Berlin – Der evangelische Militärbischof Martin
Dutzmann macht sich für mehr Verständnis im Umgang mit Soldaten, die
aus Auslandseinsätzen zurückkehren, stark. "Diese Frage, wie es den
zurückgekehrten Soldaten geht, müsste in der Öffentlichkeit noch sehr
viel intensiver diskutiert werden", sagte Dutzmann dem in Berlin
erscheinenden "Tagesspiegel am Sonntag".
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Ne
Berlin – Der evangelische Militärbischof Martin
Dutzmann hat sich für ein realistisches Verständnis christlicher
Feindesliebe ausgesprochen. Feindesliebe "bedeutet nicht, dass die
Soldaten sich nicht verteidigen dürfen, wenn sie angegriffen werden.
Aber sie müssen sich klar machen: Auch ein Aufständischer, der mir
nach dem Leben trachtet, ist ein Geschöpf Gottes, ein Mensch wie ich,
mit Eltern, vielleicht mit Kindern", sagte Dutzmann dem in Berli
In Berlin sind in den vergangenen Jahren so viele Unternehmen gegründet worden wie sonst nirgendwo in der Bundesrepublik. Wie der Chefvolkswirt der staatlichen Förderbank KfW, Norbert Irsch, dem "Tagesspiegel" vom Sonntag sagte, befinde sich die Hauptstadt zwischen 2006 und 2010 deutlich an der Spitze aller Bundesländer. Dabei liege die Quote bei den 18 bis 64-jährigen Gründern bei 2,7 Prozent, gefolgt von Hamburg (2,5 Prozent) und Bremen (2,0 Prozent). Insgesa
Der Vorsitzende des Bundestags-Wirtschaftsausschusses, Ernst Hinsken (CSU), hat eine Erhöhung der Pendlerpauschale um zehn Cent pro Kilometer gefordert. "Beschäftigte, die bei den hohen Spritpreisen den weiten Weg zur Arbeit zurücklegen müssen, leiden ganz besonders. Die Pendlerpauschale von 30 Cent pro Kilometer ist seit dem Jahr 2004 nicht erhöht worden. Die Bundesregierung muss eine Erhöhung der Pendlerpauschale prüfen. Ich halte 40 Cent pro Kilometer f
Gesamtmetall-Präsident Martin Kannegiesser hat die IG Metall angesichts einer bevorstehenden Eskalation im Tarifkonflikt ermahnt, "nicht kaputt zu machen, was über Jahre aufgebaut wurde". "Ein Arbeitskampf wäre ein Rückschritt", sagte er im Interview der "Stuttgarter Zeitung" (Samstagausgabe). "Im Verhältnis der Tarifparteien zueinander könnte es einen Knacks geben." Der in der Krise vorgenommene Schulterschluss sei die gr&oum
Das Studentenwerk hat zum Start des neuen Sommersemesters von Bund und Ländern mehr Investitionen in Wohnheimplätze und soziale Infrastruktur gefordert. Wie Präsident Dieter Timmermann der "Nordsee-Zeitung" erklärte, würden derzeit rund 25.000 Wohnheimplätze fehlen. Zudem müsste in Mensen, die Kinderbetreuung und studienbegleitende Beratungsangebote investiert werden, da auch in den kommenden Jahren mit einem gleichbleibend hohen Niveau an Studierende
Etwas mehr als die Hälfte der Kosten, die Eltern in Deutschland durch den Kauf von Nahrung und Kleidung, die Bezahlung von Energie oder die Gesundheitspflege für ihre Kinder entstehen, werden durch staatliche Leistungen ausgeglichen. Zu diesem Schluss kommt eine umfangreiche Analyse des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags, die der "Leipziger Volkszeitung" (Sonnabend-Ausgabe) vorliegt. Danach stehen den jährlichen sogenannten direkten Familienkosten in Höhe vo
Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried
Kretschmann mokiert sich über die Bundespolitik. "Dieses
interessenstaktische Geflecht ist mir abhold", sagte der
Grünen-Politiker in einem Interview mit der taz-Wochenendausgabe.
"Wenn ich in Berlin bin, denke ich auch heute noch jedes Mal: Wie
schön ist es in Baden-Württemberg!"
In seine Kritik schließt der erste Regierungschef der Grünen auch
die eigene Partei mit ein. "Ic
Der stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Norbert Röttgen hat die parteiinternen Kritiker des Betreuungsgeldes in Schutz genommen. "Ich kann die Empörung darüber, dass zehn Prozent der Unionsfraktion das Betreuungsgeld für falsch halten, nicht teilen", sagte Röttgen der in Berlin erscheinenden "Welt am Sonntag" (E-Tag: 8. April 2012). "Wir müssen lernen, dass Diskussionen in einer Demokratie selbstverständlich und positiv sind. Gehorsa
SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier hat Kriterien für die Auswahl des Kanzlerkandidaten seiner Partei genannt: "Entscheidend ist die Frage, wer bei der Gesamtwürdigung aller Umstände die größten Chancen hat, die SPD in die Regierung zu führen", sagte Steinmeier der Tageszeitung "Die Welt" (Sonnabend). "Natürlich spielen Umfragen eine Rolle." Von Bedeutung sei auch, "wie der Kanzlerkandidat mit der eigenen Partei klarkom