Wulff nach neuen Vorwürfen abermals unter Druck

Bundespräsident Christian Wulff ist angesichts neuer Vorwürfe gegen ihn abermals unter Druck geraten. Die SPD in Niedersachsen hat am Sonntag angekündigt, eine Klage gegen den ehemaligen Ministerpräsidenten von Niedersachsen und heutigen Bundespräsidenten vor dem Landesverfassungsgericht anzustrengen. Die niedersächsischen Sozialdemokraten begründeten ihr Vorgehen damit, dass die Veranstaltung "Nord-Süd-Dialog" entgegen den Angaben der Landesregi

Berliner Zeitung: Kommantar zum Ende der Berliner Fashion Week

Die Fashion Week ist Fachbesuchern vorbehalten.
Und genau deswegen wird sie ungnädig aufgenommen. Denn der Berliner
hat nun einmal das Urbedürfnis, dabei zu sein. Ansonsten wendet er
sich schmollend ab. Vorschlag zur Güte: Draußen eine Leinwand
installieren und live aus dem Zelt übertragen, wie es etwa bei der
Kopenhagener Modewoche gemacht wird. Das kann jene kulturfreundliche
Volksfeststimmung befördern, wie man sie von
Open-Air-Opernübertragungen ke

Deutscher Diplomat wird Nahost-Beauftragter der EU

Der deutsche Diplomat Andreas Reinicke wird EU-Sonderbeauftragter für den Nahost-Friedensprozess. Die Berufung des 56-Jährigen soll nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" an diesem Montag vom EU-Außenministerrat in die Ratsschlussfolgerungen zum Thema Nahost aufgenommen werden. Reinicke ist bisher deutscher Botschafter in Syrien und gilt als einer der erfahrensten Nahost-Experten im Auswärtigen Amt. Letzter Nahost-Beauftragter der EU war von 2003 bis 20

Bericht: Amazon muss sich auf schärferen Konkurrenzkampf einstellen

Der weltweit führende Internethändler Amazon muss sich auf einen schärferen Konkurrenzkampf einstellen. Japans größtes Internetunternehmen Rakuten will dem US-Konzern die Marktführerschaft streitig machen. "In Japan sind wir die unbestrittene Nummer Eins im Internet. Rakuten ist das Schwergewicht des E-Commerce. Japan zeigt: das ,amerikanische’ Modell funktioniert in vielen Ländern eben nicht", sagte Hiroshi Mikitani, Gründer von Rakuten, dem &q

Einzelhandel wehrt sich gegen früheren Ladenschluss

Der Einzelhandel wehrt sich gegen eine mögliche Einschränkung der Ladenöffnungszeiten. Als "praxisfremd und altmodisch" bezeichnete Rewe-Chef Alain Caparros Pläne der rot-grünen Landesregierung in Nordrhein-Westfalen, den Ladenschluss von 24 Uhr auf 22 Uhr oder gar 20 Uhr vorzuverlegen. Sollte die Politik ihre Pläne umsetzen, seien allein bei Rewe "tausende Arbeitsplätze gefährdet", sagte Caparros der Tageszeitung "Die Welt" (

EBRD-Chef Mirow warnt vor Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone

Der Chef der Osteuropabank EBRD, Thomas Mirow, hat vor einem Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone gewarnt. "Ich halte die Debatte über einen Euro-Austritt und eine Rückkehr Griechenlands zur Drachme für hochspekulativ und gefährlich. Niemand weiß, welche Reaktionen ein solcher Schritt auslösen würde", sagte Mirow im Interview mit dem "Handelsblatt" (Montagsausgabe). Die damit verbundene Risikodynamik wäre erheblich, argumentiert de

Zeitung: Interesse der Deutschen an Autos mit alternativen Antrieben sinkt

Trotz steigenden Umweltbewusstseins und einem ständig wachsenden Angebot der Fahrzeughersteller verlieren die Bundesbürger offenbar das Interesse an Autos mit alternativen Antrieben. Nach Informationen der Tageszeitung "Die Welt" (Montagausgabe) lag 2011 der Anteil von Automobilen mit alternativem Antrieb an der Gesamtzahl der Neuzulassungen bei 0,82 Prozent. Das ist nicht nur weiterhin verschwindend gering, sondern sogar ein Rückschritt. 2010 hatte der Anteil der Autos

Westerwelle fordert dauerhafte Unterstützung für arabische Reformstaaten

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat die EU zu einer dauerhaften Unterstützung der reformierten arabischen Staaten aufgefordert. "Der Weg zu Demokratie und Pluralismus verlangt Beharrlichkeit und langen Atem", sagte Westerwelle dem "General-Anzeiger". Niemand habe erwarten können, "dass aus der arabischen Revolution eine Parteienlandschaft wie in Europa hervorgeht", sagte der FDP-Politiker. Islamische Orientierung bedeute aber nicht per se

Zeitung: FDP legt Konzept zur Beteiligung der Banken an Schuldenkrise vor

Unmittelbar vor dem deutsch-französischen Finanzministertreffen an diesem Montag und dem Gipfeltreffen der EU-Staatschefs in einer Woche warnt der Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Rainer Brüderle, erneut vor der Einführung der Finanztransaktionssteuer in den 17 EU-Ländern. Wie der "Tagesspiegel" (Montagausgabe) berichtet, fordert Brüderle stattdessen in einem Drei-Stufen-Konzept die Ausdehnung der 2011 in Deutschland eingeführten Bankenabgabe auf ga

Der Tagesspiegel: FDP legt Drei-Stufen-Konzept zur Beteiligung der Banken an Schuldenkrise vor

Unmittelbar vor dem deutsch-französischen
Finanzministertreffen an diesem Montag und dem Gipfeltreffen der
EU-Staatschefs in einer Woche warnt der Vorsitzende der
FDP-Bundestagsfraktion, Rainer Brüderle, erneut vor der Einführung
der Finanztransaktionssteuer in den 17 EU-Ländern. In einen
Drei-Stufen-Konzept, das dem Tagesspiegel (Montagausgabe) vorliegt,
fordert Brüderle stattdessen die Ausdehnung der 2011 in Deutschland
eingeführten Bankenabgabe auf ganz Eu