Wolfgang Thierse (SPD), Vizepräsident des Deutschen Bundestages, hat davor gewarnt Günter Grass aufgrund seines umstrittenen Gedichts als Antisemiten abzustempeln. "Ich halte es für fatal, aus Günter Grass einen Antisemiten zu machen und zu behaupten, aus ihm spreche noch nach 60 Jahren der Waffen-SS-Mann", sagte Thierse im Deutschlandfunk. Der SPD-Politiker betonte jedoch, dass Grass in seinem Gedicht die "Gewichte falsch verteilt" habe. Gleichzeitig werd
Diamanten gelten seit langem als alternatives, langfristiges Investment. Ganz sicher ist es nicht für Daytrader die richtige Plattform, sondern mehr für Investoren, die einen langen Atem haben und nicht heute Diamanten kaufen und morgen wieder Diamanten mit Gewinn verkaufen möchten. Die Entwicklung der Diamant-Preise geht aber ganz sicher nach oben, da die Diamant-Produktionsquellen nicht beliebig erweiterbar sind und die Diamant-Vorräte, ähnlich wie beim Öl, zur Ne
Mit Blick auf die Finanznöte der Kommunen und der öffentlichen Hand insgesamt spricht sich IG-Metall-Chef Berthold Huber für eine Anhebung des Spitzensteuersatzes aus. "Die Einnahmen des Staates müssen gestärkt werden", sagte Huber dem "Handelsblatt". "Einen Spitzensteuersatz von 42 Prozent zum Dogma zu erklären, ist keine zukunftsfähige Politik." Man könne nicht "einerseits ständig von Bildung und Wissensgesellschaf
Die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) möchten die Abrechnungen der etwa 54.000 Zahnärzte in Deutschland deutlich strenger kontrollieren. Dazu fordern sie, künftig auch den Teil der Rechnung prüfen zu dürfen, den die Versicherten aus eigener Tasche zahlen müssen. Das geht aus einem Positionspapier hervor, das der Verwaltungsbeirat des Spitzenverbandes der Kassen Ende März beschlossen hat und das der "Süddeutschen Zeitung" (Dienstagausgabe) vorliegt
Eine höhere Pendlerpauschale wäre nach Ansicht des Berliner Steuerprofessors Frank Hechtner ungerecht. Sie würde vielen Autofahrern keinen oder nur einen geringen Vorteil bringen, geht aus Berechnungen, die Hechtner für die "Süddeutsche Zeitung" (Dienstagausgabe) anstellte, hervor. Demnach profitierten vor allem gut verdienende Alleinstehende. Wer ein geringes Einkommen hat oder eine Familie ernähren muss, geht unter Umständen sogar leer aus. Hechtner
Kofi Annans Verhandlungserfolg scheint zu
verpuffen: Abzug der Armeetruppen ab dem 10. April und Feuerpause ab
dem 12. April. So sollte nach den Vorstellungen des
UNO-Sondergesandten der Einstieg zum Ausstieg aus dem Bürgerkrieg in
Syrien ablaufen. Damaskus will nun zu den bisherigen Bedingungen
nicht mehr mitspielen, fühlt sich missverstanden und fordert
Vorleistungen, die so von Annan nicht zu erbringen sind. Annan kann
weder die Freie Syrische Armee (FSA) zur Waffen
Die Entscheidung der israelischen Regierung, den Schriftsteller Günter Grass wegen seines umstrittenen Gedichtes über angebliche Pläne für einen Atomkrieg gegen Iran mit einem Einreiseverbot zu belegen, ist von deutschen Politikern kritisiert worden. "Ich war überrascht. Das ist der Auseinandersetzung, die notwendig ist, unangemessen", sagte der außenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Bundestag, Rolf Mützenich, der "Süddeutschen Zeitun
Grass indes darf sich in guter Gesellschaft mit
anderen Geistesgrößen wähnen. Dem jüdisch-amerikanischen
Linguistikprofessor Noam Chomsky, einem beißenden Kritiker der
israelischen Besatzung in den Palästinensergebieten, wurde die
Missbilligung seiner Person im Mai 2010 sogar in den Pass gestempelt:
"Einreise verweigert".
Thomas Fox, Sanierer und seit Oktober Chef von Praktiker, stemmt sich gegen den Verkauf des Osteuropa-Geschäfts der angeschlagenen Baumarktkette – und damit gegen die Forderung der beiden größten Praktiker-Aktionäre. "Wir haben ja angekündigt, dass wir das Portfolio überprüfen. Nur wir müssen auch die Machbarkeit vor die Wünschbarkeit stellen", sagt Fox im Interview mit dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). In Ländern wie Gri
Führende SPD-Politiker wollen auf Wahlkampfhilfen von Literaturnobelpreisträger Günter Grass künftig verzichten. "Mit Günter Grass` sogenanntem Gedicht hat sich die Frage von künftigen Wahlkampfunterstützungen für die SPD erledigt", sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Christian Lange, der Tageszeitung "Die Welt" (Dienstagausgabe). Der SPD-Politiker Reinhold Robbe sagte der Zeitung: "Ich