Trotz des geplanten Referendums und der sich abzeichnenden Staatspleite Griechenlands erhält das Land weitere Hilfen von Eurostaaten und Internationalem Währungsfonds (IWF). Wie die "Bild-Zeitung" (Mittwochausgabe) berichtet, soll die 6. Tranche aus dem Hilfspaket bis zum 11. November 2011 an die griechische Regierung überwiesen werden. An den Krediten über insgesamt acht Milliarden Euro ist Deutschland über die staatseigene KfW Bankengruppe mit 1,7 Milliarden
Die frühere Entwicklungshilfeministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) nimmt nicht an der 50-Jahr-Feier ihres ehemaligen Ministeriums teil. Wie die "Bild-Zeitung" (Mittwochausgabe) berichtet, hat die SPD-Politikerin die Teilnahme am Festakt Mitte November abgesagt. In einem Schreiben an ihren Nachfolger und aktuellen Amtsinhaber Dirk Niebel (FDP) kritisiert Wieczorek-Zeul den Kurswechsel des Ministeriums in der Entwicklungspolitik. Zugleich bemängelt sie, dass keiner der ehe
Nach Aussagen des deutsch-griechischen EU-Abgeordneten Jorgo Chatzimarkakis (FDP) werden die Griechen in der geplanten Volksabstimmung dem Rettungspaket von EU und Internationalem Währungsfonds (IWF) zustimmen. Chatzimarkakis sagte der Tageszeitung "Die Welt" (Mittwochausgabe): "Ich bin überzeugt, dass die Mehrheit der Griechen für das Rettungspaket stimmen wird. Die überwiegende Mehrheit in Griechenland hat verstanden, dass die Europäer dem Land weit entg
Nur kurz währte die Erleichterung über das
europäische Paket zur Befreiung Griechenlands von einem Teil seiner
drückenden Staatsschulden. Ministerpräsident Giorgos Papandreou hat
mit seiner Ankündigung eines Referendums über seinen Sparkurs nicht
nur die Märkte in helle Aufregung versetzt. Bundeskanzlerin Angela
Merkel und Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy warfen auch
ihre Termine für ein erneutes Krisentreffen um und sahen sich z
Die griechische Regierung geht ein hohes Risiko
ein, weil sie nicht versteht, dass Regieren eine Führungsaufgabe ist.
Das Risiko, das sie für die ganze EU eingeht, ist extrem hoch. Lassen
die Griechen den Rettungsschirm scheitern, steht das Land nicht nur
vor dem Staatsbankrott, sondern wohl auch vor dem Austritt aus der
Euro-Zone. Dann ist das gesamte europäische Projekt in Gefahr.
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Der scheidende bayerische Finanzminister Georg Fahrenschon kann bei seiner Kandidatur für das höchste Amt der deutschen Sparkassen auf 17 von 24 Stimmen zählen. Vertreter der bayerischen Sparkassenorganisation sagten dem "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe), man sei zu diesem Ergebnis bei einer informellen Umfrage innerhalb des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV) gekommen. Der DSGV wählt am 30. November den Nachfolger von Verbandspräsident Heinrich Haasi
Nach Einschätzung des Stuttgarter Wirtschaftswissenschaftlers und Bankenberaters Bernd Nolte entwickelt sich in Deutschland eine gefährliche Immobilienblase, die erneut Banken in Schieflage bringen könnte. Ursache sei, dass viele Kleinanleger aus Angst vor der Krise völlig überteuerte Immobilien auf Kredit kauften. Nolte sagte dem ARD-Politikmagazin "Report Mainz": "Die derzeitige Immobilienblase dürfte zwischen zwanzig und vierzig Milliarden Euro, je
Der Düsseldorfer Handelskonzern Metro besitzt gute Chancen, seine Warenhauskette Kaufhof noch in diesem Jahr an einen ausländischen Käufer abzugeben. Über den Stand des Verkaufsprozesses will Vorstandschef Eckhard Cordes auf der Aufsichtsratssitzung am Mittwoch berichten. Wie das "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe) übereinstimmend aus Kreisen der Bieter und Verkäufer erfuhr, könnten die 134 Warenhäuser in wenigen Wochen an die Wiener Immobilienfirm
Die künftige rot-schwarze Koalition in Berlin kann mit unerwarteten Einnahmen rechnen. Das berichtet der Berliner "Tagesspiegel" in seiner Dienstagausgabe. Die Hauptstadt könnte demnach bis 2015 etwa eine Milliarde Euro mehr Steuern einnehmen als bisher geplant, hieß es in Finanzkreisen. Auch auf Bundesebene erwarte man Regierungskreisen nach Mehreinnahmen in einer Höhe, die das Projekt der Beseitigung der kalten Progression bis 2013 wahrscheinlich mache. Die inoff
Es ist ein richtiger, aber riskanter Weg, den Griechenlands
Ministerpräsident Giorgos Papandreou mit seiner Ankündigung eines
Volksentscheides eingeschlagen hat. Die Griechen sollen darüber
abstimmen, ob sie das Sparpaket der Regierung akzeptieren oder nicht.
Papandreou spielt seine womöglich letzte Karte in einem politischen
Pokerspiel, das für ihn schon verloren schien. Eine wenig kooperative
Opposition, nationalistische Tendenze