
+++ Proxima Fusion beruft hochrangig besetztes Industrial Development Board (IDB).
+++ Führende Köpfe aus Energieindustrie, Technologie und Europapolitik bringen ihre Erfahrung in Energieinfrastruktur, industrieller Skalierung und globalen Technologiesystemen ein.
+++ Das neue Gremium stärkt den Aufbau eines europäischen Fusionsökosystems und soll Europas Anspruch auf eine führende Rolle bei der Fusionsenergie untermauern.
Proxima Fusion (https://proximafusion.com/), Europas am schnellsten wachsendes Fusionsenergie-Unternehmen, hat heute die Einrichtung eines Industrial Development Board (IDB) bekanntgegeben. In diesem Gremium bringt das Unternehmen einige der erfahrensten europäischen Expertinnen und Experten aus Industrie und Energie zusammen, um den Übergang von der Fusionsforschung hin zum kommerziellen Einsatz zu beschleunigen.
Zu den Mitgliedern des IDB gehören:
– Luc Rémont, ehemaliger CEO von EDF und Schneider Electric
– Dr. Michael Bolle, ehemaliger CTO und CDO der Robert Bosch GmbH sowie Vorsitzender des Kuratoriums der Carl-Zeiss-Stiftung
– Ann Mettler, frühere Generaldirektorin in der Europäischen Kommission und frühere Europa-Vizepräsidentin bei Breakthrough Energy
– Erich Clementi, Aufsichtsratsvorsitzender von E.ON und früherer IBM-Manager
Das Board vereint umfassende Erfahrung in den Bereichen Energieinfrastruktur, industrielle Skalierung und globale Technologiesysteme. Es nimmt zu einem Zeitpunkt seine Arbeit auf, an dem die Fusionsenergie von der Forschung in eine Phase der technischen Entwicklung und praktischen Umsetzung übergeht. Das Gremium spiegelt auch die gesamteuropäische industrielle Entwicklung wider, die Proxima vorantreibt, um Fusionsenergie im großen Maßstab zu realisieren.
Dr. Francesco Sciortino, Mitgründer und CEO von Proxima Fusion:
„Geschwindigkeit und Skalierung, darum geht es. Proxima hat gezeigt, dass wir schneller vorankommen können, als viele für möglich gehalten haben. Jetzt geht es darum, unsere Fertigungskapazitäten massiv auszubauen, ein tragfähiges industrielles Ökosystem zu stärken und die Expertise neuer Partner zu nutzen, die in das Feld einsteigen. Dieses Board bringt genau die Erfahrung und Netzwerke mit, die nötig sind, um Fusionsenergie zu Europas größtem Industrieprojekt zu machen.“
Von der Innovation zur Industrialisierung
Proxima Fusion entwickelt Stellarator-basierte Fusionskraftwerke. Herzstück des Entwicklungsplans sind der Fusionsdemonstrator „Alpha“, der in den frühen 2030er-Jahren einen Energieüberschuss liefern soll, sowie im weiteren Verlauf der 2030er-Jahre „Stellaris“, das erste kommerzielle Stellarator-Fusionskraftwerk, das Fusionsenergie ins Stromnetz einspeisen soll.
Die Umsetzung dieses Fahrplans erfordert nicht nur herausragende ingenieurtechnische Leistungen, sondern auch industrielle Fähigkeiten im großen Maßstab. Das Industrial Development Board ist darauf ausgerichtet, Proxima Fusion bei diesem Schritt zu unterstützen. Es wird:
– beraten, wie Forschung und Entwicklung in eine industrielle Umsetzung überführt werden können,
– Proxima Fusion mit Entscheiderinnen und -entscheidern aus der Industrie über Sektorgrenzen hinweg vernetzen und
– sicherstellen, dass Europa seine Chance im Bereich Fusion nicht verpasst.
