Börsen-Zeitung: Stabilitätsrisiko anderer Art, Kommentar zum Ukraine-Konflikt von Claus Döring

Invasion oder nur "Grenzüberschreitungen",
Truppenbewegungen wenige Kilometer vor oder hinter der Grenze,
russische Soldaten oder "nur" mit russischen Waffen ausgestattete
Separatisten? Für die völkerrechtliche Bewertung mögen dies wichtige
Fragen sein, für die gefühlte und von den Finanzmärkten gespiegelte
Zuspitzung der Ereignisse im Osten der Ukraine nicht. Kaum hatte sich
der Westen nach dem Gipfel in Minsk und der Begegnung der bei

Frankfurter Rundschau: Kommentar zur Lage in der Ukraine

"Noch am Dienstag hat Russlands Präsident
Wladimir Putin seinem Amtskollegen Petro Poroschenko nahegelegt, sich
mit den Separatisten an einen Tisch zu setzen, um diesen
"ukrainischen Konflikt" doch endlich zu beenden. Ganz so, als handele
es sich um einen reinen Bürgerkrieg, dessen Ende Russland ebenso wie
andere Nachbarn herbeisehnt, an dessen Entwicklung es aber vollkommen
unbeteiligt ist. Von Anfang an hat Russland die Separatisten
unterstützt. Doch spät

Verbraucherpreise im August 2014: voraussichtlich + 0,8 % gegenüber August 2013

Sperrfrist: 28.08.2014 14:00
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Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen an der Veränderung
des Verbraucherpreisindex gegenüber dem Vorjahresmonat – beträgt im
August 2014 voraussichtlich 0,8 %. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt,
bleiben die Verbraucherpreise gegenüber Juli 2014 vorau

Zahl der Erwerbstätigen im Juli 2014 um 0,8 % im Vorjahresvergleich gestiegen

Sperrfrist: 28.08.2014 08:00
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Im Juli 2014 waren nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen
Bundesamtes (Destatis) rund 42,6 Millionen Personen mit Wohnort in
Deutschland erwerbstätig. Gegenüber Juli 2013 erhöhte sich die Zahl
der Erwerbstätigen um 344 000 Personen oder 0,8 %. Damit war die
Zuwachsrate gegenüber dem Vorjahr genauso

Frankfurter Rundschau: Kommentar zum Evaluationsbericht zur Familienförderung

"Dabei haben alle Parteien das Familienthema als
entscheidend nach vorne gestellt. Bedeutend für die Wirtschaft, in
Zeiten rückläufiger Bevölkerung und des Fachkräftemangels. Und, als
Kollateralnutzen, hilfreich auch für die Parteien auf ihrer
verzweifelten Suche nach Mitgliedern und Wählern. Das Geklingel stand
in den Wahlprogrammen, mehr passierte nicht. Es reicht nicht, sich
Kinder- und Familienfreundlichkeit ans Revers zu heften. Es reicht
nicht,

Importpreise im Juli 2014: – 1,7 % gegenüber Juli 2013

Sperrfrist: 27.08.2014 08:00
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Die Einfuhrpreise waren im Juli 2014 um 1,7 % niedriger als im
Juli 2013. Im Juni 2014 und im Mai 2014 hatten die
Jahresveränderungsraten – 1,2 % und – 2,1 % betragen. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, fielen die
Einfuhrpreise gegenüber Juni 2014 um 0,4 %.

Den größten Einfluss auf die Ge

Börsen-Zeitung: Schluss mit Ruhe, Kommentar zur Stabilität in der EU von Detlef Fechtner

Im Grunde hätten Europas Finanzpolitiker derzeit
allen Grund, entspannt zu sein. Die Risikoaufschläge der
Staatsanleihen von Spanien, Italien oder Portugal liegen so niedrig
wie niemals zuvor. Eigentlich ist die Lage also ruhig. Eigentlich.

Doch längst sind wieder unruhige Zeiten in der Währungsunion
angebrochen. Vielerorts ist die Lage schwierig, mancherorts sogar
kritisch. Das gilt etwa für das Dauerkrisenland Griechenland. Dort
drohen in den nächsten Woc

Frankfurter Rundschau: Kommentar zu Wowereits Rücktritt

Was die Repräsentanz der Stadt nach innen und
außen angeht, war Klaus Wowereit ein Segen wie nur Willy Brandt in
der Reihe seiner Vorgänger. "Arm, aber sexy". Wowereits bekanntestes
Zitat markiert irgendwo zwischen Zustandsbeschreibung und
Wunschvorstellung, dass in Berlin nicht die Herkunft, nicht der
soziale Status entscheidet, sondern der Esprit, die Ideen, die
Kreativität, die man mitbringt. Es legt die Betonung auf das
Überraschende der Stadt und i