Josef Ackermann, Chef der Deutschen Bank hat erstmals klargemacht, dass sein Nachfolger von außerhalb des Konzerns kommen kann und nicht einmal langjährige Erfahrung im Bankgeschäft haben muss. "Die Frage ist nicht: intern oder extern?", sagte Ackermann der "Welt am Sonntag". "Die Frage ist, was der Chef der Bank leisten muss, und für dieses Anforderungsprofil müssen wir dann den bestmöglichen Kandidaten finden." Die fachliche Qualifik
Die Inbetriebnahme von mindestens vier modernen Kohlekraftwerken in Deutschland verzögert sich um mehrere Monate. Das berichtet der "Spiegel". Ursache sind Risse im Stahl des Druckkessels, wie sie beim Anfahren des neuen Kohlekraftwerks in Duisburg aufgetreten waren. In den Kesseln ist ein Hightech-Stahl namens T24 verbaut worden, bei dem sich an den Schweißnähten Spannungsrisse bilden. Nach "Spiegel"-Informationen sind neben Duisburg auch die neuen Anlagen in
Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) will die Wachstumsprognose für die deutsche Wirtschaft für dieses Jahr offenbar nur maßvoll erhöhen. In einem Interview mit "Bild am Sonntag" sagte Brüderle: "Die genauen Zahlen rechnen wir gerade noch durch, das Ergebnis werde ich am Donnerstag vorstellen. Ein gewisses Maß an Vorsicht ist angesichts der gestiegenen internationalen Risiken ein guter Ratgeber für eine seriöse Prognose.&qu
Die Deutsche Bahn AG wird nach den Worten ihres Vorstandsvorsitzenden Rüdiger Grube ab 2050 ausschließlich regenerative Energien einsetzen. In einem Interview mit "Bild am Sonntag" sagte Grube: "Wir haben bei der Bahn schon vor der Atomkatastrophe in Japan entschieden, zunehmend auf Atomenergie zu verzichten und noch stärker auf erneuerbare Energie zu setzen. Bis 2020 wollen wir mindestens 30 Prozent regenerative Energie nutzen. Bis 2050 will die Bahn sogar zu 100
Die isländische Bevölkerung wird offenbar auch in der zweiten Volksabstimmung Entschädigungszahlungen für Kunden der bankrotten "Icesave"-Bank aus der Staatskasse ablehnen. Medienberichten zufolge stimmten nach Auszählung von gut 70 Prozent der abgegebenen Stimmen 57,7 Prozent gegen das "Icesave"-Abkommen; 42,3 Prozent sprachen sich für eine von der Regierung ausgehandelte Vereinbarung zur Schuldentilgung in Höhe von 3,9 Milliarden Euro an d
Die Deutsche Bahn AG braucht nach den Worten ihres Vorstandsvorsitzenden Rüdiger Grube noch Jahre, um die Technik-Probleme in ihrer Zugflotte in den Griff zu bekommen. In einem Interview mit "Bild am Sonntag" sagte Grube: "Ich lüge hier unsere Kunden nicht an. Es geht nur schrittweise voran. Vor 2014 werden wir die Probleme nicht vollständig gelöst bekommen." Zur Begründung verwies der Bahnchef auf die Mängel bei den Herstellern: "Wir sind v
Die Mehrheit der Deutschen (50 Prozent) befürwortet aber EU-Hilfen für das finanziell angeschlagene Portugal. 45 Prozent der Bundesbürger lehnen diese Unterstützung ab. Das ergab eine repräsentative Emnid-Umfrage für "Bild am Sonntag". Zudem erwarten 90 Prozent der Deutschen, dass Portugal nicht der letzte EU-Mitgliedsstaat ist, der unter den Euro-Rettungsschirm schlüpfen muss. Nur neun Prozent glauben das nicht. Eine Mehrheit der Deutschen macht sich
Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) will die Planungsverfahren für den Bau neuer Stromleitungen in Deutschland beschleunigen. Brüderle sagte in einem Interview mit "Bild am Sonntag": "Die Energiewende stellt Deutschland vor neue Herausforderungen; zum Beispiel fehlen uns dafür etwa 3.600 Kilometer neue Stromleitungen. Im schnelleren Bau dieser Leitungen liegt ein wesentlicher Schlüssel für die sichere Stromversorgung von morgen. Bund und L
Die Deutsche Bahn AG will nach den Worten ihres Vorstandsvorsitzenden Rüdiger Grube den Frauenanteil bei den Führungskräften deutlich erhöhen. In einem Interview mit "Bild am Sonntag" sagte Grube: "Bei der Deutschen Bahn sind insgesamt 21 Prozent der Beschäftigten Frauen. Bei Führungskräften aber nur 16 Prozent. Unser Ziel ist es, bei den Führungskräften die Quote auf mindestens 21 Prozent zu steigern." Grube sprach sich gegen eine
Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) glaubt nicht, dass die Rettung Portugals mit Hilfen aus dem Euro-Rettungsschirm zu Lasten der Steuerzahler in Deutschland geht. In einem Interview mit "Bild am Sonntag" sagte Brüderle: "Ich gehe davon aus, dass für den deutschen Steuerzahler keine Belastung entsteht." Brüderle mahnte Portugal an, entschiedener notwendige Reformen durchzusetzen: "Portugal muss jetzt durch eine konsequente Wirtschafts- und