Landesgartenschau Kempen 2032: Caniceus begrüßt neuen Elan der Verwaltung und fordert Anerkennung seiner früheren Initiative

Landesgartenschau Kempen 2032:  Caniceus begrüßt neuen Elan der Verwaltung und fordert Anerkennung seiner früheren Initiative
Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) Region Düsseldorf und Niederrhein
 

(Kempen) – Jeyaratnam Caniceus, Ratsmitglied der ÖDP-BIKK in Kempen, begrüßt die Bestrebungen der Stadtverwaltung, eine Bewerbung für die Landesgartenschau 2032 vorzubereiten. Zugleich erinnert er daran, dass er sich bereits in der vergangenen Ratsperiode wiederholt für eine solche Bewerbung eingesetzt hat.

„Ich freue mich ausdrücklich darüber, dass die Verwaltung die Idee einer Landesgartenschau in Kempen inzwischen mit großem Elan aufgreift und die Bewerbung für 2032 vorbereitet. Eine Landesgartenschau kann unserer Stadt wichtige Impulse geben – für mehr Grün, eine attraktive Stadtentwicklung und eine höhere Lebensqualität“, erklärt Caniceus.

Bereits zu Beginn der vergangenen Ratsperiode hatte Caniceus für eine Bewerbung Kempens geworben. Mit mehreren Anträgen und Anfragen, in seiner Haushaltsrede sowie in Pressegesprächen brachte er das Thema immer wieder in die politische Diskussion ein. Die Verwaltung begegnete dem Vorschlag seinerzeit nach seiner Darstellung mit deutlicher Zurückhaltung.

„Ich habe die Idee damals aus Überzeugung eingebracht und über einen längeren Zeitraum dafür geworben. Deshalb freut es mich besonders, dass aus einem zunächst zurückhaltend aufgenommenen Vorschlag nun ein Vorhaben geworden ist, dem die Verwaltung offensichtlich große Aufmerksamkeit widmet“, so Caniceus.

Für ihn liegt der Wert einer Landesgartenschau insbesondere in den dauerhaften Verbesserungen, die daraus für Kempen entstehen können. Neue und aufgewertete Grünflächen, bessere Verbindungen zwischen bestehenden Freiräumen sowie Orte für Begegnung und Erholung könnten auch nach dem Ende der Veranstaltung einen Nutzen für die Bevölkerung haben.

„Eine Landesgartenschau darf sich nicht auf eine vorübergehende Ausstellung beschränken. Entscheidend ist, was anschließend für die Menschen in Kempen bleibt. Wir sollten die Bewerbung deshalb als Chance verstehen, unsere Stadt langfristig grüner, lebenswerter und für die Folgen des Klimawandels besser aufgestellt zu gestalten.“

Dabei müssten auch die finanziellen Möglichkeiten der Stadt sorgfältig berücksichtigt werden. Caniceus spricht sich für eine transparente Planung aus, die Kosten, mögliche Fördermittel und den dauerhaften Nutzen nachvollziehbar darstellt. Ebenso sollten die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig in die Entwicklung der Ideen einbezogen werden.

Bei aller Freude über die aktuelle Entwicklung kritisiert Caniceus jedoch, dass seine früheren Initiativen in der bisherigen Darstellung des Vorhabens nach seiner Wahrnehmung keine Erwähnung finden.

„Es ist bedauerlich, wenn die Anträge, Anfragen und politischen Impulse, mit denen ich dieses Thema auf die Tagesordnung gebracht habe, heute unerwähnt bleiben. Zu einer fairen politischen Kultur gehört auch, die Entstehung einer Idee und die Beiträge zu ihrer Entwicklung nachvollziehbar darzustellen.“

Caniceus betont, dass eine erfolgreiche Bewerbung selbstverständlich die gemeinsame Arbeit von Verwaltung, Politik und Stadtgesellschaft voraussetze. Die Anerkennung früherer Initiativen und das gemeinsame Engagement für die Zukunft stünden dabei nicht im Widerspruch.

„Ich freue mich, wenn meine damalige Anregung heute auf breite Zustimmung stößt. Gerade deshalb wünsche ich mir einen fairen Umgang mit der Vorgeschichte. Wer eine Idee frühzeitig einbringt, dafür wirbt und trotz anfänglicher Zurückhaltung daran festhält, sollte in der späteren Darstellung nicht einfach übergangen werden.“

Die weitere Vorbereitung einer Bewerbung möchte Caniceus konstruktiv begleiten. Sein Ziel sei eine Landesgartenschau, deren Nutzen möglichst vielen Menschen zugutekomme und deren Ergebnisse Kempen dauerhaft bereicherten.

„Ich habe mich damals für diese Idee eingesetzt, weil ich darin eine Chance für Kempen gesehen habe. Dass die Verwaltung diese Chance heute ebenfalls aufgreift, begrüße ich. Jetzt kommt es darauf an, daraus ein überzeugendes, finanziell verantwortbares und gemeinsam getragenes Projekt zu machen.“