Jusos und SPD-Senioren gegen Riester-Rente und Rente mit 67

Teile der SPD wollen die staatlich geförderte Riester-Rente abschaffen. Das berichtet der "Spiegel". In einem gemeinsamen Papier fordern die Jusos und die Arbeitsgemeinschaft 60plus, die gesetzliche Rente müsse wieder "vorrangig und verlässlich" einen angemessenen Lebensstandard sicherstellen. Riester- und Betriebsrente seien dann "lediglich private Ergänzungen", ihre Förderung durch den Staat sei in diesem Fall "letztlich entbehrlich&q

Magazin: Höhere Umsätze in Gastronomie trotz Rauchverbot

Kneipengänger geben nicht mehr Geld aus, wenn sie in Lokalen rauchen dürfen. Das belegen neue Umsatzzahlen aus der Gastronomie, wie der "Spiegel" berichtet. Die Ergebnisse beruhigen vielleicht die Brauer, die die nordrhein-westfälische Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Die Grünen) derzeit bestürmen. Nach Steffens’ Ankündigung, die laxen Rauchergesetze des Landes zu verschärfen, fürchten die Bierhersteller, bald weniger Getränke zu verk

Stromkonzerne stellen Zahlungen für Ökofonds ein

Die vier großen Stromkonzerne haben ihre Überweisungen an den bis zu 15 Milliarden Euro schweren Fonds zur Förderung regenerativer Energien eingestellt. Das teilten die Chefs von RWE, Eon, Vattenfall und EnBW der Bundesregierung am Freitag vergangener Woche telefonisch mit, wie der "Spiegel" berichtet. Die Beträge, so die Begründung, seien an die 2010 vereinbarte Verlängerung der Laufzeiten für Kernkraftwerke gebunden. Mit dem von der Bundesregierung

Siemens droht mit Lieferung von ICE-3-Zügen in Verzug zu geraten

Der Hightech-Konzern Siemens wird bis zum Beginn des Winterfahrplans Mitte Dezember die ursprünglich zugesagten sieben neuen ICE-3-Züge womöglich nicht liefern können. Dies habe Personenverkehrsvorstand Ulrich Homburg vergangene Woche auf der Verkehrsministerkonferenz erklärt, so ein Teilnehmer gegenüber dem "Spiegel". Die 2008 bestellten ICE waren Bestandteil der Bahn-Bemühungen, ihre winterlichen Probleme in den Griff zu bekommen. Konzernintern rech

„Spiegel“: Lamborghini häuft Verluste an

Im VW-Konzern wächst offenbar der Ärger über die Sportwagen-Tochter Lamborghini. Deren Zahlen seien schlecht, berichtet der "Spiegel". Internen Unterlagen zufolge musste die italienische Rennmarke 2009 einen Verlust von 35 Millionen Euro hin nehmen, 2010 waren es sogar knapp 40 Millionen. Kunden beklagen zu nehmend mangelnde Qualität. In China ließ ein Lamborghini-Eigentümer seinen Wagen kürzlich vor laufenden Fernsehkameras brachial zertrümmern

IWF sagt Deutschland robustes Wachstum voraus

Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet in seinem jüngsten Weltwirtschaftsausblick mit kräftigem Wachstum für Deutschland in diesem und im nächsten Jahr. Das berichtet der "Spiegel". 2011 werde die Wirtschaftsleistung um 2,5 Prozent zulegen, 2012 um 2,2 Prozent. Auch die Bundesregierung, die ihre Frühjahrsprognose am Donnerstag vorstellen will, geht weiterhin von einer lebhaften Konjunktur aus. Sie will ihre Prognose von 2,3 Prozent auf 2,5 Prozent

„Focus“: Brüderle hebt Konjunkturerwartung an

Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) wird am Donnerstag die Wachstumserwartung für Deutschland für dieses Jahr auf mindestens 2,5 Prozent anheben. Das meldet das Nachrichtenmagazin "Focus" unter Berufung auf Regierungskreise. Bislang gingen die Konjunkturexperten in Berlin von 2,3 Prozent aus. Für das kommende Jahr rechnen sie mit rund zwei Prozent. Brüderle korrigiert die Konjunkturerwartung zum sechsten Mal in Folge nach oben. Grund für das st

Streit zwischen Finanzministern und EZB-Präsident Trichet über Umschuldung Griechenlands

Die Überlegungen für eine Umschuldung Griechenlands sind viel weiter gediehen, als die Verantwortlichen in der Euro-Zone bislang offiziell zugeben mögen. Das Thema spielte im Rahmen einer Telefonschaltkonferenz am vergangenen Samstag eine wichtige Rolle, wie der "Spiegel" berichtet. Teilnehmer waren Finanzminister wichtiger Länder der Euro-Zone, darunter der Deutsche Wolfgang Schäuble, seine französische Amtskollegin Christine Lagarde sowie EU-Währung

Bahn-Chef Grube droht mit Milliardenforderung bei Aus von „Stuttgart 21“

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG, Rüdiger Grube, glaubt trotz des Regierungswechsels in Baden-Württemberg fest an die Realisierung des umstrittenen Bahnprojekts "Stuttgart 21" und droht dem Land anderenfalls mit Regress in Milliarden-Höhe. In einem Interview mit "Bild am Sonntag" sagte Grube: "Stuttgart 21 kommt mit 100-prozentiger Sicherheit." Zur Begründung sagte der Bahn-Chef: "Wir haben mit dem Land Baden-Württemberg w