Der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG), Reinhold Robbe (SPD), hat das israelische Einreiseverbot für Literaturnobelpreisträger Günter Grass kritisiert. Nachvollziehen könne er zwar diesen Schritt, "nüchtern betrachtet finde ich die Entscheidung des Innenministers allerdings überzogen. Die Israelis berufen sich auf die Pluralität und Offenheit ihrer Demokratie. Da passt solch ein Einreiseverbot nicht hinein", sagte Robbe der Tag
Die deutsche Wirtschaft nimmt im gerade begonnenen zweiten Quartal etwas an Fahrt auf, zeigt der Barclays-Indikator für das "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). Das Barometer sagt für das zweite Vierteljahr einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal voraus. Für das erste Vierteljahr signalisiert es lediglich einen BIP-Zuwachs um 0,1 Prozent. Damit bestätigt der monatlich berechnete Indikator seine Prognose von März.
Der Vorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder (CDU), hat den Schriftsteller Günter Grass aufgefordert, sich für seine Kritik an Israel zu entschuldigen. Gleichzeitig wies das CDU-Präsidiumsmitglied die parteiübergreifende Kritik am israelischen Einreiseverbot gegen Grass zurück. "Israel entscheidet selber, wer willkommen ist und wer nicht", sagte Mißfelder dem "Tagesspiegel" (Dienstagausgabe). Der israelische Innenminister Eli Jischa
Der Vorsitzende der Jungen Union, Philipp
Mißfelder, hat den Schriftsteller Günter Grass aufgefordert, sich für
seine Kritik an Israel zu entschuldigen. Gleichzeitig wies das
CDU-Präsidiumsmitglied die parteiübergreifende Kritik am israelischen
Einreiseverbot gegen Grass zurück. "Israel entscheidet selber, wer
willkommen ist und wer nicht", sagte Mißfelder dem Berliner
"Tagesspiegel" (Dienstagsausgabe).
IG-Metall-Chef Berthold Huber sieht den jüngsten Tarifabschluss im öffentlichen Dienst als Messlatte und Ansporn für die aktuelle Tarifrunde der Metaller. "Ich finde, Verdi hat eine gute Arbeit gemacht", sagte Huber dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). Der Abschluss im öffentlichen Dienst führe innerhalb von zwölf Monaten zu Lohnerhöhungen von 4,9 Prozent, rechnete Huber vor. "Das ist auch nach den Maßstäben der IG Metall or
Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Gernot Erler hat das Einreiseverbot gegen Günter Grass in Israel als falsch und kontraproduktiv kritisiert. "Das Einreiseverbot bestätigt ungewollt die Tabu-These von Grass und bugsiert die ganze Causa in die israelische Innenpolitik", sagte der Außenpolitiker dem "Tagesspiegel" (Dienstagsausgabe). Der in Israel geborene deutsche Historiker Michael Wolffsohn nannte das Einreiseverbot dagegen richtig und "absol
Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende
Gernot Erler hat das Einreiseverbot gegen Günter Grass in Israel als
falsch und kontraproduktiv kritisiert. "Das Einreiseverbot bestätigt
ungewollt die Tabu-These von Grass und bugsiert die ganze Causa in
die israelische Innenpolitik", sagte der Außenpolitiker dem Berliner
"Tagesspiegel" (Dienstagsausgabe).
Der in Israel geborene deutsche Historiker Michael Wolffsohn
nannte das Einreiseverbot dagegen rich
Das israelische Einreiseverbot für Literatur-Nobelpreisträger Günter Grass stößt auch in der Bundesregierung auf Widerspruch. Die israelische Reaktion auf Grass` umstrittenes Gedicht sei "völlig überzogen", sagte Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) der Tageszeitung "Die Welt" (Dienstagausgabe). "Ich kann mir kaum vorstellen, dass Herr Grass nach dem deutlichen Unverständnis in Deutschland Interesse hätte, sich in Israel zu
Der stellvertretende Vorsitzende der Piratenpartei, Bernd Schlömer, hat seine Partei aufgefordert, sich in nächster Zeit verstärkt um Wirtschaftspolitik zu kümmern. "Wir sollten uns jetzt auf die Wirtschaftspolitik konzentrieren", sagte Schlömer den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe. "Ich denke, sie wird auf dem Parteitag Ende April ein Schwerpunkt sein." Auch in der Finanz- und Haushaltspolitik hätten die Piraten "sinnvolle Ansätze",
SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier hat den Widerstand in der Unionsfraktion gegen das von der Koalition geplante Betreuungsgeld für zu Hause erziehende Eltern begrüßt. "Der Brief der 23 CDU-Abgeordneten, die gegen das Betreuungsgeld sind, war notwendig, um die katastrophal falsche Weichenstellung zu verhindern", sagte Steinmeier der Tageszeitung "Die Welt" (Dienstagausgabe). Das Betreuungsgeld helfe nicht denjenigen, die es nötig hätten, und s