Koalitionspolitiker wettern gegen Gabriels Euro-Vorschläge

Politiker von Union und FDP haben die Forderung von SPD-Chef Sigmar Gabriel nach einer gemeinschaftlichen Haftung in Europa scharf zurückgewiesen. "Gabriels Vorschlag bedeutet, dass Arbeitnehmer, Rentner, Sparer und Unternehmer für die Schulden der anderen Mitgliedstaaten aufkommen sollen. Als Abgeordneter des Deutschen Bundestag fühle ich mich jedoch diesen Menschen verpflichtet und nicht der sozialistischen Internationale", sagte der Vize-Vorsitzende der Unions-Bundest

Bundesregierung gratuliert USA zur Marsmission

Der Raumfahrtkoordinator der Bundesregierung, Peter Hintze (CDU), hat der NASA und dem ganzen US-amerikanischen Volk zur Landung der Sonde "Curiosity" auf dem Mars gratuliert. "Die Menschheit kann von der robotischen Mission wichtige Erkenntnisse gewinnen", sagte Hintze der "Rheinischen Post" (Dienstagausgabe). "Die Mission wird beweisen: Investitionen in die Raumfahrt sind Investitionen in die Zukunft", sagte der CDU-Politiker. Er verwies darauf, dass sow

Ökonomen loben Gabriels Euro-Vorstoß

Der Vorschlag von SPD-Chef Sigmar Gabriel für eine Volksabstimmung in allen Ländern Europas über eine Schuldenvergemeinschaftung stößt bei führenden Ökonomen in Deutschland auf Zustimmung. Gabriels Vorschlag sei zu begrüßen, "denn in den einer solchen Abstimmung vorausgehenden Kampagnen und öffentlichen Diskussionen könnte es gelingen, die ökonomischen und politischen Argumente für und gegen diesen Weg umfassend zu beleuchte

Französischer Konzernchef lobt Deutschland

Der französische Spitzenmanager Jean-Dominique Senard hat sich für ein Kerneuropa ausgesprochen und Deutschland gelobt. Das sagte er in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung". Der Chef des weltweit agierenden französischen Reifenkonzerns Michelin, glaubt trotz aller Turbulenzen an eine starke Europäische Union. Die Krise biete auch Chancen. Wenn sechs oder sieben Länder Europas enger zusammenrückten und einen föderalen Staat schaffen w&uu

Altbischof Huber lehnt stärkere Besteuerung von Wohlhabenden ab

Der ehemalige EKD-Ratsvorsitzende Wolfgang Huber lehnt eine stärkere Belastung von Wohlhabenden in der europäischen Finanzkrise ab. "Bevor man über weitere Steuereinnahmen redet, sollte man über die effektivere Verwendung der Mittel sprechen", sagte der frühere Landesbischof von Berlin-Brandenburg im Interview mit der Tageszeitung "Die Welt". Huber verwies darauf, "dass im Gesundheitswesen 20 bis 25 Prozent der Ausgaben keinen gesundheitlichen Nu

Patientenbeauftragter Zöller rechnet mit vielen Opfern nach Transplantationsskandal

Der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Wolfgang Zöller (CSU), befürchtet, dass der Transplantationsskandal an den Unikliniken in Regensburg und Göttingen zahlreiche Opfer fordern wird. "Was hier gemacht wurde, wird in Zukunft viele Menschen leider das Leben kosten", sagte Zöller der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" mit Blick auf eine nachlassende Organspendebereitschaft in der Bevölkerung. Gerade jetzt, da man mit dem Transplantationsgesetz