Umfrage: Mehrheit der Deutschen lehnt Sonntagsöffnung von Geschäften ab

Die große Mehrheit der Deutschen will nicht am Sonntag einkaufen gehen. In einer Umfrage von Infratest dimap im Auftrag der Tageszeitung "Die Welt" (Montagausgabe) sprachen sich 73 Prozent der Befragten dagegen aus, dass Geschäfte am Sonntag genauso öffnen können wie an anderen Tagen. Nur 25 Prozent wollen eine normale Ladenöffnung auch am Sonntag. Befragt wurden am 18. und 19. Juli 1000 repräsentativ ausgewählte wahlberechtigte Bundesbürger ab

CSU zielt in Bayern auf absolute Mehrheit

Die CSU zielt bei der Landtagswahl im nächsten Jahr auf eine absolute Mehrheit. "In Bayern gibt es ein bürgerliches Potenzial von 60 Prozent – wenn auch verteilt auf unterschiedliche Parteien", sagte Generalsekretär Alexander Dobrindt der Tageszeitung "Die Welt" (Montagausgabe). "Unsere Aufgabe ist es, möglichst viel davon auf die CSU zu vereinigen." Neue Umfragen zeigten, dass eine absolute Mehrheit "durchaus möglich" sei. Bayern

FDP will Arbeitsrecht für Asylbewerber

Nach der Entscheidung der Verfassungsrichter, dass der Staat Asylbewerbern Leistungen auf Hartz-IV-Niveau gewähren muss, ist in der schwarz-gelben Koalition eine Diskussion über die Rechte von Flüchtlingen auf dem Arbeitsmarkt entbrannt. Die FDP will laut dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" Asylbewerbern künftig generell erlauben, in Deutschland einen Job anzunehmen. Derzeit dürfen geduldete Einwanderer im ersten Jahr ihres Aufenthalts nicht arbeiten, bis zum

Hessens Regierungschef Bouffier droht mit Klage gegen Länderfinanzausgleich

Im Streit um den Länderfinanzausgleich überlegt auch Hessen vor das Bundesverfassungsgericht zu ziehen. "Wenn wir uns mit den Nehmerländern nicht verständigen, müssen wir gemeinsam mit Bayern und Baden-Württemberg klagen", sagte Hessens Regierungschef Volker Bouffier (CDU) dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". "Hessen steht zu dem gemeinsamen Kabinettsbeschluss mit Bayern und Baden-Württemberg." Die drei Länder hatten im Janua

Magazin: Familienministerium will Kinder besser vor Gewaltfilmen schützen

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) will Kinder besser vor Gewaltdarstellungen in Filmen schützen und dafür das Jugendschutzgesetz verschärfen. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe. Derzeit ist es Kindern ab sechs Jahren erlaubt, in Begleitung ihrer Eltern alle Kinofilme zu sehen, die eigentlich erst ab zwölf Jahren freigegeben sind. Diese Regelung soll abgeschafft werden, das sehe ein Gesetze

Leutheusser-Schnarrenberger: Beschneidungsgesetz wird kompliziert

Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger fürchtet, dass es für die Bundesregierung schwer werden wird, ein juristisch wasserfestes Gesetz für die Beschneidung von Jungen zu erarbeiten. "Die Sache ist komplizierter, als ein einfaches Sätzchen irgendwo einzufügen, wie sich das einige vorstellen", sagte die Ministerin dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Die FDP-Politikerin hält es für möglich, dass eine gesetzliche Regel

„Spiegel“: Regierung und Opposition vor Gorleben-Einigung

Im Streit um einen Standort für ein Atommüllendlager haben Union, SPD und Grüne die Grundlage für einen Kompromiss geschaffen. Dies geht nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" aus Gesprächen hervor, die Umweltminister Peter Altmaier (CDU) mit SPD-Parteichef Sigmar Gabriel und Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin in den vergangenen Wochen geführt hat. Dabei soll es vor allem in der Frage nach dem Umgang mit dem niedersächsisc

Magazin: Bundesregierung setzt auf China im Syrienkonflikt

Die Bundesregierung will bei der Suche nach einer internationalen Lösung der Syrien-Krise künftig offenbar stärker auf China als auf Russland setzen. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe. Peking habe großes Interesse an Wirtschaftsbeziehungen zu den Golfstaaten und beziehe zudem wichtige Rohstoffe aus der Region, heiße es im Kanzleramt. Man habe die Hoffnung, dass China sich nicht weiter hinter Russland

„Magazin“: Junge Union will ASten abschaffen

Die Junge Union hat ihre Rolle als Tabu-Brecher wiederentdeckt und fängt in der eigenen Altersgruppe an. Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" meldet, möchte der Unions-Nachwuchs, dass die Finanzmittel künftig den Hochschulen direkt zugute kommen und macht sich für eine "Abschaffung der verfassten Studierendenschaft" (ASta) stark. "Das Geld für ASten ist in der personellen und technischen Ausstattung unserer Hochschulen besser angelegt", hei&sz