Schlecker-Insolvenzverwalter fordert Hilfe der Politik

Der vorläufige Insolvenzverwalter der Drogeriekette Schlecker, Arndt Geiwitz, mahnt die Politik eindringlich um Unterstützung. "Ich wünsche mir, dass die Politik einen KfW-Kredit für eine Transfergesellschaft bereitstellt, das wäre für alle Beteiligten absolut sinnvoll", sagte Geiwitz im Gespräch mit der "Süddeutschen Zeitung". Das von Philipp Rösler (FDP) geführte Bundeswirtschaftsministerium hatte einen Kredit der staatliche

Finanzaufsicht Bafin geht gegen Banken vor

Die Finanzaufsicht Bafin hat in zehn Fällen Bußgeldverfahren gegen Banken wegen eines Verstoßes gegen das Beratungsprotokoll eingeleitet. Das sagte eine Sprecherin der Finanzaufsicht dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). In zwei Fällen wurden bereits Bußgelder in Höhe von 18.000 Euro und 26.000 Euro verhängt, gegen die sich die betroffenen Banken jedoch wehren. Das maximale Bußgeld beträgt in diesen Fällen 50.000 Euro. Seit 2010 sin

Westdeutsche Zeitung: Merkel hätte allen Grund, den Abzugstermin anzuzweifeln – Der nächste Anschlag kommt gewiss Ein Kommentar von Olaf Steinacker

Die nächsten Tage dürften in Afghanistan
entscheidend sein. Die Frage ist dabei nicht so sehr, ob der Krieg
gegen die Taliban und deren mutmaßliche Al-Kaida-Terrorhelfer von der
internationalen Truppe noch zu gewinnen ist. Das ist er nicht – daran
zweifelt im Grunde niemand mehr. Die Frage ist, ob der Abzugstermin
Ende 2014 zu halten ist. Angesichts der jüngsten Entwicklungen gibt
es daran berechtigte Zweifel.

Zumindest dann, wenn weiterhin gelten soll, was bislang n

Verdi-Chef Bsirske lehnt Arbeitgeber-Angebot ab

Der Chef der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, Frank Bsirske, hat das Angebot der Arbeitgeber im Tarifstreit im öffentlichen Dienst abgelehnt. Bsirske bezeichnete das Angebot der Arbeitgeber, die 3,3 Prozent mehr Lohn über die kommenden zwei Jahre offeriert hatten, am Montag als "nicht akzeptabel". Die Arbeitnehmervertreter könnten "auf dieser Grundlage unmöglich zu einer Einigung mit den Arbeitgebern kommen", so der Verdi-Chef weiter. Das Angebot sei nic

Berliner Zeitung: Kommentar zum Ende des Polit-Sponsorings der Deutschen Bahn

Es ist eine Art politischer Sommerfahrplan, den
Bahn-Chef Rüdiger Grube da vorgelegt hat. Die Deutsche Bahn will als
Konsequenz aus den Affären um Ex-Bundespräsident Christian Wulff
keine politischen Veranstaltungen mehr mitfinanzieren. Der Samba-Zug
fährt nicht mehr zum Karneval der Parteien. Der Ausstieg der
Deutschen Bahn aus dem politischen Sponsoring ist ungefähr so
glaubwürdig und konsequent wie die Exitstrategie der Telekom nach dem
Erstaunen, der Prof

Berliner Zeitung: Kommentar zum Tarifangebot deröffentlichen Arbeitnehmer

Es schaut auf den ersten Blick mit 3,3 Prozent
Lohnerhöhung ganz hübsch aus, zumal es einmalig 200 Euro geben
soll. Beim zweiten Blick entdeckt man die List: Das Geld gibt es für
zwei Jahre! Damit wird daraus real – also nach Abzug der Inflation –
ein Minusgeschäft für Krankenschwestern und Müllmänner. Aber wann,
wenn nicht jetzt, wo, wenn nicht hier in Deutschland, einer der
wenigen prosperierenden Wirtschaften derzeit, sollten
Reallohnerhöhunge

Sächsischer Ministerpräsident Tillich will stärker mit Bayern kooperieren

Kurz vor Beginn der gemeinsamen Sitzung der bayerischen und sächsischen Landesregierungen hat Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) eine stärkere Zusammenarbeit mit dem westdeutschen Nachbarn angekündigt. "Ich will nicht mehr nur mit dem Label des Ostdeutschen herumlaufen", sagte Tillich dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). Sachsen wie Bayern seien sich kulturell ähnlich, selbstbewusst und strebsam. "Wir wollen auf Augenhöhe mi