Luc Rémont, ehemaliger CEO von EDF und Schneider Electric:
„Fusionsenergie hat das Potenzial, ein wesentlicher Baustein des zukünftigen europäischen Energiesystems zu werden. Dies kann aber nur gelingen, wenn sie von Beginn an als Industrieprojekt verstanden und behandelt wird. Proxima verbindet erstklassiges Engineering mit einem glaubwürdigen Weg zur Skalierung. Mit seiner Verankerung in Forschung und Ingenieurwesen kann es zu Europas Fusions-Champion werden und genau deshalb bin ich stolz darauf, dieses beeindruckende Unternehmen zu unterstützen.“
Dr. Michael Bolle, ehemaliger CTO und CDO der Robert Bosch GmbH sowie Vorsitzender des Kuratoriums der Carl-Zeiss-Stiftung:
„Die industrielle Stärke Europas ist außergewöhnlich. Die Fusionsenergie ist genau die Art von Herausforderung, bei der dies entscheidend ist und sich eine reale Chance bietet, global eine Führungsrolle zu übernehmen. Wir verfügen über eine starke Basis in der Entwicklung und Skalierung komplexer Systeme vom Automobilbau über den Maschinenbau bis hin zur Präzisionsoptik. Das ist eine einmalige Gelegenheit für eine ganze Generation, die zukünftigen Energiesysteme mitzugestalten. Ich freue mich, meinen Beitrag zu leisten, damit Proxima zu einem neuen Lehrbeispiel dafür wird, wie man Technologie in Europa erfolgreich skaliert.“
Ann Mettler, ehemalige Generaldirektorin in der Europäischen Kommission und frühere Europa-Vizepräsidentin bei Breakthrough Energy:
„Europa mangelt es nicht an Innovation – zu oft gelingt es aber nicht, diese in eine industrielle Führungsrolle zu überführen. Die Fusionsenergie befindet sich in einem seltenen Moment, in dem dieser Pfad noch aktiv gestaltet werden kann. Die eigentliche Bewährungsprobe besteht nun darin, ob Europa die Unternehmen unterstützen und skalieren kann, die wissenschaftliche Exzellenz in Energiesicherheit, wirtschaftliche Stärke und langfristige Wettbewerbsfähigkeit übersetzen. Proxima hat eine klare Chance, eine Führungsrolle in der Fusion zu übernehmen – und ich freue mich sehr, Teil davon zu sein.“
Erich Clementi, Aufsichtsratsvorsitzender von E.ON und früherer IBM-Manager:
„Die Fusionsenergie kann zur prägenden Technologieplattform für die Energiesysteme der Zukunft werden. Europa muss seine Kräfte bündeln, um die Erfolgschancen zu maximieren, nicht nur in der Wissenschaft, sondern auch in der wirtschaftlichen Entwicklung. Die geopolitische Dimension ist zu groß, um es anders anzugehen. Proxima muss Europa in diesem neuen globalen Wettbewerb anführen.“
Aufbau eines europäischen Fusionsökosystems
Das Industrial Development Board knüpft an die Dynamik der Alpha Alliance (https://alpha-alliance.org/) an, des Industriekonsortiums rund um den Fusionsdemonstrator „Alpha“. Dieses Netzwerk industrieller Partnerinnen und Partner ist seit Februar 2026 bereits auf über 50 Unternehmen angewachsen. Die Einrichtung des IDB markiert einen weiteren wichtigen Schritt hin auf dem Weg, um „Alpha“ zu realisieren und Fusionskraftwerke in Europa im großen Maßstab zu errichten.
Francesco Sciortino, CEO von Proxima Fusion, ergänzt:
„Wir fragen nicht mehr, ob Fusionsenergie funktioniert, wir fragen, wie schnell wir sie bauen können. Die aktuelle Phase ist geprägt von Koordination: Industrie, Kapital und Politik müssen so zusammengebracht werden, dass wir im großen Maßstab vorankommen. Genau hier müssen wir als Nächstes unseren Leistungsnachweis erbringen.“
Über Proxima Fusion
Proxima Fusion wurde 2023 aus dem Max-Planck-Institut für Plasmaphysik ausgegliedert, um die erste Generation von Fusionskraftwerken mit QI-HTS-Stellaratoren zu bauen. Proxima hat seitdem ein Weltklasse-Team von Wissenschaftlern und Ingenieuren aus führenden Unternehmen und Institutionen zusammengestellt, darunter das IPP, das MIT, Harvard, SpaceX, Tesla und McLaren. Durch einen simulationsgesteuerten Ansatz in der Technik, der fortschrittliche Computer und Hochtemperatur-Supraleiter nutzt, um auf den bahnbrechenden Ergebnissen des W7-X-Experiments des IPP aufzubauen, führt Proxima Europa in eine neue Ära sauberer Energie, und zwar für immer.
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