Wenn Bürger keine schlechten Nachrichten mehr hören
wollen, ist das verständlich. Wenn Politiker die Zeichen der Zeit
ignorieren, ist das Arbeitsverweigerung.
Während die deutsche Regierung mit sich und Nordeuropa mit
Südeuropa ringt, schaffen die Finanzmärkte Fakten. Sie ziehen Geld
aus französischen Banken ab. Standard & Poor–s stuft die Bonität
Italiens herab. Und der Politik fällt nichts weiter ein, als die
Ratingagentur zu beschim
Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Markus Löning, hat den Stopp der geplanten Hinrichtung eines Minderjährigen im Iran gefordert. "Mit Entsetzen habe ich soeben davon erfahren, dass morgen früh ein minderjähriger Iraner, Alireza Molla-Soltani, öffentlich hingerichtet werden soll", erklärte Löning am Dienstag in einer Pressemitteilung des Auswärtigen Amtes. "Die öffentliche Hinrichtung von zum Tatzeitpunkt Minderjähr
Es ist in einer Demokratie angemessen zu streiten, ob ausgerechnet
der Papst am Rednerpult des Deutschen Bundestages richtig aufgestellt
ist. Und ob er dort als Repräsentant der katholischen Weltkirche
auftreten soll, als Staatsoberhaupt des Vatikans oder nur, weil er
der erste deutsche Papst seit 1523 ist und wohl keiner der
Parlamentarier eine ähnliche historische Chance noch mal erleben
wird. Die Debatte darüber ist spannend und sie ist
Nun haben die Rating-Agenturen also Italien ins Visier genommen.
Die Regierung in Rom kann die Herabstufung der eigenen
Kreditwürdigkeit durch Standard & Poor–s selbstverständlich nicht
nachvollziehen und gibt lieber den Medien die Schuld. Sie hätten mit
falschen Darstellungen über die Finanzlage des Landes die
Herabstufung verursacht. Dabei sind die Fakten eindeutig: Italien hat
in den vergangenen Jahren einen der höchsten S
Nun steht die Bahn einer ihrer Schwächen. Dies
hilft den Bahnkunden noch nicht viel. Wichtiger wäre es, die
Reiseinformationen über verspätete Züge und mögliche Anschlüsse zu
verbessern und die Wartezeit auf Bahnhöfen mit mehr Service zu
verkürzen. Am besten wäre es freilich, die Züge führen endlich wieder
zuverlässig. Bis es soweit ist, muss die Bahn ihren Fuhrpark
erheblich verbessern. Das lässt sich der Konzern zw
Nach vielen Jahren des finanziellen Niedergangs
und der Ausplünderung vor allem durch den Bund, aber auch durchs Land
gibt es endlich einmal richtig gute Nachrichten für die Kommunen in
NRW. Das rot-grüne Kabinett hat gestern den Stärkungspakt gebilligt
und damit den Gesetzentwurf auf den Weg gebracht. Auch wenn SPD und
Grüne im Landtag nicht über eine eigene Mehrheit verfügen: Es ist
schlicht nicht vorstellbar, dass CDU, FDP und Linkspartei mit einer
gesc