrichtungen rote
Zahlen schreiben, vielerorts Krankenhäuser dicht machen oder
fusionieren müssen, dann ist etwas faul im System. Folglich reicht es
nicht, nur mehr Mittel fließen zu lassen – was ohnehin seit Langem
geschieht. Vielmehr führt an großen Reformen wohl kein Weg vorbei.

Die Vorschläge von Gesundheitsökonomen dafür klingen plausibel:
Sie fordern, dass sich die Kliniken stärker spezialisieren und
selt

Stuttgarter Zeitung: Nur wenige Lichtblicke / Kommentar zu EU-Haushalt

Lichtblicke gibt es nur wenige. Dazu gehören die
gute Ausstattung des Studenten-Austauschprogramms "Erasmus" und der
große Topf für die Forschung. Auch die stärkere Ausrichtung der
Strukturfonds auf Wettbewerbsfähigkeit zählt dazu. Das ist nicht
schlecht, aber kein Signal des Aufbruchs. Und so hat nur die
britische Regierung vernehmlich gejubelt. Ihre Position, die jeden
Euro im EU-Etat als blanke Verschwendung sieht, hat sich
durchgesetzt.

Press

Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Rüstungsexportbericht

Nicht jeder Waffenexport befördert einen
regionalen Konflikt oder dient einem brutalen Regime zur
Unterdrückung seines Volks. Mit Produkten "made in Germany" lässt
sich zum Beispiel der Handel auf internationalen Seewegen schützen.
Deutschland sollte dabei mitmischen – nicht, um die Welt aufzurüsten,
sondern, um sie sicherer zu machen.

Gleichwohl muss man genauer beachten, wer was bestellt. Das gilt
etwa für Panzerlieferungen an die Saudis. Das gi