Häufigster Ausbildungsberuf 2011: Kaufmann/-frau im Einzelhandel

Im Jahr 2011 schlossen insgesamt 565 824
Jugendliche einen neuen Ausbildungsvertrag ab. Dies waren 1,2 % mehr
als im Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter
mitteilt, war der Beruf Kaufmann/-frau im Einzelhandel mit 33 192 neu
abgeschlossenen Ausbildungsverträgen erneut der am häufigsten
gewählte Ausbildungsberuf. Es folgten Verkäufer/-in,
Bürokaufmann/-frau, Kraftfahrzeugmechatroniker/-in sowie
Industriekaufmann/-frau. Diese Berufe bilden bereits

Gewerbesteuerhebesätze 2011 im Bundesdurchschnitt gestiegen

Im Jahr 2011 lag der durchschnittliche Hebesatz
aller Gemeinden in Deutschland für die Gewerbesteuer bei 392 % und
damit um 2 Prozentpunkte höher als im Vorjahr (390 %). Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ergaben sich bei den
durchschnittlichen Gewerbesteuerhebesätzen in den Bundesländern
gegenüber dem Vorjahr Veränderungen zwischen einer Abnahme um 7
Prozentpunkte für Hessen bis zu einer Zunahme um 18 Prozentpunkte für
Thüringe

CDU attackiert SPD-Steuerpläne

Die Pläne der SPD, im Falle eines Regierungswechsels Steuererhöhungen in zweistelliger Milliardenhöhe durchzusetzen, stoßen in der Union auf scharfe Kritik. "Es ist gut, dass den Bürgerinnen und Bürgern deutlich gemacht wird, was sie unter einer rot-grünen Regierung erwartet: Steuererhöhungen auf breiter Front. Der neue Dreiklang der SPD heißt: Spitzensteuersatz rauf, Abgeltungsteuer rauf, Vermögensteuer wieder einführen", sagte

Aigner legt Gesetzentwurf für weniger Antibiotika in Tierhaltung vor

Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) wird nach Informationen der "Rheinischen Post" (Freitagausgabe) am kommenden Mittwoch ihre Gesetzesnovelle für weniger Antibiotika-Einsatz in der Tierhaltung vorlegen. Ziel sei es, "das Risiko der Entstehung und Ausbreitung von Antibiotikaresistenzen zu begrenzen" und die Tierhaltungsbetriebe "effektiver" zu überwachen, heißt es in dem Gesetzentwurf, der der Zeitung vorliegt. Landwirte sollen beispielswei

Pflege: Bundesagentur fordert kürzere Ausbildungszeit und will 10.000 Fachkräfte ausbilden

Die Bundesagentur für Arbeit fordert im Kampf gegen den Fachkräftemangel in der Pflege eine verkürzte Ausbildungszeit für erfahrene Hilfskräfte. "Eine zweijährige Ausbildung kann durchgängig von der Bundesagentur für Arbeit finanziert werden. Wir wären also in der Lage, innerhalb von zwei Jahren zwischen 5.000 und 10.000 Kräfte zu examinierten Altenpflegern ausbilden zu lassen", sagte das BA-Vorstandsmitglied Raimund Becker der "Rh

EZB-Direktoriumsmitglied Asmussen warnt vor Euro-Austritt Griechenlands

Das Direktoriumsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB), Jörg Asmussen, hat eindringlich vor einem Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone gewarnt. "Ein Ausscheiden könnte ökonomisch ein sehr teurer Weg werden, für Griechenland, Europa und auch für Deutschland", sagte Asmussen der "Rheinischen Post" (Freitagausgabe). Er warne daher davor, "leichtfertig über ein Ausscheiden zu reden". Asmussen betonte: "Meine Präferen

Bayerns Innenminister Herrmann warnt vor selbstzerstörerischer Diskussion über Sicherheitsbehörden

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) warnt vor einer "selbstzerstörerischen Diskussion" über die Sicherheitsbehörden. "Es ist absurd, dass Bundespolitiker und Mitglieder des NSU-Untersuchungsausschusses alle Nachrichtendienste pauschal zur Disposition stellen. Sie beschädigen damit in unverantwortlicher Weise das Ansehen der Sicherheitsbehörden. Diese selbstzerstörerische Diskussion muss aufhören", sagte Herrmann der Tageszeitung &qu

CDU und FDP fordern Änderungen beim Betreuungsgeld

Politiker von CDU und FDP haben von der CSU die Bereitschaft zu Änderungen beim Betreuungsgeld eingefordert. "Ich appelliere dringend an die CSU, mehr Verhandlungsbereitschaft einzubringen und auf CDU und FDP zuzugehen", sagte der FDP-Politiker Patrick Meinhardt der "Welt" (Freitagausgabe). Im Koalitionsvertrag sei etwa ausdrücklich das Gutscheinmodell erwähnt. Mit diesem könnten viel mehr Kollegen zustimmen, ist Meinhardt überzeugt. Ändert sich

EZB-Chef Draghi will sich zur Euro-Rettung im Bundestag erklären

Angesichts harscher Kritik an der Linie der Europäischen Zentralbank (EZB) ist deren Präsident Mario Draghi bereit, seine Politik zur Rettung des Euro vor dem deutschen Parlament zu verteidigen. "Sollte mich der Bundestag einladen, komme ich gerne", sagte Draghi der "Süddeutschen Zeitung" (Freitagausgabe). "Das wäre eine gute Gelegenheit zu erklären, was wir tun." Laut Umfragen misstraut fast die Hälfte der Deutschen dem EZB-Präsid