
Der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Uwe Zimmermann, beklagt, dass die Gelder aus dem Infrastruktur-Sondervermögen des Bundes zu langsam fließen.
Zimmermann sagte am Mittwoch im rbb24 Inforadio, von den 100 Milliarden Euro, die für Länder und Kommunen gedacht sind, seien erst 500 Millionen Euro geflossen. Hinzu komme, dass der Rückstand bei kommunalen Investitionen inzwischen 230 Milliarden Euro betrage: „Und da sind noch nicht eingerechnet die Investitionen für die vielen herausfordernden Zukunftsthemen, die wir haben, wie zum Beispiel der Klimawandel, die Klimaanpassung, die Krankenhauslandschaft, die demografische Entwicklung und die Mobilitätswende.“
Das seien jeweils Themen, die über die nächsten Jahre hinweg zwei- oder dreistellige Milliardenbeträge erforderten, betonte Zimmermann. „Das zeigt, dass wir einen riesigen Investitionsbedarf haben – den können wir mit den bisherigen Finanzierungsstrukturen nicht abdecken.“
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