Umfrage: 57 Prozent der Deutschen geben dem Euro eine Zukunft

Für die Mehrheit der Deutschen hat der Euro noch eine Zukunft. In einer Emnid-Umfrage für das Nachrichtenmagazin "Focus" zeigten sich 57 Prozent optimistisch, während 38 Prozent keine Zukunft für den Euro sahen. Am optimistischsten sind die Anhänger der Grünen mit 74 Prozent und der FDP mit 73 Prozent, gefolgt von SPD-Anhängern mit 69 Prozent und Wählern von CDU/CSU mit 66 Prozent. Lediglich Bundesbürger mit Parteienpräferenz für D

Kretschmann: Europa steckt in Vertrauenskrise

Europa steckt nach Ansicht des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne) in einer grundsätzlichen Vertrauenskrise. Nach dem EU-Gipfel sagte Kretschmann dem Nachrichtenmagazin "Focus": "Wir haben in Europa nicht nur eine Finanz- und Staatsschuldenkrise, wir haben eine Vertrauenskrise. Die Menschen sind verunsichert, weil die Maßnahmen unüberschaubar geworden sind. Ich sehe wenig Transparenz in den Vorgängen, auch we

Sonntagsfrage: Kaum Veränderungen in Wählergunst

In der Gunst der deutschen Wähler hat es in der vergangenen Woche kaum eine Änderung gegeben. Nach der Meta-Analyse aller in der letzten Woche durch die großen Meinungsforschungsinstitute veröffentlichten Umfragen kommen CDU und CSU auf 34,2 Prozent, wenn heute Bundestagswahlen wären. Bereits in der Vorwoche lagen die CDU und CSU bei 34,2 Prozent. Auch die SPD verharrt auf 28,7 Prozent, die FDP auf 3,3 Prozent, ebenso unverändert die Grünen mit 16,2 Prozent. D

Umfrage: 46 Prozent halten EU für Nachteil

Fast jeder zweite Bundesbürger (46 Prozent) ist laut einer repräsentativen Emnid-Umfrage für "Bild am Sonntag" der Meinung, dass es Deutschland ohne die Europäische Union besser ginge. 45 Prozent der Befragten glauben, dass Deutschland ohne die EU schlechter da stünde. Besonders groß ist der EU-Pessimismus bei SPD-Wählern: 51 Prozent von ihnen sehen die EU-Mitgliedschaft als Nachteil für Deutschland. Auch nach den Beschlüssen des Brüss

Rösler will mehr Wettbewerb bei alternativen Energieträgern

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) will mehr Wettbewerb bei den alternativen Energieträgern. In einem Interview mit "Bild am Sonntag" sagte Rösler: "Ich möchte, dass wir bei den erneuerbaren Energien künftig deutlich mehr Wettbewerb haben, damit wir die Energiewende zu verträglichen Preisen umsetzen können. Dazu brauchen wir Marktmechanismen. Die werde ich einfordern." Als konkretes Beispiel für Mangel an Wettbewerb nannte R

SPD empört über Todesdrohungen gegen russische Oppositionelle

Der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Rolf Mützenich, hat die Todesdrohungen gegen russische Oppositionelle scharf kritisiert. "Die chauvinistischen und demagogischen Äußerungen einzelner Mitglieder der Partei Einiges Russland offenbaren die Irritationen in Teilen der politischen Klasse über die Ergebnisse der Dumawahlen", sagte Mützenich "Handelsblatt-Online". Die Distanzierung durch führende Mitglieder der Regierungspa

Rösler wendet sich gegen Austrittsspekulationen Großbritanniens

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) hat sich gegen Spekulationen über ein Ausscheiden Großbritanniens aus der EU gewendet. In einem Interview mit "Bild am Sonntag" sagte Rösler: "Großbritannien braucht Europa genau wie Europa Großbritannien braucht. Dort wird man über kurz oder lang erkennen, dass unser Weg in Richtung Stabilitätsunion der beste ist. Die Tür für London bleibt offen." Der Vizekanzler lobte die Ent

Pawelski: Friedensnobelpreis für drei Frauen und ihren friedlichen Kampf für die Rechte der Frauen

Das Nobelpreiskomitee hat an diesem Samstag drei
Frauenrechtsaktivistinnen mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.
Rita Pawelski, Vorsitzende der Gruppe der Frauen, beglückwünscht die
Preisträgerinnen und ermuntert sie, weiter für die Rechte der Frauen
in Afrika einzutreten:

"Die Liberianerinnen Ellen Johnson-Sirleaf und Leymah Gbowee sowie
die Jemenitin Tawakkul Karman sind Vorkämpferinnen für Frauenrechte.
Dass diese drei Frauen mit dem Friedensnob

Rösler erklärt FDP-Mitgliederentscheid für gescheitert

Der FDP-Vorsitzende Philipp Rösler hat den Mitgliederentscheid in seiner Partei über den künftigen Euro-Rettungsschirm ESM für gescheitert erklärt. Rösler sagte "Bild am Sonntag": "Frank Schäffler ist gescheitert, der die Beschlusslage der Partei zum dauerhaften Eurorettungsschirm ESM ändern wollte. Also bleibt es bei der bisherigen Linie der Partei, die wir mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit auf dem Parteitag beschlossen haben." Zur Begr&

Familienministerin Schröder fordert Ende der Debatte zur Frauenquote

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) hat ein Ende der koalitionsinternen Debatte um eine Frauenquote für die Wirtschaft gefordert. Die Koalition stehe an einer Weggabelung, sagte Schröder dem "Tagesspiegel am Sonntag": "Entweder es passiert gar nichts, weil wir uns streiten. Oder wir gehen meinen Weg." Wie aus einem Vorabbericht der "Wirtschaftswoche" hervorgeht, plane Schröder angeblich auch eine Frauenquote im öffentlichen Dien