Neues Deutschland: Zum Wahlausgang in Venezuela

Es ging ums Eingemachte: Fortsetzung des
bolivarianischen Prozesses mit Hugo Chávez oder Rückkehr der alten
Oligarchie an die Regierung. Chávez– Basis war das bewusst, aber auch
der Opposition: Davon zeugt die mit über 80 Prozent höchste
Wahlbeteiligung in Venezuelas Geschichte. Venezuelas Demokratie lebt.
Dafür sprechen die sauberen Wahlen und die Tatsache, dass
Herausforderer Henrique Capriles seine Niederlage umstandslos
eingestand. Keine Selbstverst&au

Berliner Zeitung: Zur Chavez-Wiederwahl in Venezuela:

Das hat der Wähler dankbar gewürdigt, auch wenn
die Bilanz der Chávez-Jahre mager ausfällt. Eine hohe Mord- und eine
hohe Inflationsrate, das gereizte Freund-Feind-Denken, die
Ineffizienz und Vetternwirtschaft, das autoritäre Gebaren – das wären
gute Gründe, den Comandante abzuwählen, wäre da nicht die Sorge
gewesen, der Kandidat des bürgerlichen Lagers stelle die Uhren
rigoros zurück. So geht Venezuela ungemütlichen Zeiten entg

Frankfurter Rundschau: Zum Start der Frankfurter Buchmesse:

Doch selbst wenn so heimelige Buchläden
irgendwann nur noch museale Inszenierungen aus einer vergangenen Zeit
sein werden, und wir längst daran gewöhnt sind, durch papierlose
Dateien zu schmökern, bleibt das Bücherschreiben wohl weiterhin
eine ganz und gar altmodische und zumeist einsame Tätigkeit.

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Frankfurter Rundschau
Kira Frenk
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