Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Griechenland

Geldpolitisch ist es in Europa die Zeit der
Tabubrüche. Noch vor kurzem gehörte es sich einfach nicht, dass
Finanzpolitiker im Amt über eine Staatspleite Griechenlands laut
nachdenken. Jede Äußerung in der Richtung hätte automatisch die Lage
Athens verschärft. Dass Wirtschaftsminister Philipp Rösler und
Finanzminister Wolfgang Schäuble jetzt alle Rücksicht fallen lassen
und eine Insolvenz Griechenlands nicht mehr ausschließen, zeigt,

WAZ: Eine europäische Bundesbank – Kommentar von Hannes Koch

Die EZB steht zwar in Frankfurt, aber nicht unter
deutscher Herrschaft. Dass EZB-Chefvolkswirt Jürgen Stark seinen
Abschied nimmt und kürzlich bereits Ex-Bundesbank-Chef Axel Weber
zurücktrat, sind Zeichen, dass sich die Deutschen in der Notenbank
nicht immer durchsetzen können. Das ist aber kein Grund zur großen
Sorge. Denn worum dreht sich die Auseinandersetzung? Stark und Weber
lehnten es ab, dass die EZB die Staatsanleihen verschuldeter Länder
kaufte. Du

Daimler setzt auf neues Finanzierungsmodell für Elektroautos

Um die dritte Generation seines Elektro-Smarts für den Massenmarkt erschwinglich zu machen, setzt der Autobauer Daimler nach Informationen der Zeitung "Die Welt" (Montagausgabe) auf ein neues Finanzierungsmodell. Die Kunden sollen sich demnach das Auto kaufen und sich die teure Batterie dazu vom Hersteller leihen. Die Stuttgarter fühlen sich so in der Lage für den Smart ED 3, der ab Frühjahr 2012 zu kaufen sein soll, eine Preisattacke anzukündigen: "Das wi

Opel will Absatz in Russland verdoppeln

Der Autobauer Opel will seinen Absatz in Russland verdoppeln. "Wir schauen zum Beispiel nach Russland, wo wir unseren Absatz von 60.000 Autos demnächst verdoppeln wollen. Und wir schauen nach China. Auch dort wollen wir künftig mehr verkaufen," sagte der neue Opel-Chef Karl-Friedrich Stracke der "Süddeutschen Zeitung". Besonders auf China setzt Stracke Hoffnungen, obwohl dort auch die anderen Marken des General-Motors-Konzerns präsent sind. "In einem

Verdi-Chef Bsirske hält Mindestlohn-Einführung nur für eine Frage der Zeit

Nach Einschätzung von Frank Bsirske, Vorsitzender der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, ist die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohn nur eine Frage der Zeit. "Die Zahl der Befürworter, bis in die Reihen der CDU, steigt", sagte Bsirske dem "Tagesspiegel" (Montagausgabe). "Der Druck aus der Gesellschaft heraus ist so groß, dass die Politik reagieren wird."

Der Tagesspiegel: Verdi-Chef Bsirske hält die Einführung des Mindestlohns nur für eine Frage der Zeit

Berlin – Nach Einschätzung von Frank Bsirske,
Vorsitzender der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, ist die
Einführung eines gesetzlichen Mindestlohn nur eine Frage der Zeit.
"Die Zahl der Befürworter, bis in die Reihen der CDU, steigt. Der
Druck aus der Gesellschaft heraus ist so groß, dass die Politik
reagieren wird", sagte Bsirske dem Tagesspiegel (Montagausgabe,
12.9.2011).

Inhaltliche Rückfragen richten Sie bitte an: Der Tagesspiegel,
Newsroom, T

Der Tagesspiegel: Verdi-Chef Bsirske verteidigt Transferunion und fordert weitere Hilfen für Griechenland

Berlin – Frank Bsirske, Vorsitzender der
Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, hat sich für zusätzliche Hilfen
für Griechenland und die anderen europäischen Krisenstaaten
ausgesprochen. "Erforderlich ist ein Wachstumskurs und ein
Marshallplan: Investitionshilfen, die den Menschen eine Perspektive
geben", sagte Bsirske dem Tagesspiegel (Montagausgabe, 12.9.2011).
Der Sparkurs führe dagegen "noch tiefer in die Krise". Bedenken über
weitere Hilf

Autoverband fordert staatliche Hilfe bei der Markteinführung von Elektroautos

Die deutsche Automobilindustrie setzt auf die Unterstützung der Bundesregierung bei der Markteinführung ihrer Elektroautos. "Noch sind wir nicht in der Markthochlaufphase. Die Bundesregierung hat aber ihre Unterstützung zugesagt, wenn diese im Markthochlauf zur Elektromobilität benötigt wird", sagte Matthias Wissmann, Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA), dem "Tagesspiegel". "Wir brauchen auch die Unterstützung der Politi

Bericht: Nach Akw-Abschaltung steigen Strom-Importe aus Frankreich um die Hälfte

In Folge der abrupten Abschaltung von acht Kernkraftwerken im März 2011 sind die Stromeinfuhren aus Frankreich und Tschechien stark angestiegen. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Focus" unter Berufung auf Daten des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) für das erste Halbjahr. Demnach flossen zwischen Januar und Juni aus Frankreich 10,4 Milliarden Kilowattstunden (kWh) Strom und damit 51 Prozent mehr elektrische Energie als im gleichen Zeitraum des Vorja

Bundesregierung entgehen Millionen bei Genehmigung von Offshore-Windparks

Weil das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) keine angemessenen Gebühren für die Genehmigung von Offshore-Windparks erhebt, entgehen der Bundesregierung Millioneneinnahmen. Das berichtet der "Spiegel". Zwar hat die Behörde in den vergangenen Jahren bereits 27 solcher Parks in Nord- und Ostsee die Zulassung erteilt, in den Bescheiden musste sie sich aber an eine Kostenverordnung aus dem Jahr 2001 halten. Deshalb seien pro Anlage maximal 50.000 Euro er