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Kerzenhersteller EIKA: LG Fulda bestätigt Erstrangigkeit der Forderungen von ACI / Unternehmen ist nun mit 15 Mio EUR größter Gläubiger – Mögliche Schadensersatzforderung gegen Insolvenzverwalterin

Das LG Fulda hat mit dem Urteil vom 30.3.2015
festgestellt, dass die von Robin Lohmann vertretene ACI Real Estate
LLC zur Insolvenztabelle des Kerzenherstellers EIKA GmbH angemeldete
Forderung in Höhe von 12,7 Mio. Euro nebst Zinsen (zusammen rund 15
Mio. Euro) als erstrangige Forderung zu behandeln ist. (AZ 4 O
453/12) Robin Lohmann hatte sowohl die Geschäftsführer der EIKA GmbH,
Peter Rasenberger und Markus Toschek, als auch die
Insolvenzverwalterin Sandra Mitter aus Kassel verklagt. Die hatten
die Forderung von Robin Lohmann trotz vorliegender, eindeutiger
Hinweise und auch geltender Gerichtsurteile des OLG Frankfurt/M. als
nachrangig abgetan. Damit wurde der ACI Real Estate LLC als größter
Gläubiger der EIKA die entsprechenden Stimmanteile im
Insolvenzverfahren vorenthalten und nicht zum Gläubigerausschuss
zugelassen.

Leider kommt das Urteil des LG Fulda für die ACI Real Estate LLC
aber auch für den Kerzenhersteller EIKA GmbH und seiner Mitarbeiter
zu spät.

ACI Real Estate Geschäftsführer Robin Lohmann: „Durch die
Handlungen von Rasenberger/Toschek, aber auch der
Insolvenzverwalterin Sandra Mitter ist unserem Unternehmen ein
enormer Schaden entstanden. Die EIKA gibt es nicht mehr und das
Investment der ACI Real Estate ist damit ebenfalls größtenteils
dahin.“ Diese Sachlage ist umso tragischer, als dass Robin Lohmann
der Insolvenzverwalterin einen sogenannten Debt Equity Swap für die
Forderungen der ACI Real Estate LLC angeboten hatte. „Wir wollten
unsere Forderung gegen die entsprechenden Anteile am Unternehmen
eintauschen. Das Angebot lag auf dem Tisch. Ich wollte das
Unternehmen weiterführen, weil ich an die EIKA und ihre Mitarbeiter
geglaubt habe. Doch das Angebot wurde ausgeschlagen und stattdessen
fälschlicherweise behauptet, dass ich zur Insolvenz der EIKA GmbH
beigetragen in dem ich die Forderungen der ACI Real Estate geltend
gemacht habe.“

Stattdessen wurde die EIKA an einen Konkurrenten verkauft, der sie
letztendlich dicht gemacht hat. „Das hätte nicht sein müssen. Es war
ein gutes Unternehmen und hätte durchaus am Markt bestehen können. Es
ist für uns einfach schwer nachvollziehbar, wie man ein gesundes
Unternehmen so kaputtmachen kann.“

Die von Robin Lohmann vertretene ACI Real Estate LLC prüft nun
weitere rechtliche Schritte und Schadensersatzforderungen gegen
Insolvenzverwalterin Sandra Mitter sowie gegen die ehemaligen
EIKA-Geschäftsführer Peter Rasenberger und Markus Toschek sowie den
Wirtschaftsprüfer.

Die Staatsanwaltschaft Fulda hatte gegen die beiden
EIKA-Geschäftsführer ermittelt und Klage wegen Betrugs erhoben. Das
Gericht in Fulda prüft derzeit die Klage.

Pressekontakt:
NAÏMA Strategic Legal Services GmbH
– Büro Berlin –
Uwe Wolff
Kurfürstenstrasse 114
10787 Berlin
Telefon: 030-2404 8290
Email: uwe.wolff@naima-media.de

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