Sparbuch, Bausparvertrag & Co.: Kevin Eskandary erklärt, warum diese „sicheren“ Geldanlagen Millionen Deutsche ärmer machen

Sparbuch, Bausparvertrag & Co.: Kevin Eskandary erklärt, warum diese „sicheren“ Geldanlagen Millionen Deutsche ärmer machen
 

Sparbuch, Tagesgeldkonto, Bausparvertrag: Für viele Deutsche gelten diese Geldanlagen als solide und sicher – schließlich haben es die eigenen Eltern und Großeltern schon so gemacht. Der unabhängige Finanzexperte Kevin Eskandary warnt jedoch eindringlich davor, sich auf dieses vermeintlich bewährte Sicherheitsgefühl zu verlassen. „Diese Geldanlagen fühlen sich sicher an. Real gesehen verlieren sie aber Jahr für Jahr an Kaufkraft – und das ist auf lange Sicht eines der größten finanziellen Risiken überhaupt“, so Eskandary.

Das unterschätzte Problem: Inflation

Der Grund liegt in einem Mechanismus, den die wenigsten in seiner vollen Tragweite erfassen: der Inflation. Zwischen 1960 und 2021 lag die durchschnittliche Inflationsrate in Deutschland bei rund 2,6 Prozent pro Jahr – ohne den Preisschub der vergangenen Jahre überhaupt einzurechnen. „Wer heute 10.000 Euro in einem Safe einschließt und sie erst in 18 Jahren wieder öffnet, hat zwar weiterhin 10.000 Euro. Doch diese fühlen sich dann an wie rund 6.300 Euro von heute“, verdeutlicht Kevin Eskandary das Problem an einem einfachen Beispiel.

Genau dieses Schicksal droht Geld, das dauerhaft auf Sparbuch, Tagesgeld- oder Girokonto liegt. Denn während die Preise für Mieten, Lebensmittel und Dienstleistungen kontinuierlich steigen, bewegen sich die Zinsen auf klassischen Sparanlagen seit Jahren nahe der Nulllinie. „Wer sein Geld dort parkt, kämpft nicht gegen die Inflation an – er hat den Kampf schon verloren, ohne es zu merken“, bringt es der Finanzexperte auf den Punkt.

Der Bausparvertrag: Beliebt, aber oft unpassend

Ein ähnliches Bild zeigt sich beim Bausparvertrag, den Millionen Deutsche besitzen – meist ohne dessen genaue Funktionsweise zu kennen. Ein Bausparvertrag gliedert sich in eine Spar- und eine Darlehensphase, wobei beide Zinssätze bereits zu Vertragsbeginn festgelegt werden. „Das Problem: In der Sparphase liegt der Zinssatz je nach Vertragsjahrgang häufig nur zwischen 0,1 und 1,5 Prozent. Auch hier fehlt schlicht die reale Rendite“, erklärt Kevin Eskandary.

Hinzu kommt eine strukturelle Schwäche: Meist wird rund die Hälfte der späteren Kreditsumme als Eigenkapital in der Ansparphase benötigt – ein im Vergleich zu regulären Immobilienfinanzierungen ungünstiges Verhältnis. „Nach unserer Erfahrung ist nahezu jeder Bausparvertrag, den wir prüfen, für die individuelle Situation der Kundinnen und Kunden nicht optimal aufgesetzt“, berichtet der Experte aus seiner täglichen Beratungspraxis.

Was diese Fehleinschätzung langfristig kostet

Wie gravierend sich diese Fehleinschätzung finanziell auswirkt, macht Kevin Eskandary an einer einfachen Beispielrechnung deutlich: Wer über 40 Jahre monatlich 200 Euro zu einem Zinssatz von einem Prozent anlegt, kommt auf ein Endkapital von rund 117.000 Euro. Bei einer wissenschaftlich fundierten Geldanlage mit rund sechs Prozent jährlicher Rendite liegt das Ergebnis bei etwa 383.000 Euro – bei identischem Sparbetrag. „Der Unterschied liegt nicht daran, wie viel man spart, sondern wie man anlegt“, so Eskandary.

Der Denkfehler: Sicherheit gleich Geldwert

Warum halten trotzdem so viele Menschen an Sparbuch und Bausparvertrag fest? Kevin Eskandary sieht die Ursache in einem weit verbreiteten Missverständnis: „Viele setzen sicher mit geldwertbasiert gleich. Doch echte Sicherheit entsteht nicht dadurch, dass eine Zahl auf dem Kontoauszug stabil bleibt, sondern dadurch, dass die reale Kaufkraft des Vermögens erhalten oder gesteigert wird.“ Genau hier liegt für ihn der entscheidende Denkfehler klassischer Spargewohnheiten: Sie bewahren zwar den nominalen Betrag, nicht aber dessen tatsächlichen Wert.

Die Alternative: Sachwertbasiertes Investieren

Als Alternative empfiehlt Kevin Eskandary einen Wechsel vom geldwertbasierten zum sachwertbasierten Investieren – etwa über breit gestreute ETF-Sparpläne oder vermietete Immobilien. Beide Anlageformen profitieren nach seiner Einschätzung unmittelbar von der Inflation, statt ihr schutzlos ausgeliefert zu sein. Wichtig sei dabei jedoch eine wissenschaftlich fundierte und steuerlich optimierte Umsetzung – denn auch hier entscheiden oft kleine Unterschiede über mehrere zehntausend Euro am Ende der Laufzeit.

Bestehende Verträge kostenlos prüfen lassen

Wer selbst noch Geld auf Sparbuch, Tagesgeld oder in einem Bausparvertrag liegen hat, muss laut Kevin Eskandary nicht sofort alles umstellen – wohl aber die eigene Situation realistisch einschätzen. Im Rahmen eines unverbindlichen und kostenlosen Erstgesprächs von rund 30 Minuten schauen Kevin Eskandary und sein Team gemeinsam mit den Interessentinnen und Interessenten unverbindlich und kostenfrei, wo sie aktuell stehen, was sich an der bestehenden Geldanlage konkret verbessern lässt und ob eine weitere Zusammenarbeit sinnvoll ist.

Kevin Eskandary setzt sich als unabhängiger Finanzexperte dafür ein, dass möglichst viele Menschen den Unterschied zwischen scheinbarer und tatsächlicher finanzieller Sicherheit verstehen – und ihr Vermögen entsprechend vor dem schleichenden Wertverlust durch Inflation schützen.

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Eskandary Finanzkonzepte GmbH
Herr Kevin Eskandary
Rheintalbahnstr. 35
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